Eingeimpft (Filmszene)
©Flare Film, kinofreund
Titel: Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen
Originaltitel: Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen
Land: Deutschland
Genre: Dokumentarfilm
Deutschlandstart: 13.09.2018
Regie: David Sieveking
Farbe: Farbe
Format: 1:1.85, DCP
Ton: Dolby Digital 5.1
Laufzeit: 95 Minuten
Budget:
Mit:
FSK: ohne Altersbeschränkung
sonstiges: Originalversion (Deutsch, Englisch) mit Deutschen Untertiteln
Cast
Protagonisten Rolle
Yentl de Rooij
Zaria de Rooij
Jessica de Rooij
David Sieveking
Malte Sieveking
Jeanne de Rooij
Prof. Dr. Peter Aaby
Inhalt
Eingeimpft (Filmplakat)Das Leben als frisch gebackener Vater hält für David Sieveking viele Überraschungen bereit. Neben schlaflosen Nächten, Umzugsplänen und finanzieller Unsicherheit, die seine Arbeit als autobiographischer Dokumentarfilmer mit sich bringt, muss er sich auf einmal mit dem Thema Impfen beschäftigen – etwas, worüber sich David in seinem früheren Leben als Single noch nie Gedanken gemacht hatte. Doch nachdem er in der Filmkomponistin Jessica die Liebe seines Lebens gefunden und ihre Tochter das Licht der Welt erblickt hat, ändert sich das. Das zwei Monate alte Baby soll beim Kinderarzt nach offiziellem Standard gleich achtfach geimpft werden. David hält die Pikser für harmlos und ist dafür, das Neugeborene vor einer Reihe lebensgefährlicher Infektionskrankheiten zu schützen. Doch Jessica hat Angst vor den Nebenwirkungen der Impfstoffe und will sie ihrem gesunden Säugling nicht zumuten. Sie selbst reagiert auf Impfungen sehr sensibel, zuletzt in der Schwangerschaft, als ihre Frauenärztin sie gedrängt hatte, sich impfen zu lassen. Nach der Injektion lag sie mehrere Wochen krank im Bett und hatte sogar Angst, ihr Kind zu verlieren.

Wie kann das Elternpaar, das gemeinsam für sein Kind entscheiden will, den Konflikt ums Impfen auflösen, wer geht einen Kompromiss ein? Einer verantwortungsvollen Entscheidung steht Unwissenheit im Weg: Weder mit Impfstoffen noch mit den drohenden Krankheiten kennen die beiden sich aus. Bevor ihr Kind geimpft wird, fordert Jessica deshalb: „Informier dich mal!“ Das lässt David nicht auf sich sitzen. Als Dokumentarfilmer eine Familie zu ernähren, ist zwar schwierig, aber er wird Jessica schon zeigen, wie er recherchieren kann! Als klar wird, dass Impfungen auch für viele andere Eltern ein heißes Eisen sind und selbst unter Wissenschaftlern kontrovers diskutiert werden, hat er das Thema für seinen neuen Film gefunden.

Eingeimpft (Filmszene)
©Flare Film, kinofreund

Zunächst bringt David in Erfahrung, wie Impfungen überhaupt funktionieren und warum sie als eine der größten Errungenschaften der Medizin gelten. Trotz der Erfolgsgeschichte des Impfens bestreitet niemand, dass es durch Impfungen zu seltenen Gesundheitsschäden kommen kann und Jessicas Bedenken nicht ganz unbegründet sind. Bei der Abwägung von Nutzen und Risiken der Impfstoffe scheiden sich die Geister. Während Impfbefürworter die Risiken für verschwindend gering halten und bei mangelnder Impfbereitschaft vor einer Rückkehr der Seuchen warnen, besteht unter Impfkritikern die Vermutung, dass neben den seltenen schweren Impfschäden, die zu Behinderung oder gar zum Tod führen können, noch eine Reihe von Langzeitfolgen durch Impfungen die Gesundheit beeinträchtigen. Neben Allergien, Asthma, Neurodermitis und sogar Krebs stehen viele chronische Zivilisationskrankheiten im Verdacht, mit dem vollen Impfkalender unserer Kinder in Zusammenhang zu stehen. Welche Rolle spielen die Zusatzstoffe, die neben abgeschwächten oder abgetöteten Erregern Bestandteil der Impfungen sind? In den meisten Impfungen sind Aluminiumsalze enthalten, die als Wirkstoffverstärker eingesetzt werden, aber im Körper auch als Nervengift wirken können.

Davids Recherchen führen von der Ständigen Impfkommission (STIKO), dem Expertengremium, das bei uns die offiziellen Impfempfehlungen ausspricht, zu einem ehemaligen Mitarbeiter der Zulassungs- Und Aufsichtsbehörde für Impfstoffe. Der Ex-Beamte wirft den Gesundheitswächtern Nachlässigkeit bei der Aufarbeitung eines Impfstoff-Skandals vor. David folgt der Spur in die Pathologie zu einem Rechtsmediziner, dem eine Häufung von Todesfällen bei Säuglingen nach einem neu zugelassenen Sechsfachimpfstoff aufgefallen war. Der problematische Impfstoff wurde zwar vom Markt genommen, aber der Pathologe ist davon überzeugt, dass die wahren Hintergründe unter den Teppich gekehrt wurden. Stecken die Behörden mit den Herstellern unter einer Decke, um Impfungen bei der Bevölkerung nicht zu diskreditieren? Werden Nebenwirkungen vertuscht, um die Impfquote hochzuhalten?

Eingeimpft (Filmszene)
©Flare Film, kinofreund

Neben dem medizinischen Nutzen ist Impfen auch ein großes Geschäft, mit dem die Pharmaindustrie Milliardengewinne erzielt. Größter Geldgeber für weltweite Impfkampagnen ist Bill Gates mit seiner Stiftung, dem David während einer Geberkonferenz in Berlin begegnet, auf der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit über einer halben Milliarde Euro den weltweit größten Beitrag einer Regierung beisteuert.

Verantwortlich für die globalen Impfkampagnen ist die Weltgesundheitsorganisation mit ihrem Hauptsitz in Genf. Dort trifft David auf Prof. Dr. Peter Aaby, ein weltweit führender Impfforscher, der mit seinen bahnbrechenden Langzeitstudien die gängige Lehrmeinung auf den Kopf stellt. Einerseits scheinen bestimmte Impfstoffe deutlich gesünder zu sein als bisher angenommen, indem sie unser Immunsystem insgesamt widerstandsfähiger machen, andererseits hat sich gezeigt, dass es auch Impfstoffe gibt, die negative Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen haben, indem sie krankheitsanfälliger machen. Der Professor lädt David ein, seine Forschungseinrichtung in Westafrika und Kopenhagen zu besuchen. Über mehrere Jahrzehnte hat Peter Aaby mit seinem Team in Guinea-Bissau ein weltweit einmaliges Gesundheitsregister angelegt hat, durch das sich die Auswirkung von Impfungen auf die Krankheitsanfälligkeit und Sterblichkeit untersuchen lässt. Auch in Dänemark konnten die Forscher ihre Beobachtungen aus Afrika bestätigen. Tatsächlich scheint die Welt vor einem Paradigmenwechsel zu stehen, was das Impfen betrifft, und die Zeit ist reif für Jessica und Davids Impfentscheidung für ihre Tochter: Berlin wird vom schlimmsten Masernausbruch seit über zehn Jahren heimgesucht, und gerade in ihrer Nachbarschaft gibt es viele Ansteckungen. Und dann wird Jessica wieder schwanger und die Impffrage stellt sich umso dringender!

Stab/Crew
Produzent/in: Katharina Bergfeld
Produzent/in: Martin Heisler (Flare Film GmbH)
Koproduzent/in: David Sieveking
Koproduzent/in: Carl-Ludwig Rettinger (Lichtblick Film GmbH)
Herstellungsleitung: Ruth Ersfeld
Redaktion: Monika Lobkowicz (BR/ARTE)
Redaktion: Sonja Scheider (BR/ARTE)
Redaktion: Matthias Leybrand (BR)
Redaktion: Carlos Gerstenhauer (BR)
Redaktion: Rolf Bergmann (RBB)
Regie: David Sieveking
Drehbuch: David Sieveking
Kamera/DoP: Adrian Stähli
Kamera/DoP: Kaspar Köpke
Schnitt: Catrin Vogt
Schnitt: Mirja Gerle
Musik: Jessica de Rooij
Archiv Recherche: Monika Preischl
Tondesign: Björn Wiese (Mischung)
Ton: Sebastian Kleinloh
Ton: Felix Heibges
zusätzliche Kamera: Eric Ferranti
zusätzliche Kamera: Markus Zucker
zusätzliche Kamera: Juan Sarmiento G.
beteiligte Firmen
Produktion: Flare Film
Koproduktion: Lichtblick Film
Koproduktion: Bayerischer Rundfunk (BR)
Koproduktion: Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)
In Zusammenarbeit mit: Arte
Verleih Deutschland: farbfilm verleih
gefördert/unterstützt durch: Film- und Medienstiftung NRW
gefördert/unterstützt durch: Medienboard Berlin-Brandenburg
gefördert/unterstützt durch: HessenFilm und Medien
gefördert/unterstützt durch: Deutscher Filmförderfonds (DFFF)
gefördert/unterstützt durch: Filmförderungsanstalt (FFA)