Neuer Studienschwerpunkt an der Hochschule für Fernsehen und Film München

Hochschule für Fernsehen und Film München (Logo)
©Hochschule für Fernsehen und Film München

In der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung mit dem Schwerpunkt Wissenschaft und Forschung beschloss der Ministerrat den Hochschulausbau in allen Regierungsbezirken – dazu zählt auch der Ausbau der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München.

In der Presseerklärung der Staatsregierung heißt es: „Als wichtige Zukunftsinvestition wird der Freistaat auch die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München weiter ausbauen. Die Hochschule erhält einen neuen Studienschwerpunkt im Bereich ‚Digitale Bildgestaltung‘, der für Medienunternehmen am Standort immer wichtiger wird. Im neuen Studienschwerpunkt sollen Kompetenzen im Bereich VFX/Visual Effects vermittelt und Spezialisten für diese Bereiche ausgebildet werden. Weiterer Schwerpunkt wird die Entwicklung interaktiver und virtueller Erlebnisse. Außerdem wird die Medientechnik der HFF an die neuen Erfordernisse angepasst. Insgesamt sind ab 2019 Investitionen in Höhe von rund 4,6 Mio. € sowie 7 neue Stellen geplant.

Prof. Bettina Reitz
Prof. Bettina Reitz – ©Hochschule für Fernsehen und Film München

HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ich spreche für die gesamte HFF München, wenn ich sage, dass wir stolz und dankbar sind, unser Ausbildungs-Spektrum ab 2019 um den zukunftsweisenden Studienschwerpunkt im Bereich ‚Digitale Bildgestaltung‘ erweitern zu können. Dass wir damit auch dazu beitragen dürfen, junge Talente u.a. im Bereich VFX/Visual Effects an den Medienstandort Bayern zu holen bzw. an ihn zu binden, freut uns dabei besonders. Filmisches Erzählen erlebt momentan ständige ästhetische und technische Weiterentwicklungen, die eine Vielzahl neuer Möglichkeiten eröffnen. Wir werden an der HFF München künftig auch genau den Nachwuchs ausbilden, der diese Perspektiven mit gestaltet.

Außerdem wurde anlässlich der Kabinettssitzung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle gemeinsam mit 32 Hochschulpräsidenten/innen – darunter auch HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz – das Innovationsbündnis Hochschule 4.0 unterzeichnet.

Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle betonte: „Mit dem heute unterzeichneten Innovationsbündnis Hochschule 4.0 bekennt sich Bayern zu einer klaren politischen Prioritätensetzung für Bildung, Wissenschaft und Innovation. Wir garantieren den Hochschulen verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Diese Selbstverpflichtung des Staates stellt ein echtes Privileg der Hochschulen dar. Gleichzeitig belegt der Abschluss des Bündnisses: Staat und Hochschulen ziehen weiter an einem Strang – zum Wohle der Wissenschaft, der Studierenden und nicht zuletzt zum Wohle Bayerns!

Prof. Bettina Reitz betonte in ihrer Funktion als Sprecherin der Bayerischen Kunsthochschulen: „Es ist für die sechs Bayerischen Kunsthochschulen ein wichtiger Schritt für ihre Planungssicherheit und Innovationsfähigkeit, im neuen Innovationsbündnis Hochschule 4.0 verstärkt aufgenommen worden zu sein. Zum ersten Mal gibt es einen Innovationsfonds für Kunsthochschulen, der mit 1,00 Millionen € pro Jahr ausgestattet ist. Ein strahlkräftiges Signal, um die international angesehene Ausbildung und das künstlerische Entwicklungspotenzial der Bayerischen Kunsthochschulen Bayerns erfolgreich in die Zukunft zu führen.