Das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum präsentiert die Ausstellung „Frankfurt – wie im Film“

GONE WITH THE WIND (US 1939, R: Victor Fleming/George Cukor)
©Jens P. Kutz

Sieht Frankfurt wie im Film aus?

Maria Jerchel und Jens Peter Kutz haben für ihre gleichnamige Buchveröffentlichung ein Stadtporträt in 99 Filmen entworfen. Die Idee? Zahlreiche Locations in Frankfurt erinnern – mit ein bisschen technischer Nachhilfe – bestechend an Szenen und Orte, die wir von der Kinoleinwand kennen.

Dabei haben die beiden Cineasten keineswegs bloß Vorlagen für urbane Dystopien oder straßenschluchten-dominierte Filme wie BLADE RUNNER (US 1982, R: Ridley Scott), WALL STREET (US 1987, R: Oliver Stone) oder I AM LEGEND (US 2007 R: Francis Lawrence) gefunden, sondern durchaus auch glaubwürdige Filmstills für naturdominierte Werke wie APOCALYPSE NOW (US 1979, R: Francis Ford Coppola) oder GONE WITH THE WIND (US 1939, R: Victor Fleming/George Cukor).

48 ihrer Aufnahmen sind jetzt in der Foyerausstellung Frankfurt – wie im Film (Freitag, 5. Oktober 2018, bis Sonntag, 6. Januar 2019) im Erdgeschoss des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums zu sehen. Eine Gelegenheit für viele Frankfurter Besucher/innen ihre Heimatstadt mit neuen Augen zu sehen und für Auswärtige, Frankfurt jenseits der geläufigen Klischees (Bankenstadt, Mainmetropole oder Flughafenandockstation) kennenzulernen.

Ausstellung Frankfurt - wie im Film - King Kong auf dem Messeturm
©Jens P. Kutz

Eines der Highlights ist etwa die völlig überraschende Ansicht des Polizeipräsidiums (alt) als Sissi-Schloss Schönbrunn. Ästhetisch reizvoll die Kanalisationsszene aus THE THIRD MAN (GB 1949, R: Carol Reed); zum Schmunzeln: verblüffende Ansichten wie die von Mary Poppins über dem Main, King Kong auf dem Messeturm oder die berühmte Golden-Gate-Bridge-Szene aus VERTIGO – am Fuße des Holbeinsteg.

Dabei sind alle Aufnahmen innerhalb der Stadtgrenzen Frankfurts entstanden und zeigen eine ganze Welt in wenigen Bildern – eine Hommage an das Kino, das aus bloßem Licht neue Welten erschafft.

Die Ausstellung läuft von Freitag, 5. Oktober 2018, bis Sonntag, 6. Januar 2019 im Foyer des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum

Weitere Infos unter www.deutsches-filminstitut.de