„Polarwölfe – Überleben in Kanadas Arktis“ beim Naturfilmfestival GREEN SCREEN als bester Film ausgezeichnet

Naturfilmfestival GREEN SCREEN (Plakat 2018)
©Willem Kruger

Großer Erfolg für den NDR Naturfilm. Auf dem Festival „Green Screen“ in Eckernförde gingen am Wochenende insgesamt acht Preise an NDR Produktionen, die meisten mit anderen Partnern koproduziert.

Unter anderem wurde „Polarwölfe – Überleben in Kanadas Arktis“ von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg als bester Film ausgezeichnet. Den Preis für die beste Kamera und die beste Musik bekam „Norwegens Naturwunder – Magie der Fjorde“ von Jan Haft. Das „Green Screen“-Festival in Eckernförde ist mit mehr als 30.000 Besucherinnen und Besuchern das größte Publikumsfestival für Naturfilme in Europa. Alle preisgekrönten NDR Koproduktionen wurden von Doclights realisiert.

Als „bester Film“ hat sich „Polarwölfe – Überleben in Kanadas Arktis“ gegen mehr als 300 Produktionen aus gut 70 Ländern durchgesetzt. Das packende Porträt über die seltenen weißen Wölfe entstand in Zusammenarbeit des NDR mit WDR, ARTE, PBS, CBC, SVT, NHK und Terra Mater und ist voraussichtlich am 21. und 28. November um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen.

Für die preisgekrönte Kamera-Arbeit bei „Norwegens Naturwunder – Magie der Fjorde“ waren neben Autor Jan Haft noch Kay Ziesenhenne, Tobias Friedrich, Florian Graner und Max Kölbl verantwortlich, die „beste Musik“ steuerten Jörg Magnus Pfeil und Siggi Mueller bei. Der Film – eine Zusammenarbeit von NDR mit ARTE, ORF und SVT – läuft voraussichtlich am 4. Februar 2019 im Ersten.

NDR Intendant Lutz Marmor:

„Der NDR Naturfilm steht für hochwertige Dokumentationen. Sie entführen unsere Zuschauerinnen und Zuschauer in verborgene Welten und führen ihnen die Geheimnisse der Tier- und Pflanzenwelt bildstark vor Augen. Das ist bestes modernes Fernsehen! Ich gratuliere allen verantwortlichen Teams für die preisgekrönten Produktionen.“

Der Nordische Filmpreis ging an die NDR Produktion „Die Lauenburgischen Seen“ von Christoph Hauschild. Mit dem Publikumspreis wurde „Auf Wiedersehen, Eisbär“ von Asgeir Helgestadt gewürdigt (NDR mit NRK, ORF, SVT). Der „beste Meeresfilm“ ist „Galapagos – Im Bann der Meeresströmungen“ von Thomas Behrend für den NDR in Zusammenarbeit mit RBB, Terra Mater und Curiosity Stream.

„Das Reich der Löwen“ – eine Serie von Terra Mater in Koproduktion mit Doclights für den NDR, Servus TV und National Geographic – wurde in der Kategorie „beste Story“ geehrt. Der Sonderpreis der Jury ging an eine Folge der BBC-Serie „Der Blaue Planet II“, eine Koproduktion mit Doclights für den WDR, NDR, BR, SWR, France Television und CCTV.

Die Redaktion der Filme im NDR hatten Ralf Quibeldey und Timo Großpietsch, die Redaktion von ARTE im NDR lag bei Thorge Thomsen. Leiter von Doclights ist Jörn Röver.