Programm des 29. FILMFEST DRESDEN steht fest

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©Filmfest Dresden

Das diesjährige FILMFEST DRESDEN präsentiert das Programm der 29. Festivaledition.

Die Zuschauer und Kurzfilmfans erwartet vom 4. bis 9. April mehr als 200 Filmveranstaltungen, Paneldiskussionen und zahlreiche Events rund um den kurzen Film. In diesem Jahr werden erstmals ausgesuchte Filmprogramme und Veranstaltungen barrierefrei angeboten. Tickets können ab sofort online oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

Den Mittelpunkt der diesjährigen Festivaledition bildet der Internationale und Nationale Wettbewerb: 63 Kurzfilme stehen dabei im Wettstreit um die „Goldenen Reiter“ und Sonderpreise. Neben den Wettbewerben bietet das 29. Filmfest Dresden ein umfangreiches Angebot an 28 Sonderprogrammen. Für das jüngere Publikum gibt es fünf altersspezifische Kurzfilmprogramme aus aller Welt. Eltern mit kleinen Knirpsen lockt ein ausgewähltes Programm ins „Schnullerkino“. Kurzfilmgenuss im Freien bietet in diesem Jahr auch wieder ein Festival-Open Air mit internationalem Kurzfilmkino auf dem Dresdner Neumarkt. Dort gibt es am Festivalwochenende dieses Jahr auch ein spezielles Programm für Familien.

Kino ohne Barrieren – ein Anfang wird gemacht

Erstmalig bietet das Filmfest Dresden in diesem Jahr ausgewählte Filmprogramme barrierefrei an und ermöglicht damit Menschen mit Seh-, Hör- und Geheinschränkungen Zugang zum Festival. Zwei Wettbewerbsprogramme und zwei Themenprogramme mit dem Titel „(Un-)Möglich!“ werden mit Untertitelung für Gehörlose und deutscher Audiodeskription präsentiert. Zudem werden die Veranstaltungen von Gebärdensprachedolmetschern begleitet. In einer ergänzenden Paneldiskussion diskutieren internationale Experten das Für und Wider von inklusivem Filmemachen. Für die Umsetzung der inklusiven Angebote suchte sich das Filmfest Dresden Unterstützung bei einem eigens dafür gegründeten Beirat. Zwölf filminteressierte Dresdner, die selbst mit Einschränkungen leben, beraten die Veranstalter in diesem und den kommenden Jahren auf dem Weg zu einem barrierefreien Filmfestival.

Der Syrische Film – Vergangenheit und Gegenwart

Ein weiterer Programmschwerpunkt in diesem Jahr stellt den Syrischen Film in den Mittelpunkt. Die Reihe umfasst drei Programme, die den Bogen spannen von den Anfängen des syrischen Autorenkinos in den 1970er Jahren bis hin zu den Filmen der jüngsten Künstlergeneration Syriens, die nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges entstanden sind. Begleitend dazu findet eine Paneldiskussion mit dem Titel „Film im Krieg – Leben im Exil“ sowie eine Meisterklasse mit dem renommierten syrischen Regisseur Ossama Mohammed statt. Zu Gast sind eine Vielzahl syrischer Künstler. Auch die diesjährige Retrospektive nimmt das Thema auf. Unter dem Titel „In Syrien auf Montage“ zeigt sie Dokumentarfilme und Wochenschaubeiträge der DDR von 1955 bis 1980, die erstmals die vielfältigen Beziehungen der DDR zu Syrien nachzeichnen.

Ergänzt wird das Filmprogramm von der Sektion etc. – events.trainings.connections, die sich mit Ausstellungen und Diskussionsrunden wie dem Forum Visegrád in short(s) an alle interessierten Besucher richtet. Öffentliche Master Classes und Workshops für Fachbesucher unter anderem von Michael Achtman, Max Hattler und Denis Côté bieten tiefere Einblicke in das filmische Werk einzelner international renommierter Filmemacher.

Weitere Infos unter www.filmfest-dresden.de

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