Blu-ray Discs weltweit auf dem Vormarsch

Blu-ray vergrößert Anteile weltweit (Grafik)
©GfK Entertainment

Blu-ray Discs haben ihren Anteil am physischen Video-Gesamtmarkt in den vergangenen drei Jahren weltweit ausgebaut.

Daneben stößt das 2016 gestartete, hochauflösende 4K Ultra HD-Format auf steigendes Interesse. Die Preise sind seit 2015 indes annähernd konstant geblieben. Dies sind die Kernergebnisse einer 13 Länder übergreifenden Auswertung von GfK Entertainment für die DEG (Digital Entertainment Group).

In Deutschland wurden 2017 rund 38 Prozent der physischen Video-Erlöse mit Blu-rays erzielt. 2015 waren es noch 34 Prozent. Auch in Österreich und der Schweiz verbesserten sich die Blu-ray-Marktanteile um jeweils drei Prozentpunkte auf 34 bzw. 35 Prozent. Die größte Begeisterung kommt in Japan auf, wo mittlerweile mehr als jeder zweite Yen (52 Prozent) mit Blu-rays erwirtschaftet wird.

Der Anteil von 4K am physischen Gesamtmarkt lag Ende 2017 bei jeweils rund zwei Prozent – Tendenz steigend. Kleinere Wachstums-Schübe gab es zwischendurch immer wieder. Besonderes Augenmerk galt beispielsweise dem Anime „Your Name. – Gestern, heute und für immer“, der in Japan auch als 4K-Ausgabe ein riesiger Erfolg war.

Das Preisniveau der Blu-ray bleibt insgesamt recht stabil. 2017 kosteten Blu-rays hierzulande durchschnittlich 14,53 Euro und waren damit fast 60 Cent günstiger als 2015. Ähnlich sieht es in Österreich aus: Dort fiel der Preis leicht um 50 Cent auf nun 15,14 Euro. Franzosen zahlen für ihre Blu-rays im Schnitt 19,44 Euro, Japaner sogar fast 45 Euro.

Basis der Auswertung sind die Daten aus folgenden Ländern: Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz und Spanien.