Arbeiten von Dieter Meichsner im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums

Wie ein Hirschberger Dänisch lernte (BRD 1968) - Filmszene
Wie ein Hirschberger Dänisch lernte (BRD 1968) – Foto: Deutsche Kinemathek

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert monatlich bundesdeutsche Fernsehspielfilme, meist aus den 1960er- oder 1970er-Jahren, die einst ein Millionenpublikum fanden, doch inzwischen weitgehend in Vergessenheit geraten sind.

In dieser Ausgabe werden drei bemerkenswerte Arbeiten von Dieter Meichsner (1928-2010) gezeigt. Der Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg trat 1968 die Nachfolge Egon Monks als Leiter des NDR-Fernsehspiels an und setzte dessen gesellschaftskritische Linie mit eigenen Akzenten fort. Zu sehen sind in diesem Quartal: WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE; ein Film, der von der Rettung geflüchteter Juden durch den dänischen Widerstand 1943 handelt. In NOVEMBERVERBRECHER folgt ein fiktiver Interviewer der sogenannten Dolchstoßlegende in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. ALMA MATER ist Meichsners seinerzeit stark angefeindete Darstellung der Unruhen des Jahres 1968 an Berlins Freier Universität.

Programm und Ort

Dienstag, 23. Oktober und Mittwoch, 31. Oktober 2018, jeweils 20 Uhr

WIE EIN HIRSCHBERGER DÄNISCH LERNTE (BRD 1968, Regie: Rolf Busch)

Sonntag, 4. November und Samstag, 10. November 2018, jeweils 18 Uhr

NOVEMBERVERBRECHER (BRD 1968, Regie: Carlheinz Caspari)

Freitag, 14. Dezember, 21 Uhr und Samstag, 15. Dezember 2018, 19 Uhr

ALMA MATER (BRD 1969, Regie: Rolf Hädrich)

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos unter https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/aus-dem-fernseharchiv.html