„Glücklich wie Lazzaro“, „Styx“ und „Donbass“ in der Vorauswahl zum LUX Film Prize 2018

LUX Film Prize 2018 (Artwork)
©European Parliament

Im Rahmen des Karlovy Vary International Film Festival wurde die Vorauswahl zum diesjährigen LUX Film Prize des Europäischen Parlaments bekanntgegeben.

Aus den zehn Nominierten werden im Juli drei Filme ausgewählt, die dann darum konkurrieren, von den Parlamentariern als Gewinner ausgewählt zu werden.

Die Filme der Vorauswahl sind sehr vielfältig, haben aber eines gemeinsam: Sie spiegeln die aktuellen Themen unserer Gesellschaft wie Migration, Populismus, Nationalismus, Globalisierung, Krieg, Religion und Gerechtigkeit wider. Erstmals wurden zwei Dokumentarfilme unter die zehn nominierten Filme aufgenommen: „The Other Side of Everything“ von Mila Turajlić (SER, FR, QT) und „The Silence of Others“ von Almudena Carracedo und Robet Bahar (ES, USA).

  • „Border“ von Ali Abbassi (SE, DK)
  • „Donbass“ von Sergei Loznitsa (DE, FR, UKR, NL, RO)
  • „Girl“ von Lukas Dhont (BE, NL)
  • „Glücklich wie Lazzaro“ von Alice Rohrwacher (IT, CH, FR, DE)
  • „Mug/Twarz“ von Małgorzata Szumovska (PL)
  • „Styx“ von Wolfgang Fischer (DE, AT
  • „The Other Side of Everything/Druga strana svega“ von Mila Turajlić (RS, FR, QA)
  • „The Silence of Others/El silencio de los otros“ von Almudena Carracedo und Robet Bahar (ES, USA)
  • „Utøya 22. Juli“ von Erik Pope (NO)
  • „Woman at War“ von Benedikt Erlingsson (IS, FR, UKR)

Ende Juli werden die finalen drei Filme aus dieser Liste von zehn Filmen ausgewählt, die dann in die 24 Amtssprachen der EU untertitelt werden und während der LUX Film Days von Oktober 2018 bis Februar 2019 in mehr als 50 Städte der 28 EU-Mitgliedstaaten reisen.