„Grüner wird‘s nicht“ von Oscar-Preisträger Florian Gallenberger startet beim 21. Shanghai International Film Festival

Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon (Filmszene)
Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon – ©Mathias Bothor/Majestic Filmverleih

„Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“ von Oscar®-Preisträger Florian Gallenberger feiert seine Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb des 21. Shanghai International Film Festivals (16. – 25. Juni 2018).

Damit geht zum dritten Mal in Folge ein deutscher Regisseur ins Rennen um den Golden Goblet.

Die deutsch-schweizerische Koproduktion von Majestic Filmproduktion, new!move film, ARD Degeto und WS Filmproduktion wurde in NRW, Bayern, Brandenburg und an der Nordsee mit Elmar Wepper in der Hauptrolle gedreht.

Über „Grüner wird‘s nicht“

Schorsch ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt und schuftet täglich in seinem Betrieb, der kurz vor der Pleite steht. Er redet nicht gern und auch nicht viel. Die Ehe mit seiner Frau ist längst entzaubert und zu allem Überfluss möchte seine Tochter jetzt auch noch an die Kunstakademie. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, einer alten Kiebitz, fühlt sich Schorsch wirklich frei. Doch dann missfällt dem Chef des lokalen Golfplatzes, den Schorsch angelegt hat, der Grünton des Rasens und Schorsch bleibt auf seiner Rechnung sitzen. Als der Gerichtsvollzieher kurz darauf sein geliebtes Flugzeug pfänden will, setzt sich Schorsch in die Kiebitz, packt den Steuerknüppel und fliegt einfach davon. Ohne zu wissen, wohin. Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt, voller skurriler und besonderer Begegnungen – und mit jedem Start und jeder Landung öffnet der Gärtner ganz langsam sein Herz wieder für das, was man eine Ahnung von Glück nennt. Das Drehbuch schrieb Gernot Gricksch („Das Leben ist nichts für Feiglinge“) nach dem Roman „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“ des Kabarettisten und Schauspielers Jockel Tschiersch. Neben Elmar Wepper standen Emma Bading, Monika Baumgartner, Dagmar Manzel, Ulrich Tukur, Sunnyi Melles, Karolina Horster, Gudrun Ritter u.a. vor der Kamera. Kinostart ist der 30. August 2018 im Verleih von Majestic.

In Zusammenarbeit mit German Films findet in Shanghai ein deutscher Fokus mit elf Beiträgen statt.

Regisseur und Kurzfilm-Oscar®-Preisträger Florian Gallenberger ist seit „John Rabe“, der in China spielt und den er teilweise in Shanghai drehte, in Asien kein Unbekannter.

Nur Gott kann mich richten (Filmszene)
Nur Gott kann mich richten – ©Constantin Film

Florian Gallenberger stellt „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“ in Shanghai persönlich vor, genauso wie sechs Regisseur/innen, deren Filme im Focus Germany gezeigt werden: Eröffnet wird der Fokus von „3 Tage in Quiberon“ (DE/AT/FR, Rohfilm Factory). Emily Atef präsentiert den Film in einem feierlichen Gala Screening.

Isa Prahl und Susan Gordanshekan sind mit ihren Spielfilmdebüts „1000 Arten Regen zu beschreiben“ (Made in Germany Filmproduktion) und „Die defekte Katze“ (Glory Film) vor Ort, Özgür Yildirim präsentiert „Nur Gott kann mich richten“ (Rat Pack Filmproduktion), Hanno Olderdissen zeigt „Rock My Heart“ (Neue Schönhauser Filmproduktion), und Felix Randau „Der Mann aus dem Eis“ (DE/IT/AT, Port au Prince Film & Kultur Produktion, Lucky Bird Pictures) .

Insgesamt sind 21 deutsche Filme und Koproduktionen in Shanghai vertreten.

Golden Goblet Competition

  • AS GREEN AS IT GETS (GRÜNER WIRD’S NICHT) von Florian Gallenberger (DE/CH, Majestic Filmproduktion, new!move films)

Focus Germany

  • 3 DAYS IN QUIBERON (3 TAGE IN QUIBERON) von Emily Atef (DE/AT/FR, Rohfilm Factory)
  • A DYSFUNCTIONAL CAT (DIE DEFEKTE KATZE) von Susan Gordanshekan (Glory Film)
  • DIFFERENT KINDS OF RAIN (1000 ARTEN REGEN ZU BESCHREIBEN) von Isabel Prahl (Made in Germany Filmproduktion)
  • FORGET ABOUT NICK von Margarethe von Trotta (Heimatfilm, Medienparks NRW, Zentropa Köln)
  • GODLESS YOUTH (JUGEND OHNE GOTT) von Alain Gsponer (die film gmbh, Constantin Film Production)
  • ICEMAN (DER MANN AUS DEM EIS) von Felix Randau (DE/IT/AT, Port au Prince Film & Kultur Produktion, Lucky Bird Pictures)
  • IN THE AISLES (IN DEN GÄNGEN) von Thomas Stuber (Sommerhaus Filmproduktion, Rotor Film, Departures Film)
  • LOST ONES (VERLORENE) von Felix Hassenfratz (Viafilm)
  • ONLY GOD CAN JUDGE ME (NUR GOTT KANN MICH RICHTEN) von Özgür Yildirim (Rat Pack Filmproduktion)
  • ROCK MY HEART (ROCK MY HEART – MEIN WILDES HERZ) von Hanno Olderdissen (Neue Schönhauser Filmproduktion)
  • STYX von Wolfgang Fischer (DE/AT, Schiwago Film)

Spectrum

  • ALL EYES ON YOU von Felix Maxim Eller (Lost Tape)
  • LOOKING FOR OUM KULTHUM (Auf der Suche nach Oum Kulthum) von Shirin Neshat (DE/AT/IT, Razor Film Produktion)
  • RABBIT SCHOOL – GUARDIANS OF THE GOLDEN EGG (DIE HÄSCHENSCHULE – JAGD NACH DEM GOLDENEN EI) von Ute von Münchow-Pohl (Akkord Film Produktion, Virgin Lands)
  • SUPA MODO von Likarion Wainaina (DE/KE, One Fine Day Films)
  • TRANSIT von Christian Petzold (DE/FR, Schramm Film Koerner & Weber)
  • WHAT WILL PEOPLE SAY (Was werden die Leute sagen) von Iram Haq (NO/DE/SE, Rohfilm Factory)

Window of French Cinema

  • HAPPY END von  Michael Haneke (FR/DE/AT, X Filme Creative Pool)

SIFF Highlights

  • MEN DON’T CRY von Alen Drljevic (BH/SL/HR/DE, Manderley Films)

Documentary

  • JÖRG SCHMIDT-REITWEIN – WAYS OF SEEING (JÖRG SCHMIDT-REITWEIN – SEHWEISEN) von Heiner Heinke (Heiner Heinke Filmproduktion)