2 Mio. Euro Förderung für internationale Koproduktion “All the Old Knives” mit Chris Pine

Chris Pine
Chris Pine – Foto: Gage Skidmore

Die Mark Gordon Company hat Filme wie “10.000 B.C.”, “Steve Jobs”, “2012”, “War Dogs”, “Mord im Orient-Express” und Serien wie “Grey’s Anatomy” und “Criminal Minds” produziert.

Gemeinsam mit der deutschen Produktionsfirma hands-on producers dreht sie nun einen Kinofilm in Bayern: “All the Old Knives” erzählt von einem Abendessen zweier CIA-Agenten, die Jahre zuvor bei einer Flugzeugentführung durch Terroristen vergeblich versucht haben, das Leben der Passagiere zu retten – der Verrat kam damals aus den eigenen Reihen.

Die deutschen Produzenten sind Daniel Hetzer und Kay Niessen, die gemeinsam mit The Mark Gordon Company das Projekt realisieren. Den Weltvertrieb und deutschen Verleih hat EOne übernommen; das kanadische Unternehmen hat im Herbst eine Dépendance in München gegründet.

Inszenieren wird den Thriller James Marsh, Regisseur preisgekrönter Filme wie “The Theory of Everything” und “Man on Wire”. Das Drehbuch stammt von Olen Steinhauer, der auch den gleichnamigen Roman geschrieben hat. In Deutschland ist er unter dem Titel “Der Anruf” bei Blessing erschienen.

Die Produktion wird fast ausschließlich in Bayern drehen: on Location in München und Nürnberg sowie in den Bavaria Studios. Weitere einzelne Drehtage sind in Kalifornien geplant. Die Hauptrolle spielt Chris Pine (“Six Feet Under”, “Star Trek”, “Into the Woods”). Der FFF Bayern hat die Produktion im Rahmen des Sonderprogramms Internationale Koproduktionen mit 2 Mio. Euro zur Förderung empfohlen.

In “All the Old Knives” trifft CIA-Agent Henry seine ehemalige Kollegin und Geliebte Celia zu einem gemeinsamen Abendessen wieder. Sechs Jahre zuvor haben beide fieberhaft versucht, das Leben von 120 Passagieren in Wien zu retten. Terroristen hatten das Flugzeug entführt, durch einen verräterischen Anruf aus dem Quartier der CIA lief die Befreiung aus dem Ruder. Wer war der Anrufer? Diese Frage treibt Henry und Celia heute noch um, und ihr Gespräch wird zu einem doppelbödigen Katz- und Maus-Spiel.

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Im Rahmen des FFF Sonderprogramms Internationale Koproduktionen wurden u.a. Oliver Stones “Snowden”, Lisa Langseths “Euphoria”, Rupert Everetts “The Happy Prince”, Jason Lei Howdens “Guns Akimbo”, Tanya Wexlers “Fear of Flying” und Jonathan Jakubowiczs “Resistance”. gefördert. Über die Vergabe entscheidet ein Unterausschuss.

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