Internationales Dokumentarfilmfestival München 2017 – Hauptpreis geht an den norwegisch-schwedischen Dokumentarfilm „Nowhere to Hide“

DOK.fest 2017 - Nowhere to Hide - Gewinner
DOK.fest 2017 – Nowhere to Hide – Gewinner – Foto: BR

Am Samstag, 13. Mai 2017, wurde beim DOK.fest München der vom Bayerischen Rundfunk und Global Screen gestiftete Hauptpreis „VIKTOR Main Competition DOK.international 2017“ an den norwegisch-schwedischen Dokumentarfilm „Nowhere to Hide“ vergeben.

Mit dem „kinokino Publikumspreis“ wurde der Film “Miss Kiet´s Children” ausgezeichnet. „kinokino“ berichtet in der Sendung am Mittwoch, 17. Mai 2017, 23.15 Uhr im BR Fernsehen unter anderem von der Verleihung. Der BR war insgesamt mit vierzehn Koproduktionen auf dem diesjährigen DOK.fest vertreten, das vom 3. bis 14. Mai 2017 in München stattfand.

VIKTOR Main Competition
Die internationale Jury (Mara Gourd-Mercado, Festivalleiterin RIDM, Joachim Kühn, Geschäftsführer von Real Fiction Filmverleih, Andy Whittaker, Gründer von Dogwoof) hat den norwegisch-schwedischen Dokumentarfilm „Nowhere to Hide“ (Regie: Zaradasht Ahmed) mit dem von BR und Global Screen gestifteten Preis „VIKTOR Main Competition“ ausgezeichnet. Carlos Gerstenhauer, Leiter der BR-Redaktion Kinofilm, überreichte im Audimaxx der Hochschule für Fernsehen und Film München den Preis an Regisseur Zaradasht Ahmed. Der Film erzählt die Geschichte von Nori Sharif, der als Krankenpfleger in einer Klinik im Irak arbeitet. Als der Regisseur ihm eine Kamera in die Hand drückt, zeichnet er fünf Jahre lang sein Leben, sein Umfeld und die dramatischen Veränderungen auf: ein unmittelbares, erschütterndes Dokument.

kinokino Publikumspreis
Die Redaktion des BR-Filmmagazins „kinokino“ lobte zum dritten Mal auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival München den Publikumspreis aus. Das Publikum entschied sich für den niederländischen Film “Miss Kiet´s Children”. Die Zuschauer auf dem DOK.fest waren aufgerufen worden, unter allen Filmen ihren Favoriten zu wählen. Über 10.000 Filmbesucher beteiligten sich an der Abstimmung. Antje Harries aus der „kinokino“-Redaktion überreichte die Auszeichnung an Regisseurin Petra Lataster-Czisch.

“Miss Kiet´s Children” erzählt von der Grundschullehrerin Miss Kiet, die in einem kleinen holländischen Dorf arbeitet. Ihre Klasse ist eine Integrationsklasse, in der nicht nur – aber auch – traumatisierte Flüchtlingskinder versuchen, eine neue Sprache zu lernen, die westliche Gesellschaft zu verstehen und in einem neuen Leben anzukommen.

Weitere Infos unter www.dokfest-muenchen.de

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