„Fatale Geständnisse“ beim Los Angeles Filmfestival ausgezeichnet

Fatale Geständnisse - Unschuldig verurteilt (Filmszene)
©NDR, GBF&Good Company Pictures

Der Dokumentarfilm „Fatale Geständnisse“ hat beim Los Angeles International Film Festival einen Spezialpreis der Jury erhalten – für exzellentes Storytelling zum Thema soziale Gerechtigkeit.

Das Erste zeigt die NDR-Koproduktion im Rahmen der ARD-Themenwoche Gerechtigkeit am 13. November 2018 im Ersten.

Die dänische Regisseurin Katrine Philp begleitet für ihren Dokumentarfilm die amerikanische Strafverteidigerin Jane Fisher-Byrialsen, die sich seit Jahren mit dem Phänomen von Geständnissen beschäftigt, die in den USA Jahr für Jahr viele zu Unrecht Beschuldigte ablegen. Das Film-Plädoyer für Gerechtigkeit stellt den Kampf der Juristin für die zu Unrecht Inhaftierten ins Zentrum und macht fragwürdige polizeiliche US-Ermittlungs- und Verhörtaktiken publik.

„Fatale Geständnisse – Unschuldig verurteilt“ ist eine Koproduktion von Good Company Pictures (Kopenhagen), der Gebrüder Beetz Filmproduktion (Hamburg) und dem Norddeutschen Rundfunk. Die Redaktion im NDR hat Eric Friedler. Im Frühjahr hat der Film bereits den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival Kopenhagen gewonnen.