Kinoprogrammpreis 2018 Berlin-Brandenburg verliehen

Kinoprogrammpreis 2018 Berlin-Brandenburg (Gruppenfoto der Gewinner)
Foto: Medienboard Berlin-Brandenburg

Zum 20. Mal hat das Medienboard Berlin-Brandenburg den Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg verliehen.

Mit insgesamt 432.500 Euro wurden im Delphi Filmpalast das vielfältige Engagement und die innovative Programmgestaltung in 48 Filmtheatern – 32 in Berlin und 16 in Brandenburg – geehrt.

Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus:

„20 Jahre Kinoprogrammpreis sind 20 Jahre Anerkennung für leidenschaftliches Kinomachen und anspruchsvolle, unterhaltsame, originelle Kinoprogramme in der Region! Denn: Kulturelles Leben ohne Arthouse-Kinos wäre zwar möglich, aber sinnlos … und vor allem eintönig! Mit deutscher und internationaler Filmkunst, auch nicht-cineastischen Events und besonderen Leckereien locken Programmkino-Macher*innen ihr Publikum erfolgreich hinterm Laptop hervor und vom Grill weg. In diesem Sinne: Allen Gewinner*innen des Programmkino-Preises herzlichen Glückwunsch und gutes Durchhaltevermögen für die kommenden Fußball-Wochen!“

Chef der Senatskanzlei Berlin, Christian Gaebler:

„Ich freue mich, dass der Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg in diesem Jahr bereits zum 20. Mal verliehen wird. Für den Medienstandort Berlin-Brandenburg ist die Zahl der Arthouse-Kinos in der Hauptstadt und in der Fläche, aber auch die Vielfalt der Kinolandschaft von herausragender Bedeutung. Der Kinoprogrammpreis würdigt die wichtige Arbeit dieser Kinos.“

Brandenburgs Medienstaatssekretär, Thomas Kralinski:

„Brandenburg ist ein Filmland, und die Kinos sind dabei ein wichtiger Anker. Die Programm-Kinos setzen sich  mit großer Leidenschaft für gute Filme und ein abwechslungsreiches Programm ein. Das sind echte Cineasten. Sie opfern viel Zeit, Kraft und Geld für ihre Film-Begeisterung. Diesem sympathischen Sendungsbewusstsein verdankt die Hauptstadtregion eine deutschlandweit einzigartige, abwechslungsreiche Kinoszene. Und auch in Brandenburg gibt es allerorten Film-Festivals, Filmvorführungen an besonderen Orten und traditionsreiche Programm-Kinos, die den großen Kino-Palästen die Stirn bieten und das kulturelle Leben enorm bereichern. Die Programmkinos leisten damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben und zur Attraktivität unseres Landes.“

Durch den Abend führte Knut Elstermann. Vor der Preisverleihung sprach der Moderator mit den Berliner Produzent/innen Janine Jackowski und Karsten Stöter über „Die Liebe der Komplizen Film und der Rohfilm Factory zum Kino„. Seit 2000 produziert Komplizen Film Kinospielfilme, größte Erfolge bislang: Arthouse-Hit „Toni Erdmann“ und der Auslands-Oscar 2018 für die internationale Koproduktion „Una mujer fantástica“. Karsten Stöter (Rohfilm Factory) produzierte den 7-fachen Deutscher-Filmpreis-Gewinner „3 Tage in Quiberon“, der die Goldene LOLA für den Besten Spielfilm 2018 erhielt.

Insgesamt hatten sich 61 Kinos um die Preise beworben. In diesem Jahr bestand die Kinoprogrammpreis-Jury aus Christin Hanses (Kinobetreiberin aus Lennestadt), Marlies Weber (Verleiherin), Anke Leweke (Filmjournalistin), Christopher Bausch (Kinobetreiber aus Aschaffenburg) und Christian Berg (Kinobeauftragter des Medienboard).

Die Liste der Gewinner der Kinoprogrammpreise 2018 in Berlin und Brandenburg als PDF (öffnen im neuen Fenster): BERLIN / BRANDENBURG