Das 41. LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans startet am 20. September

LUCAS - Internationales Festival für junge Filmfans 2018 (Logo)
©LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans

Mehr als 60 Filme aus 32 Ländern sind bei der 41. Festivalausgabe von LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans zu sehen, das am Donnerstag, 20. September, im Kino des Deutschen Filmmuseums eröffnet.

An allen sieben Festivaltagen bis Donnerstag, 27. September 2018, sind bei LUCAS Filmschaffende zu Gast. Am Eröffnungsabend präsentieren die Young European Cinephiles den ersten Film ihrer eigens kuratierten Reihe.

Zum Festivalauftakt am Weltkindertag lädt LUCAS bereits um 10 Uhr Kinder und Jugendliche ins Kino des Deutschen Filmmuseums ein. LUCAS präsentiert bei freiem Eintritt die hessische Produktion DIE FLASCHENPOST-INSEL (DE 2018, R: Toni Kurtin). An dem partizipativen Filmprojekt haben mehr als 300 Kinder und Jugendliche aus der Region mitgewirkt. Der Regisseur sowie die Produzentin, die Drehbuchautorin und vier Darsteller/innen sind sowohl morgens als auch bei der offiziellen Eröffnung am Abend anwesend.

Filmgäste bei LUCAS

Nach jeder Filmvorstellung finden direkt im Kino Filmgespräche statt – oftmals sind auch internationale Filmgäste dabei. LUCAS will seinen jungen Besucher/innen ein Verständnis für die Filmkunst vermitteln und ihnen zeigen, welche Ideen und Arbeitsfelder hinter einer Filmproduktion stecken. Deshalb legt das Festival besonderen Wert auf den direkten Austausch zwischen dem Publikum und Filmschaffenden. So sind Regisseur/innen, Produzent/innen und Darsteller/innen bei LUCAS zu Gast, um den Kinogästen Rede und Antwort zu ihren Werken zu stehen.

Im Langfilmwettbewerb 8+ sind zu je zwei Spielterminen Filmemacher/innen aus Brasilien, Dänemark, Indonesien, Italien und Kenia zu Gast. Der Regisseur André Catoto Dias von TITO E OS PÁSSAROS (Tito und die Vögel, BR 2018) präsentiert am Samstag, 22. September, um 11 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums erstmals seinen Animationsfilm im deutschen Kino. Ein zweites Mal trifft er auf die Festivalbesucher/innen am Montag, 24. September, um 8:30 Uhr im CineStar Metropolis. Sandra Vannucchi ist Regisseurin von LA FUGA (Abenteuer Rom, CH/IT 2017) Sie kommt am Dienstag und am Mittwoch, 25. und 26. September, jeweils um 10:30 Uhr ins CineStar Metropolis, um sich mit den jungen Kinogästen auszutauschen. Anggi Frisca, Executive Producer und Kamera von SEKALA NISKALA (Sichtbar und unsichtbar, ID/NL/AU/QA 2017, R: Kamila Andini), ist am Sonntag, 23. September, um 15 Uhr in Wiesbaden und am Montag, 24. September, um 14 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt zu Gast. Außerdem können sich die Festivalbesucher/innen mit Darsteller/innen von SUPA MODO (DE/KE 2018, R: Likarion Wainaina) und JEG ER WILLIAM (Ich bin William, DK 2017, R: Jonas Elmer) unterhalten. Marrianne Nungo spielt die Mutter der kranken Jo, die lieber als Superheldin durch die Lüfte fliegen würde. Die Darstellerin ist am Montag, 24. September, im Kino des Deutschen Filmmuseums und am Dienstag, 25. September, im CineStar Metropolis, jeweils um 9 Uhr bei LUCAS in Frankfurt. Alexander Magnússon stellt den Protagonisten William in JEG ER WILLIAM dar, der am Samstag, 22. September, um 15 Uhr in Wiesbaden und am Sonntag, 23. September, um 10 Uhr im Cinema in Frankfurt läuft.

LUCAS - Internationales Festival für junge Filmfans - Frederik Nørgaard im Filmgespräch
Frederik Nørgaard im Filmgespräch – Foto: DIF

Im Langfilmwettbewerb 13+ sind drei Regisseure anwesend: Aly Muritiba von FERRUGEM (Rost, BR 2018), Wiktor Ericsson von JORDGUBBSLANDET (Erdbeerland, SE 2016) und Jong-woo Kim von HOM (Zuhause, KR 2017). Aly Muritiba kommt am Freitag, 21. September, um 16 Uhr ins Kino des Deutschen Filmmuseums und am Dienstag, 25. September, um 11 Uhr ins CineStar Metropolis. Am Samstag, 22. September, nimmt Wiktor Ericsson am Filmgespräch im Deutschen Filmmuseum teil. Am Dienstag, 25. September, um 14 Uhr präsentiert Jong-woo Kim seinen Film, der bei LUCAS als Deutschlandpremiere gezeigt wird, im Kino des Deutschen Filmmuseums. Die Produzentin des kanadischen Werks LES FAUX TATOUAGES (Fake Tattoos, 2017, R: Pascal Plante) Katerine Lefrançois ist am Dienstag, 25. September, um 12 Uhr in Offenbach und am Mittwoch, 26. September, um 18:30 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums beim Filmscreening dabei. Zur Filmvorstellung von AMATÖRER (Amateure, SE 2018, R: Gabriela Pichler) kommt Casting Director Archana Khanna am Mittwoch, 26. September, um 8:30 Uhr und am Donnerstag, 27. September, um 10:30 Uhr ins CineStar Metropolis. Luka Kain spielt den Hauptdarsteller des Coming-of-Age Debüts SATURDAY CHURCH (US 2017, R: Damon Cardasis), in dem der 14-jährige Ulysses in einer fürsorglichen Transgender-Gemeinschaft Anschluss findet. Er ist am Samstag, 22. September, um 10:30 Uhr im Cinema sowie am Dienstag, 25. September, um 16 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums vor Ort.

Auch Kurzfilmschaffende sind bei LUCAS zu Gast. So kommen am Montag, 24 September, im Kurzfilmprogramm 2 um 10:30 Uhr in der Sektion 8+ sowie im Kurzfilmprogramm 4 um 9 Uhr in der Sektion 13+ Filmgäste ins CineStar Metropolis. Shamira Raphaëla führt Regie bei LENNO EN DE MAANVIS (Lenno und der Skalar, NL 2017, R: Shamira Raphaëla), der von Lennos Schwierigkeiten erzählt, mit seiner Verhaltensstörung umzugehen. Jorge A. Trujillo Gil ist Co-Regisseur von DARÍO (DE 2018, R: Manuel Kinzer). Darío ist 17, liebt Karneval und will unbedingt als Tänzer am Umzug seiner Stadt Baranquilla teilnehmen. Seine Mutter wünscht sich jedoch einen Mann im Haus, der Geld verdient: Darío muss sich entscheiden.

In der neuen Wettbewerbssektion 16+ | Youngsters werden fünf Langfilme gezeigt. Drei Filmschaffende sind bei LUCAS zu Gast. László Csuja, Regisseur von VIRÁGVÖLGY (Blossom Valley, HU 2018) ist am Sonntag, 23. September, um 18:30 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums. Eine der beiden Hauptdarstellerinnen von RAFIKI (ZA/DE/NL/FR/KE/NO 2018, R: Wanuri Kahiu), Samantha Mugatsia, kommt am Dienstag, 25. September, um 18:30 Uhr ins Kino des Deutschen Filmmuseums. Tatum Marilyn Hall, die die jüngere der beiden Schwestern in NIGHT COMES ON (US 2018, R: Jordana Spiro) spielt, tauscht sich zur Deutschlandpremiere des Films am Montag, 24. September, um 18.30 Uhr sowie am Donnerstag, 27. September, um 9 Uhr mit den Festivalbesucher/innen im Kino des Deutschen Filmmuseums aus.

Im Anschluss an die Eröffnung präsentieren die Young European Cinephiles den ersten Film ihrer eigens kuratierten Reihe zum Thema virtuelle Realität. Die Young European Cinephiles sind vier filmaffine Jugendliche: Rafael Steinfeld und Clara Bulling aus Deutschland sowie Alexandra Bertsatou und Maria Asmi aus Griechenland. Am Eröffnungsabend zeigen sie um 20:30 Uhr TRANSCENDENCE (US 2014, R: Wally Pfister) und laden zur anschließenden Diskussion. Der Film erzählt von den Computerwissenschaftlern Evelyn und Will, die an einem System forschen, welches wie ein menschliches Gehirn funktioniert, jedoch noch leistungsfähiger ist. Als Will bei dem Überfall einer fortschrittsfeindlichen Organisation tödlich verwundet wird, fällt Evelyn eine folgenschwere Entscheidung. Der zweite Film ihrer Reihe läuft am Freitag, 21. September: READY PLAYER ONE (US 2018, R: Steven Spielberg). Im Jahr 2045 haben die Menschen in den USA es aufgegeben, sich den Problemen der Wirklichkeit zu stellen. Stattdessen flüchten sie in virtuelle Welten wie das digitale Paradies OASIS. In Form ihrer Avatare sind die Menschen dort frei zu tun, was sie wollen. Mit dem Tod des Erfinders von OASIS enthüllt dessen letzter Wille die Existenz dreier im Spiel versteckter Schlüssel, die dem Finder die Kontrolle über OASIS versprechen. Die Jagd beginnt. Ihren letzten Film THE THIRTEENTH FLOOR (The 13th Floor – Bist du, was du denkst?, US 1999, R: Josef Rusnak), präsentieren die jungen Cinephilen am Samstag, 22. September. Im dreizehnten Stock eines Hochhauses hat der Programmierer Hannon Fuller eine Simulation vom L.A. des Jahres 1937 erschaffen, in die sich Spieler einloggen können. Nachdem Fuller in der Spielwelt eine Nachricht an seinen Freund Douglas hinterlassen hat, wird er ermordet. Der Freund begibt sich selbst in das Spiel und beginnt nach und nach, seine bisherige Existenz in Zweifel zu ziehen.

Die Young European Cinephiles stellen ihre Filmauswahl an drei Abenden, jeweils um 20:30 Uhr, im Kino des Deutschen Filmmuseums vor. Die Werke richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene von 14 Jahren an.

Ein Überblick über alle Filmschaffende, die beim Festival zu Gast sind ist hier zu finden (geordnet nach Filmkategorie): Lucas Festivalgäste 2018 (PDF öffnet im neuen Fenster)

Die Preise *alle Angaben ohne Gewähr

3,50 € für junge Filmfans bis einschl. 20 Jahre
1,50 € für Frankfurt-Pass-Inhaber/innen
7,00 € für Erwachsene
5,00 € ermäßigter Eintritt für Erwachsene (Studierende, Azubis, Schwerbehinderte)

Begleitpersonen von Gruppen mit mehr als zehn jungen Filmfans erhalten freien Eintritt (max. 3 Begleitpersonen, Caligari FilmBühne max. 2).

Weitere Infos unter www.lucas-filmfestival.de