ARD/ZDF Förderpreis »Frauen + Medientechnologie« 2017 – Nominierte stehen fest

ARD-ZDF Förderpreis Frauen + Medientechnologie 2017 - Plakat
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An der Leistungsspitze junger Wissenschaftlerinnen, die sich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz mit medientechnologischen Themen in ihren Abschlussarbeiten befassen, geht es eng zu. Am Ende der ersten Bewertungsrunde im diesjährigen Förderpreiswettbewerb liegen zwei Bewerberinnen punktgleich auf Platz 10 und 11. Nun gehen jetzt elf anstatt der üblicherweise zehn Nominierten in die Schlussrunde um diesen renommierten Preis.

Die elf nominierten Wissenschaftlerinnen kommen aus neun verschiedenen Hochschul- und Universitätsstandorten, acht der Institute befinden sich in Deutschland und eines in der Schweiz. Bei dem Schweizer Institut handelt es sich um die Fachhochschule Westschweiz Aargau, die zum ersten Mal in der Geschichte des Förderpreises dabei ist. Außerdem sind unter den Nominierten zum ersten Mal Absolventinnen der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und der Hochschule Pforzheim. Die Filmuniversität Babelsberg und die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sind jeweils mit zwei Absolventinnen im Wettbewerb der letzten Elf vertreten.

In den Nominierungen findet sich ein breites Themen- und Fächerspektrum aus der aktuellen Medientechnologieforschung, verteilt auf sechs Masterarbeiten, vier Bachelorarbeiten und eine Diplomarbeit.

Die Nominierten des Wettbewerbs 2017 mit ihren Arbeiten

  • Caroline Badoud mit der Bachelorarbeit “Director\\\’s Cut“ im Studienfach Informatik an der Fachhochschule Nordwestschweiz Aargau
  • Corinna Beuthner mit der Masterarbeit „SoLoMo: Das Zusammenspiel von Social, Local und Mobile“ im Studiengang Creative Communication & Brand Management an der Hochschule Pforzheim
  • Anna-Maria Daschner mit der Masterarbeit „Hochbandbreitige IPSignale in virtualisierten Umgebungen“ im Studienfach Medientechnologie an der Technischen Universität Ilmenau
  • Luise Hofmann mit der Diplomarbeit „Erfassung der Lautheit von Kinowerbespots mithilfe der EBU R 128 als Alternative zur Leq(m)- Messung“ im Studiengang Ton an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
  • Aline Jaritz mit der Masterarbeit „Technische Datenflussanalyse von Smart-TVs im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit“ im Studienfach Medientechnologie an der Technischen Hochschule Köln
  • Wanda Kesel mit der Masterarbeit „Sozial-emotionales Lernen mit Virtual Reality Anwendungen. Eine Untersuchung der Wirkungsweise von 360-Grad Videos zur Mobbingprävention“ im Studiengang Leadership in the Creative Industries an der Hochschule Darmstadt
  • Kristina Mohr mit der Masterarbeit „Mediatheken als App: Usability der Smartphone-Mediatheken von Fernsehsendern“ im Studienfach Medienmanagement an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
  • Jana Pape mit der Bachelorarbeit „Mascarpone Über die Besonderheiten der Kameraarbeit bei der Realisierung eines Hybrid- Animationsfilmes“ in Studiengang Cinematography an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
  • Anke Schönauer mit der Masterarbeit „Analyse der Produktion von Online-Formaten und Konzeption zur Optimierung adäquater filebasierter Prozesse“ im Studienfach Media&Communications Technology an der Hochschule Rhein Main Wiesbaden
  • Carolin Schramm mit der Bachelorarbeit „Untersuchung von 360°- Multikamerasystemen hinsichtlich ihrer Live-Streamingfähigkeit mit unterschiedlicher Kameraanzahl“ im Studienfach Medientechnik an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
  • Lea Weidenfeller mit der Bachelorarbeit „Trimedialität – Mit neuen Workflows und Systemen zum jungen Publikum? Strategien öffentlichrechtlicher Programmveranstalter“ im Studiengang Angewandte Medien an der Hochschule Mittweida

In der nächsten Juryrunde bis Mitte Juli 2017 entscheidet sich, welche dieser elf Nominierten die drei diesjährigen Preisträgerinnen werden. Die öffentliche Preisverleihung findet am 1. September 2017 auf der IFA in Berlin statt. Die Auszeichnungen sind mit Preisgeldern im Gesamtwert von 10.000 Euro verbunden.

Schirmherr des diesjährigen Wettbewerbs ist Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF. Ausgerichtet und vergeben wird der Förderpreis von der ARD.ZDF medienakademie, der zentralen Fort- und Weiterbildungseinrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

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