Il Traditore - Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra (Filmszene)
©Pandora Film Medien
Titel: Il Traditore – Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra
Originaltitel: Il traditore
Land: Italien, Frankreich, Deutschland, Brasilien
Genre: Filmbiografie, Kriminalfilm, Drama
Kinostart Deutschland: 13.08.2020
Regie: Marco Bellocchio
Farbe: Farbe
Format: 1:1.85, DCP
Ton:
Laufzeit: 153 Minuten
Budget:
Mit: Pierfrancesco Favino, Maria Fernanda Candido, Fabrizio Ferracane, Luigi Lo Cascio, Fausto Russo Alesi
FSK: ab 12 Jahren
sonstiges:
Cast
Darsteller/in Rolle
Pierfrancesco Favino Tommaso Buscetta
Maria Fernanda Candido Cristina, Tommasos Frau
Fabrizio Ferracane Pippo Calò
Luigi Lo Cascio Totuccio Contorno
Fausto Russo Alesi Giovanni Falcone
Nicola Calì Totò Riina
Giovanni Calcagno Tano Badalamenti
Bruno Cariello Alfonso Giordano
Alberto Storti Franco Coppi, Andreottis Anwalt
Vincenzo Pirrotta Luciano Liggio
Goffredo Bruno Stefano Bontate
Gabriele Cicirello Benedetto, Tommasos Sohn
Paride Cicirello Antonio, Tommasos Sohn
Elia Schilton TV Journalist
Alessio Praticò Giuseppe „Scarpuzzedda“ Greco
Pier Giorgio Bellocchio Cesare
Inhalt
Il Traditore - Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra (Filmplakat)In den frühen 1980ern erreichen die Machtkämpfe zwischen den Paten der sizilianischen Mafia ihren Höhepunkt. Tommaso Buscetta, angesehenes Mitglied der Cosa Nostra, hat sich nach Brasilien abgesetzt.

Derweilen wüten in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans. Man begleicht offene Rechnungen und Buscettas Vertraute werden einer nach dem anderen umgebracht. Als er verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Mafia erschüttert: Vor dem Richter Falcone bricht er sein der Cosa Nostra gegenüber geleistetes Schweigegelübde …

Kommentar von Marco Bellocchio
Regisseur und Autor Marco Bellocchio.
Regisseur und Autor Marco Bellocchio. – ©Lia Pasqualino, Pandora Film Medien

IL TRADITORE („Der Verräter“) ist mehr die Geschichte von Tommaso Buscetta als die der Cosa Nostra. Tommaso Buscetta ist ein unsteter Mensch und ständig in Bewegung, was sich in seinem Leben und seinen persönlichen Beziehungen widerspiegelt. Er ist ein außergewöhnlicher Mann, intelligent, charmant, entschlossen, mit der Ausstrahlung einer natürlichen Autorität. Ein Mafioso, der nicht nur loyal hinter der Cosa Nostra steht, sondern auch seinen eigenen Prinzipien folgt und keine Angst davor hat, sich mit den Mächtigen anzulegen. Von Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre sieht er sich mit der zunehmenden Macht der Corleonesi konfrontiert, an deren Spitze der brutale Totò Riina steht. Die Mitglieder dieser neuen Gruppierung missachten die grundlegenden Prinzipien der Cosa Nostra und kennen keine Gnade: Sie töten Frauen und Kinder und eliminieren alles, was sich ihnen in den Weg stellt. In diesem Umfeld ist kein Platz für Tommaso Buscetta. Als er 1982 mit seiner geliebten Frau und den Kindern nach Rio de Janeiro geht, will er mit der Mafia brechen. Aber die Mafia einfach verlassen – so etwas gibt es nicht: Er wird von der Organisation gejagt. Die brasilianische Polizei kommt ihnen jedoch zuvor und liefert Buscetta an Italien aus.

Buscetta schlägt der italienischen Justiz einen Deal vor: Er kooperiert bei der Bekämpfung der Mafia und erhält im Gegenzug Garantien, die seinen persönlichen Schutz und sein Überleben sichern. Bald wird er mit dem außergewöhnlichen Richter Giovanni Falcone konfrontiert, der sich durch Unbeugsamkeit und Hartnäckigkeit auszeichnet. Mit ihm wird das ganze Ausmaß der organisierten Kriminalität transparent, unzählige Morde, Schießereien, Erpressungen etc. All diese Verbrechen gehören eindeutig zu Buscettas Lebenslauf, und darum bleibt er ein großes Mysterium der Cosa Nostra: Niemand weiß ganz genau, weshalb er kooperiert. Er scheint getrieben von Rache und dem Wunsch, eine Mafia zu bekämpfen, die nicht mehr im Einklang mit seinen Werten ist. Für die Anhänger der Mafia ist Buscetta ein Verräter, der zum Feind übergelaufen ist. Er selbst sieht das anders.

In seinen Geständnissen betont er immer wieder, dass es zwischen „seiner“ Mafia und den Corleonesi eine tiefe Kluft gibt. Er will der „wahren Cosa Nostra“ auf seine Art Gerechtigkeit angedeihen lassen. In seiner Darstellung gibt es nur einen Verräter: Totò Riina.

Verrat ist ein immer wiederkehrendes Thema im Film, das zum Nachdenken über Veränderung und Umkehr inspiriert: Inwieweit kann sich die innere Haltung ändern? Kann ein Mensch sich wahrhaftig und grundlegend im Lauf seines Lebens verändern, oder bleibt das immer bloß ein Vorwand? Ist Veränderung eine Art zu heilen, zu bereuen? Ist Buscetta, der die Bezeichnung „Informant“ zeitlebens von sich gewiesen hat, diesen Weg der Heilung und Erlösung gegangen, um ein neuer Mensch zu werden? Oder hat er sich seine eigene Gerechtigkeit erschaffen?

Text via Pandora Film Medien

Die realen Vorbilder
Tommaso Buscetta (gespielt von Pierfrancesco Favino)

Tommaso Buscetta, auch bekannt als Don Masino, ist eine faszinierende Persönlichkeit, dessen Name auf ewig mit dem Kampf gegen die Mafia verbunden bleiben wird. Als jüngstes von 17 Kindern wurde er 1928 in Palermo in eine arme Familie geboren, heiratete früh und hatte im Alter von 16 Jahren bereits zwei Söhne. Seine kriminelle Karriere begann er 1945; dank seiner Fähigkeiten stieg er schnell in der Hierarchie der Cosa Nostra auf. Verfolgt von der italienischen Justiz, floh er 1963 zunächst in die USA, und dann nach Brasilien. Er galt fortan als „Boss der zwei Welten“.

Aber Buscettas Reich sollte zusammenbrechen. Er wurde von der brasilianischen Polizei verhaftet und nach Italien überstellt. 1980 gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis in Turin, und er kehrte nach Brasilien zurück, um dem Mafiakrieg zu entgehen. Begleitet wurde er von seiner dritten Frau Cristina, einer jungen Brasilianerin, mit der er weitere zwei Kinder bekam. Dort wurde Buscetta erneut von der brasilianischen Polizei verhaftet und grausam gefoltert. Zutiefst betroffen von den Hinrichtungen von ihm nahestehenden Menschen, insbesondere von den brutalen Morden an seinen beiden ältesten Söhnen, versuchte er, sich mit Gift das Leben zu nehmen. Er wurde in letzter Minute gerettet und 1984 nach Italien ausgeliefert. Zurück in Italien fällte er die Entscheidung, die sowohl sein Leben als auch die Mafia verändern würde: Er traf sich mit Richter Falcone und begann, mit der Justiz zu kooperieren. Die Informationen, die Buscetta den italienischen Behörden lieferte, waren so gravierend und umfassend wie noch nie zuvor: Erstmals gelang es, die Cosa Nostra ernsthaft zu schwächen. Im sogenannten „Maxi-Prozess“ von Palermo wurden 475 Personen angeklagt. Als Kronzeuge ging Buscetta mit seinen Aussagen ein erhebliches Risiko ein. Er machte sich die mächtige Cosa Nostra zum Feind und hielt trotz der Gefahr unbeirrt an seinem Kurs fest: „Früher hatte die Cosa Nostra nichts mit der perversen Organisation zu tun, die sie heute ist. […] Ich habe mich entschlossen, mit dem Staat zusammenzuarbeiten, damit niemand mehr an die Würde und Ehre der Cosa Nostra glaubt. Diese Werte sind unter einem Berg unschuldiger Opfer begraben.“ Die kriminelle Vereinigung war für die Ermordung seiner zwei Kinder sowie weiteren Familienangehörigen und Freunden verantwortlich. Der Prozess endete mit 360 Schuld-sprüchen.

1992 wurde Richter Falcone ermordet. Buscetta entschloss sich, noch einen Schritt weiter zu gehen und legte Verbindungen zwischen der Mafia und italienischen Politikern offen. In seinen Enthüllungen warf er mächtigen Männern wie Giulio Andreotti, dem früheren italienischen Ministerpräsidenten, Verwicklungen mit der Mafia vor. Zu seinem Schutz und um Frieden in der Anonymität zu finden, veränderte er sein Aussehen mithilfe von kosmetischen Operationen. Er ging zunächst nach Brasilien und dann in die USA, wo er den Rest seines Lebens unter der Obhut des US-amerikanischen Zeugenschutzprogramms verbrachte.

Buscettas größter Triumph jedoch war vielleicht sein Ende: Nach einem Leben, in dem Morde und Racheakte an der Tagesordnung waren, war ihm selbst ein friedliches Lebensende vergönnt. 2000 starb er eines natürlichen Todes an einer Krebserkrankung.

Maria Cristina de Almeida Guimarães (gespielt von Maria Fernanda Candido)

Maria Cristina de Almeida Guimarães war Buscettas dritte und letzte Ehefrau und Mutter seiner jüngsten Kinder. Sie war Brasilianerin und wesentlich jünger als er. Sie war leidenschaftlich, stark, hatte einen klaren Kopf, war immer präsent und hob sich von den gewöhnlichen Frauen der Mafiosi ab, die im Schatten ihrer Ehemänner lebten. Cristina war umtriebig, intelligent und eigenständig – sie gab Buscetta Rückhalt in seinem Leben und war maßgeblich an seiner Entscheidung, die Mafia zu verraten, beteiligt.

Salvatore Riina, auch bekannt als Totò Riina (gespielt von Nicola Calì)

Salvatore Riina, auch bekannt als Totò Riina, wurde 1930 in Corleone geboren und starb 2017 in Parma. Er trug die Spitznamen „Totò u Curtu“ (sizilianisch für „der Kurze“) wegen seiner geringen Körpergröße (158 cm) und „La Belva“ („das Biest“) aufgrund seiner Brutalität.

Totò war eines der einflussreichsten Mitglieder der sizilianischen Mafia. Er selbst tötete im Verlauf seiner kriminellen Karriere etwa 40 Menschen, und es wird vermutet, dass 110 weitere Morde in seinem Auftrag geschahen. In den 80er Jahren und Anfang der 90er gingen Riina und sein Familienclan, die Corleonesi, in einem gnadenlosen Krieg gegen rivalisierende Gangs und den italienischen Staat vor; im Abstand von nur zwei Monaten wurden 1992 die Richter und Mafia-Jäger Giovanni Falcone und Paolo Borsellino ermordet. Der Mafiaterror breitete sich unter der Bevölkerung aus und veranlasste den Staat zu harten Gegenmaßnahmen. So konnten Riina und einige Mafiosi aus seinem Umfeld 1993 festgenommen und hinter Gitter gebracht werden. Riina wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und starb 2017 an Krebs. Zuvor war eine Haftverschonung aus gesundheitlichen Gründen in Erwägung gezogen wurden, was eine Welle der Empörung in Italien ausgelöst hatte.

Salvatore Contorno, bekannt als Totuccio Contorno (gespielt von Luigi Lo Cascio)

Salvatore Contorno, bekannt als Totuccio Contorno (geboren am 20. Mai 1946 in Palermo), war ein ehemaliger Mafia-„Soldat“ unter dem Kommando von Stefano Bontade. Später wurde er Zeuge im Maxi-Prozess. Contornos „Initiation“ in die Cosa Nostra fand 1975 statt. Er war einer von Bontades Lieblingskillern und hatte auch Verbindung zu Tommaso Buscetta. Die Corleonesi wollten Contorno während des Mafiakriegs beseitigen, aber er konnte fliehen und seine Familie schützen. Er entschloss sich, Buscettas Beispiel zu folgen und mit den italienischen Behörden zusammenzuarbeiten.

Pippo Calò (gespielt von Fabrizio Ferracane)

Pippo Calò – sein richtiger Name war Giuseppe Calò – wurde am 30. September 1931 in Palermo geboren. Das äußerst einflussreiche Mitglied der Cosa Nostra trug wegen seiner Beteiligung an zahlreichen Geldwäscheaktivitäten den Spitznahmen „Kassierer der Mafia“. Obwohl er einst ein enger Freund von Tommaso Buscetta war, schlug er sich Anfang der 80er Jahre auf die Seite von dessen Erzrivalen Totò Riina. Nach mehreren Jahren auf der Flucht wurde er am 30. März 1985 verhaftet und im Maxi-Prozess von Palermo wegen Geldwäsche für die Mafia, Mord und Erpressung angeklagt. Das Urteil lautete zweimal lebenslänglich. Selbst im Gefängnis blieb er weiterhin ein aktives Mitglied der Cosa Nostra und führte auch dort ein Luxusleben, in dem weniger einflussreiche Mitgefangene als seine Handlanger und Diener fungierten. Auf Pippo Calòs Konto geht u.a. der Anschlag von 1984 auf einen Schnellzug von Neapel nach Mailand, mit 15 Todesopfern und 116 Verletzten.

Giovanni Falcone (gespielt von Fausto Russo Alesi)

Giovanni Salvatore Augusto Falcone wurde am 18. Mai 1939 in Palermo geboren und am 23. Mai 1992 in Capaci ermordet. Er war ein italienischer Richter, der sich der Bekämpfung der Mafia verschrieben hatte. Totò Riina, der Boss des Corleonesi-Clans, war der Auftraggeber für den Mord an Falcone. Falcone wurde 1984 bekannt, als er die Ermittlungen basierend auf den Aussagen eines der wichtigsten Informanten der Cosa Nostra, Tommaso Buscetta, leitete. Auf der Grundlage von Buscettas Aussagen eröffnete Falcone 1986 in Palermo den Maxi-Prozess, den er zusammen mit seinem Freund Paolo Borsellino in Gang gesetzt hatte – Borsellino wurde nur wenige Monate nach Falcone ermordet. Palermos Strafgerichtssaal war nicht groß genug für die 475 Angeklagten, deshalb wurde ein neues Gerichtsgebäude, genannt „der Bunker“, extra für das Verfahren gebaut. Falcone bat um zusätzliche Mittel für den Kampf gegen die Mafia, aber deren Bewilligung verzögerte sich. Giovanni Falcone wurde zum Held und zu einer Ikone in ganz Italien – allerdings auch zum Feind Nummer eins und Ziel der Cosa Nostra. Seine Polizeieskorte war nicht ausreichend, um ihn vor seinen Mördern zu schützen. Am 23. Mai 1992 wurde er von der Cosa Nostra im „Massaker von Capaci“ ermordet.

Text via Pandora Film Medien

Stab/Crew
Produzent/in: Beppe Caschetto
Produzent/in: Anastasia Michelagnoli
Produzent/in: Simone Gattoni
Koproduzent/in: Caio Gullane
Koproduzent/in: Fabiano Gullane
Koproduzent/in: Viola Fügen
Koproduzent/in: Michael Weber
Koproduzent/in: Michel Merkt
Koproduzent/in: Alexandra Henochsberg
Koproduzent/in: Gregory Gajos
Koproduzent/in: Arthur Hallereau
Koproduzent/in: Pierre-François Piet
Ausführende/r Produzent/in: Paula Cosenza
Ausführende/r Produzent/in: Thiago Mascarenhas (Brasilien)
Line Producer: Attilio Moro
Line Producer: Sebastian Fröhlich (Deutschland)
Associate Producer: André Novis
Regie: Marco Bellocchio
1. Regieassistent/in: Alberto Mangiante
2. Regieassistent/in: Anna Elisabetta Conti
Regieassistent/in: Claudio Aloia
Regieassistent/in: Von Gabriel (Brasilien)
Regieassistent/in: Manuel Moruzzi (Brasilien)
Drehbuch: Marco Bellocchio
Drehbuch: Ludovica Rampoldi
Drehbuch: Valia Santella
Drehbuch: Francesco Piccolo
Kamera/DoP: Vladan Radovic
Schnitt: Francesca Calvelli
Musik: Nicola Piovani
Produktionsdesign: Andrea Castorina
Produktionsdesign: Dani Vilela
Produktionsdesign: Jutta Freyer (Deutschland)
künstlerische Leitung: Domenico Dicillo
Setdekoration: Alice Carvalho
Setdekoration: Livia Del Priore
Setdekoration: Marco Martucci (Sizilien)
Produktionsleitung: Sebastian Fröhlich
Casting: Francesca Borromeo
Casting: Mangano Maurilio
Kostümdesign: Daria Calvelli
Maske: Teresa Patella
Ton: Gaetano Carito (Mischung)
Ton: Adriano Di Lorenzo (Mischung)
Ton: Evandro Lima (Mischung)
Ton: Francesco Tumminello (Mischung)
Ton: Gianluca Carbonelli (Dialogschnitt)
Ton: Lilio Rosato (Dialogschnitt)
Ton: Gianluca Stazi (Dialogschnitt)
Ton: Gianluca Basili (Schnitt Effekte)
Ton: Antonio Tirinelli (Schnitt Effekte)
Requisite: Dagmar Wiggenhauser (Outdoor)
Requisite: Sandra Münchenbach (Indoor)
Spezialeffekte (Supervisor Brasilien): Sergio Farjalla Jr.
Spezialeffekte: Danilo Bollettini
Visuelle Effekte (Producer): Lena Di Gennaro
Kameraoperator: Emiliano Fiore
Setfotos: Wolfgang Ennenbach
beteiligte Firmen
Produktion: IBC Movie
Produktion: Kavac Film
Produktion: Rai Cinema
Koproduktion: Match Factory Productions
Koproduktion: Ad Vitam Productions
Koproduktion: Gullane Entretenimento
Koproduktion: ZDF/ARTE
Postproduktion: Frame by Frame
Postproduktion: Média Solution
Sound/Ton: New Digital (Effekte)
Sound/Ton: MMC Studios (Soundstage)
Verleih Deutschland: Pandora Film Medien
Weltvertrieb: The Match Factory
gefördert/unterstützt durch: Creative Europe MEDIA
gefördert/unterstützt durch: Film- und Medienstiftung NRW

Quelle: Pandora Film Medien, FilmBizNews