Die Gewinnerfilme des FFA-Kurzfilmpreises Short Tiger 2020 stehen fest

Filmförderungsanstalt (FFA) und German Films (Logo)
©Filmförderungsanstalt (FFA) und German Films

Zum zehnten Mal vergab die gemeinsame Kurzfilminitiative von Filmförderungsanstalt (FFA) und German Films den SHORT TIGER an die besten Kurzfilme für das Kino.

Die fünf SHORT TIGER-Gewinner erhalten ein zweckgebundenes Preisgeld von jeweils 5.000 Euro für neue Projekte und einen Vertrag mit einem Kurzfilmverleih, der die Filme schnell und unkompliziert ins Kino bringt. Wie in den Jahren zuvor werden alle Preisträger zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen, wo traditionell die internationale Premiere der SHORT TIGER-Gewinner gemeinsam mit den Filmen des NEXT GENERATION PROGRAMMS von German Films stattfindet.

Aus 92 Filmen wählte die Jury, die in diesem Jahr aus der Schauspielerin Marleen Lohse, der MDR-Redakteurin Katrin Küchler und dem Kinobetreiber Christian Bräuer bestand, folgende Titel aus:

Apocalypse Airlines (Regie & Buch: Camille Tricaud, Franziska Unger; Produktion: Claudia Schnupp; HFF München): Fake-Werbespot für eine fiktive Fluggesellschaft im Spannungsfeld von Reiselust und ökologischem Fußabdruck.

The Beauty (Regie & Buch: Pascal Schelbli; Produktion: Tina Vest, Aleksandra Todorovic; Filmakademie Baden-Württemberg): Animationsfilm über eine faszinierende Unterwasserwelt, in der Plastik und Natur eins werden.

Brand (Regie: Jan Koester, Alexander Lahl; Buch: Elise Landschek; Produktion Max Mönch; mobyDOK medienproduktion): Animierter Dokumentarfilm über Barmherzigkeit, die mit Hass quittiert wird

Glück im Keks (Regie & Buch: Nina Weilbächer; Produktion: Adrian Steuer; Filmakademie Baden-Württemberg): Animationsfilm über die Tragödie eines Glückskekses.

Wild West Compressed (Regie: Christian Kaufmann; Produktion: Linda Krauss; Filmakademie Baden-Württemberg): Animierter Western in Mobilscope.

Wegen der bekannten Einschränkungen durch die Bekämpfung der Corona-Pandemie fiel die Preisverleihung ausgerechnet der zehnten Ausgabe unserer Short Tiger Awards nicht nur stiller als in den Vorjahren aus, sondern geradezu lautlos,“ bedauert Frank Völkert, stellvertretender FFA-Vorstand. „Trotzdem möchte ich den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihren witzigen, nachdenklichen und auch formal innovativen Filmen sehr herzlich gratulieren. Und natürlich zu dem Preisgeld, den Referenzpunkten und der verdienten Verbreitung, wenn die Kinos wieder Filme zeigen und Festivals wieder stattfinden.

Quelle: Filmförderungsanstalt