500.000 Euro Förderung für die 2. Staffel von Bad Banks

Bad Banks - Gabriel Fenger (Barry Atsma), Jana Liekam (Paula Beer), Christelle Leblanc (Désirée Nosbusch)
Bad Banks – Gabriel Fenger (Barry Atsma), Jana Liekam (Paula Beer), Christelle Leblanc (Désirée Nosbusch) – ©ZDF

Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat in seiner 3. Förderrunde 2018 insgesamt rund 3,9 Millionen Euro an 32 Projekte vergeben.

Good News für Serien-Aficionados: Es geht weiter mit „Bad Banks“ (REAL FILM Berlin, 500.000 Euro) – der Hochspannungsserie aus der bunten Welt des Investmentbankings! Die 2. Staffel verspricht neue Konflikte, neue Intrigen, neue Kapriolen – in „alter“ Besetzung: Paula Beer, Désirée Nosbusch, Tobias Moretti und Barry Atsma stehen für die Fortsetzung auch in Berlin vor der Kamera.

Weltkino vom Feinsten: Haifaa Al Mansour, die mit „Das Mädchen Wadja“ den ersten saudiarabischen Langspielfilm drehte und 2012 im Wettbewerb von Venedig lief, nimmt in „Die perfekte Kandidatin“ (Razor Filmproduktion, 300.000 Euro) erneut die Gesellschaft ihres Heimatlandes aufs Korn. In der Komödie kandidiert die saudische Ärztin Maryam fürs Stadtparlament, um die Männerdomäne mal so richtig aufzumischen.

Kaan Müjdeci, 2014 in Venedig für seinen Debütfilm „Sivas“ mit dem Regie-Spezialpreis der Jury ausgezeichnet, lässt in „Iguana Tokyo“ (Bon Voyage Films, 250.000 Euro) eine Stadt ein Spiel spielen: Tokyo ist dem Virtual Reality Game M2 verfallen, das Neid und Zwietracht sät. Chiara Mastroianni und Lars Eidinger spielen die Hauptrollen.

Vom Mobbing im Job in die Identitätskrise: Visar Morina, ausgezeichnet für sein Lamgfilmdebüt „Babai“, lotet in „Exil“ (Komplizen Film, 200.000 Euro) die Leiden eines ausländischen Ingenieurs in Deutschland aus.

Neues von Nachwuchsregisseur/innen: Nach ihrem „Liebesfilm“, der beim 36. Filmfest München Weltpremiere feiern wird, widmet sich Emma Rosa Simon erneut „L’Amour“ (BASIS Berlin Filmproduktion, 80.000 Euro) – diesmal in einem Dokumentarfilm mit fiktionalen Elementen. Sie interpretiert mit Jugendlichen aus einer Pariser Banlieue die Geschichte von Romeo und Julia neu. Nach dem preisgekrönten Mystery-Drama „Nachthelle“ erzählt Florian Gottschick in „Die juristische Unschärfe einer Ehe“ (bittersuess pictures, 200.000 Euro) von der Suche einer, seiner rastlosen Generation nach einem Stückchen Heimat in der Welt schier endloser Lebensentwürfe. Die aufregende Besetzung: Jella Haase, Maryam Zaree, Nik Xhelilaj und Alina Levshin.

Familienkino at its best: Theresa von Eltz, preisgekrönt für ihr Regiedebüt „4 Könige“, inszeniert „Ostwind – Aris Ankunft“ (SamFilm, 160.000 Euro). Auch der 5. Teil der erfolgreichen Kinoreihe bietet jede Menge Abenteuer (nicht nur) für Pferdemädchen. Der niedliche Drache Hector aus den „Hexe Lilli“-Kinohits macht sich selbständig! In „Hector Coming Home“ (TRIXTER, 100.000 Euro) von Jan Stoltz landet er daheim in der Drachenwelt, trifft seine Jugendliebe Mica wieder und lüftet ein Familiengeheimnis.

Thrill von & mit Detlev Buck: In „Hatz“ (DCM Pictures, 250.000 Euro) begegnet ein junges Paar einer Männergruppe, die gerade jemanden exekutieren will.

…und Dokumentarfilm: Erfolgsregisseur Thomas Bamlés, der mit „Babys“ ein großes Publikum bezauberte, ist zurück – und porträtiert in „Happiness II“ (zero one film, 110.000 Euro) einen Teenager-Mönch zwischen Tradition und Moderne im Königreich Bhutan.

Til Schweiger kommt mit der Buddy-Komödie „Klassentreffen 1.0 – Die unglaubliche Reise der Silberrücken“ (Warner Bros, 100.000 Euro) auf die Leinwände, Markus Goller rollt mit dem Road-Movie „25 km/H“ (Sony Pictures Entertainment, 100.000 Euro) samt Bjarne Mädel und Lars Eidinger an, und Oscar-Preisträgerin Caroline Link findet – nach Hape Kerkelings Bestseller – „Der Junge muss an die frische Luft“ (Warner Bros. Entertainment, 100.000 Euro). Ebenfalls in die Kinos kommt das beim Filmfestival Venedig mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnete Kriegsdrama „Foxtrot“ (NFP marketing & distribution, 30.000 Euro) von Samuel Maoz. Das Medienboard fördert den Verlieh von 9 Filmen mit insgesamt 525.000 Euro.

Für die 3. Fördersitzung 2018 wurden insgesamt 59 Anträge mit einer Gesamtsumme in Höhe von rund 8,6 Millionen Euro eingereicht.

Alle Förderungen als PDF (öffnet im neuen Fenster) sind hier zu finden: Medienboard Förderzusagen Juni 2018