Encounters-Programm der Berlinale 2020 ist komplett

Berlinale (Plakat 2020)
©Berlinale, State – Agentur für Design, Berlin

Neben Wettbewerb und Berlinale Shorts gibt es 2020 eine weitere kompetitive Berlinale-Sektion: Encounters.

Ziel ist es, neue Stimmen des Kinos zu unterstützen und den verschiedenen narrativen und dokumentarischen Formen mehr Raum im offiziellen Programm zu geben. Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preise für den Besten Film, die Beste Regie und den Spezialpreis der Jury.

Als Ergebnis einer umfassenden Recherche präsentieren die 15 ausgewählten Titel für Encounters die Vitalität des Kinos in all ihren Formen. Jeder Film steht für eine andere Art der Interpretation der filmischen Geschichte: autobiografisch, intim, politisch, sozial, philosophisch, episch, surreal. Die Filme stellen sich der Herausforderung, eine Welt zu gestalten, statt sie zu reproduzieren“, kommentiert Carlo Chatrian, Künstlerischer Leiter der Berlinale.

Die neue Arbeit von Cristi Puiu wird diese kaleidoskopische Galerie eröffnen. Als Reise durch Zeit und Gedanken ist Malmkrog ein großes Werk, eine Tour de Force der Worte und der Mise en Scène, ein Fresco, das mit Präzision und Erfindungsreichtum fasziniert. Die folgenden Filme stammen von bereits bewunderten Regisseur*innen, (Decker, Emigholz, Kossakovsky, Kluge/Khavn, Piñeiro, Ostrochovský, Restrepo, Sutton, Winter/Edström) und anderen, die das Festival auf diesem Weg entdeckt hat (Singh, Vasconcelos, Waelde, Wollner, Wilczyński).

Das Programm im Überblick:

Funny Face

USA

von Tim Sutton, mit Cosmo Jarvis, Dela Meskienyar, Jonny Lee Miller, Victor Garber, Jeremy Bobb, Rhea Pearlman, Dan Hedaya

Weltpremiere

Gunda

Norwegen / USA

von Victor Kossakovsky

Weltpremiere / Dokumentarische Form

Isabella

Argentinien

von Matías Piñeiro, mit María Villar, Agustina Muñoz, Pablo Sigal, Gabi Saidón

Weltpremiere

Laila aur satt geet (The Shepherdess and the Seven Songs)

Indien

von Pushpendra Singh, mit Navjot Randhawa, Sadakkit Bijran, Shahnawaz Bhatt, Ranjit Khajuria, Mohammed Yaseen

Weltpremiere

Los Conductos

Frankreich / Kolumbien / Brasilien

von Camilo Restrepo, mit Luis Felipe Lozano, Fernando Úsaga Higuíta

Weltpremiere / Debütfilm

Die letzte Stadt

Deutschland

von Heinz Emigholz, mit John Erdman, Jonathan Perel, Young Sun Han, Dorothy Ko, Susanne Sachsse, Laurean Wagner

Weltpremiere

Malmkrog

Rumänien / Serbien / Schweiz / Schweden / Bosnien / Mazedionen

von Cristi Puiu, mit Frédéric Schulz-Richard, Agathe Bosch, Diana Sakalauskaité, Marina Palii, Ugo Broussot, István Téglás

Weltpremiere

A metamorfose dos pássaros (The Metamorphosis of Birds)

Portugal

von Catarina Vasconcelos

Weltpremiere / Dokumentarische Form / Debütfilm

Nackte Tiere

Deutschland

von Melanie Waelde, mit Marie Tragousti, Sammy Scheuritzel, Michelangelo Fortuzzi, Luna Schaller, Paul Michael Stiehler

Weltpremiere / Debütfilm

Orphea

Deutschland

von Alexander Kluge, Khavn, mit Lilith Stangenberg, Ian Madrigal

Weltpremiere

Shirley

USA

von Josephine Decker, mit Elisabeth Moss, Michael Stuhlbarg, Odessa Young, Logan Lerman

Internationale Premiere

Služobníci (Servants)

Slowakei / Rumänien / Tschechische Republik / Irland

von Ivan Ostrochovský, mit Samuel Skyva, Samuel Polakovič, Vlad Ivanov, Vladimír Strnisko

Weltpremiere

The Trouble with Being Born

Österreich / Deutschland

von Sandra Wollner, mit Lena Watson, Ingrid Burkhard, Dominik Warta, Jana McKinnon

Weltpremiere

The Works and Days (of Tayoko Shiojiri in the Shiotani Basin) (Werke und Tage (der Tayoko Shiojiri im Shiotanibecken))

USA / Schweden / Japan / Hong Kong, China / Vereinigtes Königreich

von C.W. Winter, Anders Edström, mit Tayoko Shiojiri, Hiroharu Shikata, Ryo Kase, Mai Edström

Weltpremiere

Zabij to i wyjedz z tego miasta (Kill It and Leave This Town)

Polen

von Mariusz Wilczyński, mit den Stimmen von Krystyna Janda, Andrzej Chyra, Maja Ostaszewska, Małgorzata Kożuchowska

Weltpremiere / Animation / Debütfilm

Quelle: Berlinale