Berlinale-Preisträgerin beim Semesterauftakt der ifs internationale filmschule köln

Regisseurin Ildikó Enyedi
Regisseurin Ildikó Enyedi, ©Internationale Filmfestspiele Berlin

Am 13. März startet das Sommersemester an der ifs internationale filmschule köln und damit auch ein neuer Jahrgang im Bachelorstudiengang Film.

Zum Auftakt dürfen sich die Studierenden, darunter 66 Erstsemester, auf die preisgekrönte ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi freuen. Im neuen Kino der ifs und des Cologne Game Lab der TH Köln (CGL) wird in einem internen Screening ihr aktueller Film „Testről és lélekről / On Body and Soul“ (Ungarn 2017) gezeigt – und damit der frischgebackene Gewinner des Goldenen Bären für den Besten Film der diesjährigen Berlinale.

Die beiden Geschäftsführer der ifs, Simone Stewens und Rainer Weiland, zeigen sich überaus erfreut über den hochkarätigen Gast: „Die ifs steht für grenzüberschreitende Kooperation und filmische Exzellenz. Mit Ildikó Enyedi und „On Body and Soul“ haben unsere Studierenden die einmalige Möglichkeit, in einem exklusiven Rahmen einen Ausnahmefilm des europäischen Kinos und seine Macherin zu erleben. Es ist eine Ehre für die ifs, Ildikó Enyedi zum Semesterauftakt als Gast in unserem neuen Kino zu begrüßen.

Im Anschluss an den Film findet ein Werkstattgespräch mit der Regisseurin statt, moderiert von Simone Stewens und Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth, Associate Professor Comparative Media Studies an der ifs und Kodirektor des CGL.

Was wäre, wenn wir jemanden treffen würden, der jede Nacht genau den gleichen Traum hat wie wir? Diese Frage stellt der bewegende Liebesfilm „Testről és lélekről / On Body and Soul“. Zärtlich, aber auch mit hintergründigem Humor, erzählt Ildikó Enyedi von der Begegnung zweier Menschen, die zunächst jeder für sich und dann miteinander die Welt der Gefühle und des körperlichen Begehrens entdecken. Es geht um die Schwierigkeit und die Angst, sich zu öffnen; um das Glücksgefühl, wenn man sich schließlich auf einen anderen Menschen einlässt. „Dieser Film hat uns an ein Wort erinnert, das wir häufig zu leichtfertig verwenden: Mitgefühl“, sagte der Jury-Präsident Paul Verhoeven bei der Berlinale-Preisverleihung. Neben dem Goldenen Bären erhielt „Testről és lélekről / On Body and Soul“ auf der Berlinale 2017 auch den Preis der Ökumenischen Jury, den FIPRESCI-Preis und den Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost. Bereits für ihr Debut „Az én XX. századom / My 20th Century“ wurde Ildikó Enyedi auf dem Cannes Film Festival mit der Caméra d‘ Or ausgezeichnet.

Ein weiterer Ehrengast zum Semesterstart ist die Autorin, Regisseurin und Editorin Susan Korda aus New York mit ihrer Masterclass „Kill Your Darlings“. Darin ermuntert sie zu mutigen Entscheidungen im Schneideraum, die ein eindringliches Filmerlebnis ermöglichen.

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