Die Mumie (Filmszene 2017)
©Universal Pictures
Titel: Die Mumie
Originaltitel: The Mummy
Land: USA
Genre: Abenteuer, Action, Fantasy, Horror
Kinostart Deutschland: 08.06.2017
Regie: Alex Kurtzman
Farbe: Farbe
Format: CS 3D und 2D, Imax 3D, D-Cinema (3-D Version), Dolby Vision, 1:2.35, D-Box (D-Box nur in GV 5.1 3D und GV Atmos 3D verfügbar, nicht in 2D und OV)
Ton: Dolby Digital, Auro 11.1 (Auro nur in OV verfügbar), Dolby Atmos, Dolby 5.1, Dolby Surround 7.1
Laufzeit: 110 Minuten
Budget: 125.000.000 US-Dollar
Mit: Tom Cruise, Sofia Boutella, Annabelle Wallis, Russell Crowe
FSK: ab 12 Jahren
sonstiges:
Cast
Darsteller/in Rolle Deutsche Stimme
Tom Cruise Nick Morton Patrick Winczewski
Sofia Boutella Ahamanet Rubina Nath
Annabelle Wallis Jenny Halsey Maja Maneiro
Jake Johnson Sergeant Vail Björn Schalla
Courtney B. Vance Colonel Greenway Charles Rettinghaus
Russell Crowe Dr. Henry Jekyll Martin Umbach
Marwan Kenzari Malik Samir Fuchs
Matthew Wilkas Reporter
Sohm Kapila Reporterin
Sean Cameron Michael Archäologe
Erol Ismail Ahamanet’s Krieger
Selva Rasalingam König Menehptre
Shanina Shaik Arabische Prinzessin
Dylan Smith Pilot
Parker Sawyers Kopilot
Neil Maskell Dr. Whemple
Rhona Croker Helen
Joss Carter Untoter
Gary Clarke Untoter
Gavin Coward Untoter
Inhalt
Die Mumie (Filmplakat 2017)Eine tief unter der Erde begrabene ägyptische Prinzessin, deren Leben ein tragisch ungerechtes Ende nahm, wird in unserer heutigen Zeit wiedererweckt und bringt eine über Jahrtausende gewachsene Bösartigkeit und Schrecken mit sich, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegen.

Die Neuerzählung führt uns von den weitreichenden Sandwüsten des mittleren Ostens durch versteckte Labyrinthe unter dem hochmodernen London und in eine neue Welt von Göttern und Monstern.

Über die Produktion
Produktionsdesign

Die Mumie (Filmszene 2017)
©Universal Pictures

Alex Kurtzman und das von den Produktionsdesignern Dominic Watkins und Jon Hutman geleitete Team legten großen Wert darauf, dass der Film sich visuell so stark wie möglich an der Realität orientiert. Sie bauten 50 Kulissen in Europa und Afrika – von England über Frankreich bis Namibia – von denen ungefähr die Hälfte in den historischen Shepperton Studios entstanden, direkt am Stadtrand von London. “Jon und Dominic haben ein tolles Team zusammengestellt und die kompliziertesten und verblüffendsten Kulissen geschaffen, die ich jemals gesehen habe“, schwärmt Regisseur Kurtzman.

Hutman gibt gern zu, dass er seit seiner Jugend an einem Film wie diesem arbeiten wollte: „Also ich ein kleiner Junge war, hätte ich schwören können, die böse Hexe aus dem ‚Zauberer von Oz‘ lebte in einem Wandschrank bei uns zuhause“, erzählt er. „Das war gruselig und ich fragte mich bei DIE MUMIE, wie man eine solche Mythologie aufbauen kann. Denn genauso angsteinflößend sollte unser Film sein. Wenn wir unsere Arbeit richtig gemacht haben, wird das Publikum möglicherweise glauben, dass etwas Unbekanntes und Gefährliches irgendwo da draußen lauert. Und sie werden das Kino mit einer Mischung aus Angst und Unruhe verlassen.“

Cruise war von der Arbeit der Produktionsdesigner und der Detailtreue hochbeeindruckt: „Die Kulissen sind großartig. Sie sind wunderschön, gruselig und die Arbeit, das Können und das Handwerk, die in jeden Aspekt des Films geflossen sind, haben mich begeistert. Ich wollte, dass der Film nicht wie ein Cartoon aussieht. Alles musste bis aufs kleinste Detail stimmen, damit es sich real anfühlt.“

Da passte es doch perfekt, dass der erste Drehtag ausgerechnet ein Nachtdreh war – und zwar an einem der historischsten Orte Englands: der Universität von Oxford. Das Team fand dort Straßen mit Kopfsteinpflaster, Öllaternen, die durch den Nebel hindurchschienen und eine authentische Architektur vor, die man nur schwer im Studio nachbauen kann. „Viele englische Dörfer wurden aus Ziegelsteinen gebaut, aber als wir nach Oxford kamen und diese Kopfsteinpflasterstraßen mit ihrer reichhaltigen Vergangenheit sahen – und dann diese dunkle Gasse fanden – hatten Alex und ich dieselbe Reaktion“, erzählt Hutman. „Dies war genau, was wir gesucht hatten.“

Oxford setzt die Stimmung für DIE MUMIE, als Nick seine erste Vision von Ahmanet in einer dunklen Gasse bei der bekannten Seufzerbrücke nahe der Hertford und New School Colleges hat. Für den Regisseur war diese Szene einer seiner Lieblingsmomente der gesamten Produktion. “Unser erster Nachtdreh in Oxford, als Ahmanet gruselig auf Nick zukommt – mit spinnen- oder krabbenartigen Bewegungen, begleitet von 100 lebenden Ratten in der schummerig beleuchteten Gasse – traf genau den Ton der klassischen Universal Monsterfilme.”

Um diese gigantische Unternehmung zu bewältigen, übernahmen die Produktionsdesigner Hutman, Watkins und ihr Team, einschließlich des Artdirectors Frank Walsh, die Hallen und das Studiogelände von Shepperton für die Produktion. Mit mehr als 150 Handwerkern waren ihre Design-, Requisiten- und Kulissenabteilungen fast so groß, wie ein kleines Dorf.

Eine Gipsabteilung erstellte Gussformen und Abdrücke, während in der Bildhauerabteilung Objekte aus Schaum oder Glasfasern erstellt wurden. Für die Vorbereitungen war es notwendig, dass die Handwerker 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche arbeiteten. Außerdem gab es eine 200köpfige Bauabteilung unter der Leitung von Brian Neighbour, die von Anfang an aktiv war.

Die Mumie (Filmszene 2017)
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Eine der beeindruckendsten Kulissen des Films und eines seiner visuellen Markenzeichen ist das Hauptquartier der Geheimorganisation Prodigium. Versteckt in einem riesigen Kellergewölbe unter dem Londoner Naturkundemuseum, können Dr. Jekyll und seine Techniker von dort aus nicht nur die Welt vor Monstern schützen, sondern auch Monster vor der modernen Welt.

Als das Drehbuch von DIE MUMIE sich in der Vorbereitungsphase befand, verwandelte sich mit ihm auch die Prodigium Kulisse. „Dieser Set musste anfangs gruselig sein, um dann noch gruseliger zu werden“, erklärt Kurtzman. Das Endresultat war eine zweigeschossige, 1400 Quadratmeter große Kulisse, die auf jeden unheilbringend wirkte, der sie betrat.

Prodigium wirkt rostig, abgenutzt und liegt zur Hälfte unter der Erde, so dass kaum Tageslicht hereinscheinen kann. Hutman erklärt die Gründe hinter seinem Design: „Wir wollten eine Menge moderner Technologie in Prodigium platzieren – aber gleichzeitig sollte alles auch etwas provisorisch wirken. Es gibt das römisch inspirierte London, das London des Mittelalters und das moderne London. Wir wollten von allem etwas einbringen.“

Im untersten Geschoss von Prodigium sind die Geräte, mit denen Jekylls Armee ihre Forschung an den gefangenen Monstern durchführt – in diesem Falle an Ahmanet.

Unter den gealterten Backstein- und Metallstrukturen von Prodigium verbergen sich Quarantänezelte zum Sezieren, Computer, um so wichtige Artefakte wie den Sarkophag und den Dolch zu überwachen – und eine runde Folterkammer, in der Ahmanet schmerzhaft zur Beobachtung angekettet ist. Der Regisseur verweist auf einen möglichen Grund für ihre barbarische Behandlung: „In Prodigium spritzt Jekyll Ahmanet Quecksilber, um sie zu schwächen. Jenny weiß nichts davon und einer der interessanten Aspekte des Films ist, dass im Laufe der Geschichte niemand genau weiß, wer nun wen anlügt.“

Kurtzman lobt seine Hauptdarstellerin dafür, dass sie diese Torturen durchmachte. „Sophias Szenen in Prodigium waren körperlich sehr anstrengend. Tagein, tagaus wurde sie angekettet, mit beiden Armen hinter ihrem Rücken. Sie hat sich nicht einmal beschwert.“

Boutella, die für alles bereit war, was die Produktion von ihr erforderte, erklärt uns, wie die Verbindung zwischen Nick und Ahmanet in dieser Szene eingeführt wird: „Weil sie Gedankenkontrolle beherrscht, kann sie zulassen, dass Nick ihre Sprache versteht, auch wenn es sonst niemand tut. Ahmanet schafft diese Verbindung zu Nick und schließt die anderen davon aus. So macht sie es möglich, dass er Mitgefühl für sie hat.“

In der Studiohalle neben der Prodigium Kulisse, wurde Jekylls Büro aufgebaut. Ein riesiger, lackierter Schreibtisch, ein großer Ledersessel, verstörende medizinische Forschungswerkzeugen in Glaskästen an den Wänden und authentische anatomische Artefakte verbreiteten eine unheimliche Stimmung. „Man empfindet einen starken Hauch von Macht in Jekylls Refugium, wo der Kampf des Jahrhunderts zwischen Jekyll und Nick später stattfinden soll”, erklärt Kurtzman.

Crowe persönlich gefiel es, dass DIE MUMIE auch in „altmodischen Filmkulissen mit ansteigenden Decken und von den Wänden tropfendem Wasser“ spielte – und er so viel leichter in seinen Charakter schlüpfen konnte. „Es war genial. Meine Kinder kamen mich am Drehort besuchen und hatten genau dieselbe atemlose Reaktion, die auch ich hatte, als ich das Set zum ersten Mal betrat. Prodigium und Jekylls Büro waren großartige Arbeitsorte für mich. Die Ausstattung des gesamten Films ist erstaunlich.“

Prodigium ist der Ort einer der intensivsten Kampfszenen des Films – und Crowe und Cruise waren voll motiviert. Crowe beschreibt die Szene so: „Tom und ich haben einen Pakt geschlossen, etwas außerordentliches aus diesem Kampf zu machen. Wir benutzen Martial Arts, Boxen, einige Tricks mit Drahtseilen und Rugby-Manöver. Da gibt es einen Bodyslam auf dem Schreibtisch, der dem Publikum den Atem nehmen wird. Weil Tom so außergewöhnlich sportlich ist, weißt du, dass er von Null auf Hundert starten wird. Du musst für ihn in Bestform sein, immer etwas härter und kraftvoller agieren, als du es sonst tun würdest.“

Originalschauplätze (London, Waverly Abbey und Winterfold Woods)

Die Mumie (Filmszene 2017)
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Kurtzman sieht einen der großen Vorteile des Drehs in England darin, dass das Land eine so reiche Vorgeschichte bietet. „Unsere Story bringt uns aus der altertümlichen Wüste in das moderne Zeitalter“, erklärt er. „Und es war uns wichtig, dass das Publikum diese Reise von der Vergangenheit in die Zukunft emotional fühlen kann. Die Stadt London kann mit beidem aufwarten.“

Cruise stimmt ihm zu: „London wurde genaugenommen auf alten Friedhöfen und Grabkammern gebaut. Ich könnte mir keinen passenderen Drehort für diesen Film und seine Geschichte vorstellen.“

In der U-Bahn-Station Charing Cross kletterten die Darsteller und das Team mehrere Etagen unter die Erde. Sie drehten außerdem in den Schächten des U-Bahnsystems und im Finanzdistrikt auf der Cornhill Road, wo Ahmanet den Sandsturm heraufbeschwört. Und die Central St. Martins Kunstschule wurde zu einem Leichenschauhaus umgebaut, in dem Nick sich nach dem Flugzeugabsturz erholt.

Das riesige Ausmaß dieser Produktion blieb dem Team nicht verborgen: „Es war faszinierend, sonntags im Finanzdistrikt zu drehen, wenn er mehr oder weniger menschenleer ist“, erinnert sich Daniel. „An einem Wochentag kommen 350.000 Leute dorthin zur Arbeit. Es ist außerdem der Ort, an dem die alte römische Kolonie Londinium stand. Unter unseren Füßen waren so viele tote Römer, Kreuzritter und viele andere, die um dieses Territorium gekämpft hatten. Im Film, werden sie für den letzten großen Kampf zum Leben erweckt.“

Einer der vielen Drehorte im Zentrum von London war der 1857 eröffnete Warrington Hotel Pub in Maida Vale, der umgebaut wurde, um einen Pub in Oxford darzustellen. In Wirklichkeit handelte es sich um ein ehemaliges Bordell.“

Drei Tage lang durfte die Produktion im Naturkundemuseum von London, dem NHM, drehen: außerhalb des Haupteingangs, in der Lobby, im Mineralienraum und in einem der Kellerräume, der echte, von Charles Darwin im 19ten Jahrhundert entdeckte Präparate enthielt, die er sogar selbst beschriftet hatte.

Man will es kaum glauben, aber es gibt im NHM mehr als 25 Millionen solcher Präparate, die über acht Räume verteilt sind. Bühnenbildnerin Azis erinnert sich: “Der Präparateraum war eine große Herausforderung. Wir mussten Präparate in Gläsern kreieren, die überzeugend echt auszusehen hatten. Wir kauften Plastikschlangen und Kraken – und bastelten Schrumpfköpfe und einen Totenkopf mit Fangzähnen. Dann machten wir uns daran, die so aussehen zu lassen, als hätten sie jahrelang in Formaldehyd eingelegen. Wir hatten nachher um die hundert riesiger Präparategläser mit glaubhaft aussehenden Inhalten, die wir dann unter die echten Präparate mischten.“

Die Mumie (Filmszene 2017)
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Interessanterweise befand sich der mit 8,5 Metern Länge größte jemals gefundene Oktopus in diesem Präparateraum. Cruise entdeckte ihn während der Proben und fragte, ob man ihn nicht im Film zeigen könne. Daniel spricht für die Darsteller und die Crew, wenn er sagt, dass der Oktopus einer ihrer Favoriten war: „Der Präparateraum ist eine großartige Mischung aus unserer Monsterwelt und der Welt der Wissenschaft.“

Das Team drehte außerdem in der Waverly Abbey, einem englischen Kulturdenkmal aus dem 17tehn Jahrhundert. Hierbei standen sie unter besonderer Überwachung, damit die von ihnen errichteten Bauten nicht das vorhandene, jahrhundertealte Rispengras zerstörte. Kein Pfahl konnte in den Boden geschlagen werden, ohne dass nicht vorher die Erlaubnis dazu erteilt worden wäre.

Die Ausstattungsabteilung baute Ruinen, die zu den noch existierenden Überresten des Gemäuers passten – und man konnte beides kaum auseinanderhalten.

Auch die Gärtnerabteilung trug zu dieser magischen Verwandlung bei. Sie fügten Bäume, moosbewachsenen Erdboden und Rasenstücke hinzu, die sich nahtlos dem Gelände anpassten.

Ein weiterer interessanter Außendrehort waren die Winterfold Woods in Surrey, etwa eine Autostunde von den Shepperton Studios entfernt. Hier wurde die Stuntsequenz gedreht, in der sich der Krankenwagen überschlägt. Ahmanet greift dann Jenny und Nick an, worauf letzterer mit ihr kämpfen muss.

Graham Kelley, zuständig für die Fahrzeuge bei der Produktion, erklärt die Schwierigkeiten beim Dreh dieser aufregenden Szene: „Für den Krankenwagenunfall haben ich und mein elfköpfiges Team, die alle einen Background im Motorsport oder der Automobilherstellung haben, den Krankenwagen in ein Hochleistungs-Geländefahrzeug verwandelt. Wir brauchten drei Krankenwagen für die Szene, plus zwei, die die Böschung runterrollten. Die Fahrzeuge für die Böschung wurden mit viel Metall umgebaut, um den Fahrer zu schützen.

Namibia

Die Mumie (Filmszene 2017)
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Den Filmemachern lag es am Herzen, dass die Eröffnungsszenen, die im Irak spielen, auch ohne Computereffekte realistisch rüberkommen würden, so dass die Crew für einen zweieinhalb Wochen langen Dreh nach Namibia reiste.

„Wenn Du an DIE MUMIE denkst, denkst Du zwangsläufig an die Wüste und ‚Lawrence von Arabien ‘“, sagt Kurtzman. “Namibia war unser Double für das alte Ägypten und den modernen Irak. Man wird schnell demütig, wenn man sich umschaut und feststellt, dass man sich mitten im Nirgendwo befindet. Aber wenn man eine Kamera und Schauspieler dort hinstellt, wird diese Welt plötzlich lebendig. Es ist eine Umgebung, die man nicht mit CGI darstellen kann.“

In Namibia stellten die Filmemacher einen Drohnenangriff auf ein irakisches Dort nach und filmten außerdem Rückblenden ins alte Ägypten und Nicks Visionen. Das Produktionsbüro und die britische Crew ließen sich in der wunderschönen Küstenstadt Swakopmund nieder.

Für Cruise und Johnson war der Dreh in Namibia körperlich sehr anstrengend. Sie rannten unter Beschuss auf Dächern und surften einstürzende Gebäude herunter.“

Wir bauten unsere Kulissen in Kapstadt und brachten sie in Lastwagen nach Namibia, wo sie in der Wüste abgeladen wurden“, erklärt Artdirector Jules Cook. „Nun machte sich eine riesige Crew daran, die modular gebauten Elemente zu perfektionieren. Dann wurden sie an Gerüsten befestigt und aufgebaut. Es war schon umwerfend, zu sehen, wie sich diese leeren Sanddünen in unsere Kulisse verwandelten.“

Einer der Höhepunkte des Namibia-Drehs war der Bau eines dreistöckigen Gebäudes. Erst wackeln die Fußböden, dann stürzt das Gebäude ein – und Nick und Vail fallen dem Senkloch entgegen. Es war verblüffend anzuschauen, aber nicht minder aufregend, zu sehen, wie das Gebäude dann mit einer Takelage für eine weitere Einstellung wieder hochgezogen wurde. Innerhalb von Minuten.“

Zusammengenommen war eine tausendköpfige Crew in Namibia am Werk, wenn man die Briten, Namibier, Südafrikaner und die lokalen Händler mit einbezog.

Die Hauptkulisse in Namibia war das „irakische“ Dorf auf einem Berg namens Rössing, nicht weit entfernt von den anderen Drehorten in den atemberaubenden Sunrise und Phoenix Dünen. Die Landschaft in Namibia kennt weltweit keine Entsprechung und die Darsteller und Crew von DIE MUMIE wurden von der Film Kommission Namibias und seinen Einwohnern herzlich aufgenommen.

Spezialeffekte

Die Mumie (Filmszene 2017)
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Eric Nash und sein Team von der Spezialeffektfirma MPC in Toronto konnten sich über einen Mangel an Herausforderungen bei DIE MUMIE nicht beklagen. Nash wusste, dass die 5.000 Jahre alte Ahmanet einen originellen Look brauchte, der sich von anderen Monsterfilmen abhob, so dass sie sich als die erste weibliche Mumie in einer Hauptrolle von ihren Vorgängern abheben konnte. Auf Ansage von Regisseur Alex Kurtzman, war das wichtigste Ziel für ihn und sein Team, einen Film für das 21te Jahrhundert zu schaffen, der genauso Kultstatus erlangen sollte, wie die Monsterfilme der 30er Jahre.

Einige bewährte Filmtricks wie „skip framing“ (bei dem man jedes 24te Bild doppelt zeigt) oder die Schauspieler rückwärts laufen zu lassen, um dann auch den Film rückwärts zu projizieren, waren noch die einfachsten Übungen. Diese kinematischen Taschenspielertricks gab es seit Jahrzehnten und ging auf die Anfänge des Kinos zurück. Nash wusste, dass er weitaus komplexere Techniken anwenden musste, um dem Film gerecht zu werden. „Von Anfang an wollte Alex vor allem Realismus haben“, erzählt Nash. „Obwohl dies ein Mumienfilm ist, sollte er dennoch mit beiden Füßen in der Realität verankert sein.“

Die Spezialeffektabteilung schuf verschiedene Varianten von Ahmanet, die sich regeneriert, indem sie die Lebenskraft ihrer Opfer aufsaugt und langsam wieder eine menschliche Form annimmt. Sie startet als ein komplett digital erstelltes Wesen aus Haut, Knochen und Bandagen, als sie aus dem Sarkophag erlöst wird, entwickelt sich dann aber zu voller menschlicher Form, als ihre Emotionen überhandnehmen und sie wieder Muskeln aufbaut.

Glücklicherweise hatte die Produktion mit Boutella eine Darstellerin in der Titelrolle, die extrem gelenkig war: „Es hilft, eine so flexible Schauspielerin wie Sofia zu haben“, sagt Nash. „Aufgrund ihres Backgrounds als Tänzerin, konnte sie Dinge tun, die viele andere nicht tun konnten. Sachen die überirdisch aussehen.“

Wenn wir Ahmanet in einem frühen Stadium ihrer Regeneration kennenlernen, zumindest was ihren individuellen Bewegungsumfang und ihren verkümmerten Körper angeht, ist sie weit von einer menschlichen Form entfernt und musste komplett digital erschaffen werden. Sie ist in diesem Stadium so schwächlich und verwest, dass das Produktionsteam filmisch nichts tun konnte, um sie vor der Kamera darzustellen.

Die Mumie (Filmszene 2017)
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Für diese frühen Stadien von Ahmanet ließen die Filmemacher entweder Boutella oder einen weiblichen Schlangenmenschen in einen Motion-Capture-Anzug steigen, um dann die ungewöhnlichen Bewegungen der Mumie bei ihren ersten Schritten im 21ten Jahrhundert einzufangen.

Zu dem Zeitpunkt, an dem Ahmanet ihre Regeneration vollendet hat, gibt es kaum noch Computereffekte. „Eine der größten Herausforderungen war, dass die entferntesten Stadien von Ahmanet so weit auseinanderliegen“, sagt Nash. „Wir mussten also eine logische Entwicklung zeigen, ohne zu große Sprünge zu machen, damit das Publikum die Mumie in jedem Stadium wiedererkennen kann. Unsere wichtigste Aufgabe – ein gefühlter Drahtseilakt – war es, die einzelnen Schritte zwischen den Stadien nicht so groß zu machen, dass man glaubte, etwas verpasst zu haben. Es musste nahtlos aussehen.“

Zusätzlich zu der Arbeit, die MPC von ihrem Hauptquartier in Vancouver leisteten, arbeitete noch die legendäre Spezialeffektfirma Industrial Light and Magic (ILM) an den frühen Stadien der Mumie. Der Mumienlook von Ahmanet ist eine kreative Kombination von Make-up, Kostümen, Prothesen und digitaler Augmentation. Jedes Entwicklungsstadium erforderte eine andere Art der Zusammenarbeit von den beteiligten Künstlern.

Dies wäre natürlich kein Mumienfilm, wenn es nicht auch eine Armee der Untoten gäbe, die zurückkehren und die Welt übernehmen wollen, von der sie so jäh verabschiedet wurden. Die Untoten in DIE MUMIE wurden digital mit Spezialeffekten verbessert, so dass jeder der Zombies anders aussieht. Eingesunkene Augenhöhlen, fehlende Fleischstücke (oder Gliedmaßen), ausgestochene Augen, offenliegende Knochen und andere charmante Details machten aus Ahmanets Armee eine verstörend aussehende Kampftruppe.

Das Spezialeffektteam fand im Laufe seiner Recherche in das Makabre und die menschliche Anatomie und Pathologie ein paar interessante Fakten heraus: „Wir lernten beispielsweise bei unserer Recherche und der Ansicht von mehr Leichen, als ich jemals sehen wollte, dass die Nase als erstes verwest“, erinnert sich Nash mit sichtlichem Unwohl. „Damit konnten wir so einiges anfangen. Außerdem haben die Untoten keine Augäpfel, weil diese zu 80 bis 90% aus Wasser bestehen und kurz nach dem Tode austrocknen.“

Für Nash und sein Spezialeffektteam war es von enormer Wichtigkeit, dass die Kinobesucher sofort merken, dass keiner der Untoten einfach nur ein Statist mit einer Maske ist. Er erklärt warum: „Der Grund, dass wir Masken und digitale Effekte kombiniert haben war, Alex und den anderen Filmemachern etwas zu geben, was sie inszenieren und filmen können. Dann kommt unsere Augmentation dazu, damit es nicht so aussieht, als laufe da nur jemand in Kostüm und Maske herum.“

DIE MUMIE erschreckt sein Publikum mit zwei verschiedenen Varianten von Untoten. Es gibt diejenigen, die seit hunderten von Jahren unter der Erde liegen und nun von Ahmanet zum Leben erweckt werden. Sie sind selbstverständlich sehr verwest und ausgemergelt. Die anderen sind „moderne Untote“, die ein paar Momente vorher noch am Leben waren, bis die Prinzessin sie tötete und ihnen die Körperflüssigkeiten aussaugte.

Die Mumie (Filmszene 2017)
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Die kürzlich verstorbenen wurden von Schauspielern dargestellt, die zugleich auch Tänzer waren und sich mit schweren Krankheiten auseinandersetzten, deren Symptome sie dann auf der Leinwand nachspielten. Sie recherchierten Krankheiten, die den Körper verkümmern lassen, sowie die Bewegungen von Opfern eines körperlichen Traumas, bei denen die Verbindung zwischen Körper und Gehirn nicht mehr funktioniert.

Neben all den computergenerierten Spezialeffekten, Kulissenvergrößerungen und Erweiterungen, wie dem Senkloch im Irak, gibt es noch einen weiteren Effekt, der zu den Favoriten des Teams gehört: die sich teilenden Pupillen. Nash erklärt: „Das ist eine Idee, auf die Alex gleich am Anfang kam und sie ist zu einem Markenzeichen geworden, das sich durch den ganzen Film zieht. Wenn Ahmanet auf die dunkle Seite übertritt, wird ihre Wiedergeburt dadurch gezeigt, dass sich ihre Pupillen teilen.“

Die Herausforderung von sich teilenden und vermehrenden Pupillen ging natürlich komplett auf Rechnung der Spezialeffektabteilung. Dies war kein einfacher Effekt, da die Augen – zusammen mit ihrem Reflexionsvermögen, Feuchtigkeit und weiterer subtiler Nuancen – immer lebendig aussehen müssen. Gleichermaßen musste der Blickwinkel beider Pupillen gleich bleiben, was das Team vor ein schwieriges kreatives Problem stellte.

Eine weitere kreative Aufgabe für die Spezialeffektfirma war die Szene, in der das Grabmal entdeckt wird. Als Nick und Vail sich in das Senkloch abseilen, kommen sie an vielen Höhlen vorbei, die zufällig freigelegt wurden, bevor sie Ahmanets Sarkophag finden. Nash und sein Team mussten diese verschiedenen Orte nahtlos miteinander verbinden, so dass man glauben kann, die Reise in die Unterwelt sei real – bis man dann schließlich den Sarkophag in einem riesigen See aus Quecksilber schwimmen sieht.

Weiterhin wurde die Spezialeffektfirma Double Negative damit betreut, die Szenen in Namibia nach dem modernen Irak aussehen zu lassen und den Sandsturm zu kreieren, der London im dritten Akt des Films heimsucht.

Die Charaktere

Nick Morton (Tom Cruise)

Der Glücksritter Nick Morton plündert Kulturstätten in Konfliktzonen, um an seltene Artefakte zu kommen, die er dann an den Höchstbietenden verkauft. Als Nick und sein Kompagnon Vail von Rebellen im Mittleren Osten angegriffen werden, finden sie im Schlachtgetümmel das Grabmal einer ägyptischen Pharaonin namens Ahmanet. Nick ist nicht dafür verantwortlich, dass Ahmanet entkommt – er erfüllt ein vorbestimmtes Schicksal, von dem er nicht wissen konnte. Nun ist er aber der Einzige, der sie daran hindern kann, die gesamte Menschheit zu versklaven.

Ahmanet (Sofia Boutella)

Vor Jahrhunderten war Ahmanet eine furchtlose Kriegerin. Es war ihr bestimmt, der erste weibliche Pharaonin und Erbin des Throns ihres Vaters zu sein, aber als der König dann doch einen Sohn zeugte, wurde sie verstoßen. Der Verrat trieb sie in den Wahnsinn und sie wurde von den Menschen, die ihre einst ewige Loyalität geschworen hatten, eingekerkert und lebendig bestattet. Ihr Schicksal? Aus den Geschichtsbüchern gestrichen zu werden. Nachdem sie zufällig von Nick Morton erweckt wurde, macht sich dieses außergewöhnliche und originelle Monster daran, ihr gestohlenes Königreich wiederzuerlangen und ihren Thron als Pharaonin einzunehmen. Mit zunehmender Macht bindet sich die seltsame und verführerische Ahmanet immer mehr an Nick und verflechtet so ihre beiden Schicksale.

Jenny Halsey (Annabelle Wallis)

Die britische Archäologin Jenny Halsey wird von Nick angeworben, den Sarkophag zu bergen und für den Transport vorzubereiten. Ihre eigene Mutter hatte lange geglaubt, dass es eine Pharaonin gab, deren historische Spuren ausgelöscht wurden. Nun hat Jenny endlich die Prinzessin gefunden, von der sie bislang nur in Mythen und Legenden hörte. Als Jenny, Nick und Vail sich in die Grabkammer abseilen, setzen sie versehentlich Prinzessin Ahmanet frei und entfesseln eine Reihe von übernatürlichen Phänomenen.

Henry Jekyll (Russell Crowe)

Der enigmatische Dr. Henry Jekyll leitet Prodigium, eine Geheimorganisation mit dem Mandat, das Böse in unserer Welt zu erkennen, zu untersuchen, einzudämmen und zu zerstören. Der gelehrte englische Gentleman, der in der modernen Welt gestrandet zu sein scheint, beschützt die Welt nicht nur vor Monstern, sondern beschützt auch die Monster vor unserer Welt. Ist Jekyll ein Freund oder ein Feind? Wie bei allen Hauptcharakteren von DIE MUMIE kommt es auf die Perspektive an, aus der man ihn betrachtet – aber auch auf seine wahren Ziele.

Chris Vail (Jake Johnson)

Obwohl Vail sich gern als „Befreier von wertvollen Antiquitäten“ bezeichnet, würden viele ihn eher einen modernen Grabräuber nennen. Er liebt das Abenteuer und den Adrenalinrausch und gibt gern zu, dass er hauptsächlich an Geld interessiert ist. Vail und Nick sind seit Jahren Partner, aber nichts hätte sie auf das Böse vorbereiten können, das sie versehentlich aufgeweckt haben.

Colonel Greenway (Courtney B. Vance)

Greenway ist ein Karriereoffizier, der sicherstellen soll, dass die Operationen des US-Militärs im Mittleren Osten nach Vorschriften ablaufen – und er tut dies sehr gewissenhaft. Als er erkennt, was für ein Chaos Vail und Nick angerichtet haben, nimmt er sie ins Kreuzverhör. Nachdem Ahmanet auferstanden ist, müssen sich der Colonel – und die Menschheit – darauf verlassen, dass Nick die Welt retten wird.

Text via Universal Pictures

Stab/Crew
Produzent/in: Sarah Bradshaw
Produzent/in: Alex Kurtzman
Produzent/in: Chris Morgan
Produzent/in: Sean Daniel
Ausführende/r Produzent/in: Jeb Brody
Ausführende/r Produzent/in: Roberto Orci
Regie: Alex Kurtzman
1. Regieassistent/in: K.C. Colwell
1. Regieassistent/in: Richard Graysmark
2. Regieassistent/in: Sallie Anne Hard
3. Regieassistent/in: Tom Turner
Drehbuch: David Koepp
Drehbuch: Christopher McQuarrie
Drehbuch: Dylan Kussman
Dialogregie Deutschland: Dietmar Wunder
Deutsches Buch: Klaus Bickert
Story: Jon Spaihts
Story: Alex Kurtzman
Story: Jenny Lumet
Kamera/DoP: Ben Seresin
Schnitt: Paul Hirsch
Schnitt: Gina Hirsch
Schnitt: Andrew Mondshein
Musik: Brian Tyler
Produktionsdesign: Dominic Watkins
Produktionsdesign: Jon Hutman
künstlerische Leitung: Frank Walsh (Supervisor)
künstlerische Leitung: Ravi Bansal (MPC)
künstlerische Leitung: Andrew Ackland-Snow
künstlerische Leitung: John Frankish
künstlerische Leitung: Will Coubrough
künstlerische Leitung: James Lewis
künstlerische Leitung: Justin Warburton-Brown
künstlerische Leitung: Bobby Cordosa
künstlerische Leitung: Tom Whitehead
künstlerische Leitung: Jules Cook (Namibia)
künstlerische Leitung: Catherine Palmer (Namibia)
Setdesign: Jille Azis
Setdesign: Liz Griffiths
Setdesign: Daniel Birt (Namibia)
Produktionsmanagement: Mark Layton (Supervisor)
Produktionsmanagement: Hallam Rice-Edwards (Supervisor)
Produktionsmanagement: Donovan Roberts-Baxter (Namibia)
Locationmanagement: Bill Darby (Supervisor)
Locationmanagement: Rosie McArthur (Koordination)
Locationmanagement: Scott Trimble (USA)
Locationmanagement: Teresa Darby
Locationmanagement: Duncan Broadfoot
Locationmanagement: Jacob McIntyre
Locationmanagement: Morten Nielsen
Locationmanagement: Rob Campbell-Bell
Locationmanagement: Tom Crooke
Locationscout: Joshua Benedetti
Locationscout: David Burt
Locationscout: Philip Lobban
Locationscout: Stephen G. Parker
Locationscout: Phillip Jordan Brooks (Nachdreh)
Casting: Francine Maisler
Casting: Lucinda Syson
Tondesign: Christopher Scarabosio
Ton: Daniel Laurie (Supervisor Schnitt)
Ton: Adrian Bell (Mischung)
Ton: Vincent Cosson (Mischung ADR)
Ton: Michael Miller (Mischung ADR)
Ton: David Chrastka (Schnitt Effekte)
Ton: Pascal Garneau (Schnitt Effekte)
Ton: David C. Hughes (Schnitt Effekte)
Ton: Adam Kopald (Schnitt Effekte)
Ton: Ryan J. Frias (Dialogschnitt)
Ton: Tim Gomillion (Aufnahme)
Ton: Barbara Heller (Aufnahme ADR)
Ton: Nick Jimenez (Aufnahme ADR)
Musikabteilung: Greg Hayes (Mischung)
Musikabteilung: Kyle Clausen (Schnitt)
Musikabteilung: Matthew Llewellyn
Musikabteilung: Erich Stratmann
Musikabteilung: Mark Jan Wlodarkiewicz
Kostümdesign: Penny Rose
Kostüme: Hayley Carreira (Supervisor)
Kostüme: Andrew Hunt (Supervisor)
Kostüme: Lee Croucher (Supervisor Wardrobe)
Kostüme: Lucilla Simbari
Kostüme: Caroline Bradley
Kostüme: Balbina Garcia (Herstellung)
Kostüme: Samuel Ososki (Herstellung)
Kostüme: Robert James Sutherland (Herstellung)
Kostüme: Anna Hagmann (Leitung Schneiderei)
Kostüme: Edwina James
Maskenbild: Elizabeth Yianni-Georgiou
Maske: Fawn Muller (Koordination Special Make-up Effekte)
Maske: Gemma De Vecchi (Supervisor Special Make-up Effekte: Herstellung)
Maske: Alice Moore (Make-up und Haare Tom Cruise)
Maske: Liz Barlow (Make-up)
Maske: Emily Bilverstone (Make-up)
Maske: Bella Ava Georgiou (Make-up)
Maske: Charlie Hounslow (Make-up)
Maske: Georgia-mai Hudson (Make-up)
Maske: Eva Marieges Moore (Make-up)
Maske: Keleigh Thomas (Make-up)
Maske: Alexis Continente (Haare)
Maske: Hanna Canfor (Make-up/Haare)
Requisite: David Cheesman
Requisite: Jonathan Norman (Supervisor)
Requisite: James McKeown (Supervisor Herstellung)
Requisite: Toby Browne
Requisite: Jim Buchan
Requisite: Simon Gosling
Requisite: Thomas Jones
Requisite: Harry Kilian
Requisite: Paul Scotson
Requisite: Tom Sinden
Requisite: Amy Meakin (Office Manager)
Requisite: Richard MacMillan
Requisite: Ossie Merchant
Requisite: Chloe Butler
Spezialeffekte (Supervisor): Dominic Tuohy
Spezialeffekte (Supervisor): Darrell Guyon
Spezialeffekte (Koordination): Alicia Davies
Spezialeffekte (Koordination): Adam Heinis
Spezialeffekte: Dave Poole
Spezialeffekte: Tony Turner
Spezialeffekte: Darren Shearwood
Spezialeffekte: Dan MacIntyre
Spezialeffekte: Thomas Lloyd
Spezialeffekte: Oliver Gee
Visuelle Effekte: Sumit Pabbi (Leitender Technischer Direktor Effekte)
Visuelle Effekte: Marco van der Merwe (Technischer Direktor FX)
Visuelle Effekte: Jordan Cario (Technischer Direktor Effekte: Double Negative)
Visuelle Effekte: Damiano Moltisanti (Technischer Direktor Effekte: Double Negative)
Visuelle Effekte: Christopher Ford (Technischer Direktor: Double Negative)
Visuelle Effekte: Sven Müller (Technischer Direktor: Double Negative)
Visuelle Effekte: Mischa Kolbe (Technischer Direktor Kreaturen: Double Negative)
Visuelle Effekte: James Kirk (Technischer Direktor Effekte: Atomic Fiction)
Visuelle Effekte: Perry Hyunwoo Sohn (Technischer Direktor Layout: ILM)
Visuelle Effekte: Amy Taylor (Technischer Direktor Kreaturen: ILM)
Visuelle Effekte: Genevieve Claire (Supervisor Produktion)
Visuelle Effekte: Catherine Liu (Supervisor Produktion)
Visuelle Effekte: Edson Williams (Supervisor)
Visuelle Effekte: Asregadoo Arundi (Supervisor)
Visuelle Effekte: Erik Nash (Supervisor)
Visuelle Effekte: Darren Poe (Supervisor)
Visuelle Effekte: Bryan Litson (Supervisor CG)
Visuelle Effekte: Pablo Helman (Supervisor: ILM)
Visuelle Effekte: Mark Curtis (Supervisor: ILM Vancouver)
Visuelle Effekte: Glen McIntosh (Supervisor Animation: ILM)
Visuelle Effekte: Malcolm Thomas-Gustave (Supervisor Kreaturen: ILM)
Visuelle Effekte: Peter Bowmar (Supervisor FX: Double Negative)
Visuelle Effekte: Tom Goodenough (Supervisor Animation: MPC)
Visuelle Effekte: Greg Butler (MPC)
Visuelle Effekte: Pranoy Roy Chowdhury (Koordination)
Visuelle Effekte: Rebecca Fair-Lien (Koordination)
Visuelle Effekte: Matteo Veglia (Koordination)
Visuelle Effekte: Stephanie Ferreira (Koordination)
Visuelle Effekte: Tien Nguyen (Koordination)
Visuelle Effekte: Joana Powell (Koordination)
Visuelle Effekte: Sina Sultani (Koordination)
Visuelle Effekte: Connor Smith (Koordination)
Visuelle Effekte: Balendu Kurup (Koordination: Double Negative)
Visuelle Effekte: Rebecca j Smith (Koordination: MPC)
Visuelle Effekte: Tim Weber (Koordination: Furious FX)
Kameraoperator: Colin Anderson (A-Kamera, Steadicam)
Kameraoperator: Graham Hall (B-Kamera)
Kameraoperator: Grant Appleton (Namibia)
Kameraoperator: Julian Morson
1. Kameraassistent/in: Alexander Bayne
1. Kameraassistent/in: Leigh Gold
1. Kameraassistent/in: Peter Byrne (A-Kamera)
1. Kameraassistent/in: Kenny Groom (B-Kamera)
2. Kameraassistent/in: Jack Bentley (B-Kamera)
Kameraassistent/in: David Wein (Namibia)
Kameraassistent/in: Amy Yeats (Namibia)
Setfotos: Chiabella James
Setfotos: Jonathan Prime
Stuntkoordination: Wade Eastwood
Stuntkoordination: Don Thai Theerathada (Motion Capture)
Stuntdouble: Florian Ciprian (Tom Cruise)
Stuntdouble: Christopher Gordon (Tom Cruise)
Stuntdouble: Timo Honsa (Jake Johnson)
Stuntdouble: Laurent Plancel (Courtney B.Vance)
Stuntdouble: Lucy Cork (Annabelle Wallis/Sofia Boutella)
Stuntdouble: Annabel Elizabeth Wood (Annabelle Wallis)
beteiligte Firmen
Produktion: Universal Pictures
Produktion: Sean Daniel Company
Produktion: Conspiracy Factory
Produktion: Secret Hideout
Postproduktion: Skywalker Sound (Ton)
In Zusammenarbeit mit: Perfect World Pictures
Spezialeffekte: Factory VFX
Spezialeffekte: Double Negative
Spezialeffekte: Industrial Light & Magic (ILM)
Spezialeffekte: Moving Picture Company (MPC)
Spezialeffekte: Clear Angle Studios
Spezialeffekte: Proof
Visuelle Effekte: Lola Visual Effects
Visuelle Effekte: Furious FX
Visuelle Effekte: Method Studios
Visuelle Effekte: Exceptional Minds
Visuelle Effekte: New Deal Studios Inc.
Visuelle Effekte: Level 256
Soundtrack: Back Lot Music
Verleih Deutschland: Universal Pictures International (UPI)

Quelle: filmbiznews.de, Universal Pictures