Jean Seberg - Against all Enemies (Filmszene)
©Prokino Filmverleih

Titel: Jean Seberg – Against all Enemies
Originaltitel: Seberg
Land: USA, Großbritannien
Genre: Thriller, Drama, Filmbiografie
Kinostart Deutschland:
Regie: Benedict Andrews
Farbe: Farbe
Format: 1:2.35, D-Cinema
Ton: Datasat, Auro 11.1, Dolby Atmos
Laufzeit: 102 Minuten
Budget:
Mit: Kristen Stewart, Jack O’Connell, Margaret Qualley, Zazie Beetz, Anthony Mackie, Vince Vaughn, Colm Meaney
FSK: ab 12 Jahren
sonstiges:
Cast
Darsteller/in Rolle
Kristen Stewart Jean Seberg
Jack O’Connell Jack Solomon
Margaret Qualley Linette Solomon
Zazie Beetz Dorothy Jamal
Anthony Mackie Hakim Jamal
Vince Vaughn Carl Kowalski
Yvan Attal Romain Gary
Stephen Root Walt Breckman
Colm Meaney Frank Ellroy
Celeste Pechous Betsy Ellroy
Gabriel Sky Diego Gary
Laura Campbell Mary Kowalski
Jade Pettyjohn Jenny Kowalski
Grantham Coleman Bobby Seale
Noelle Danique Louie Alice Jamal
James Jordan Special Agent Maddow
Diane Chernansky Lisa Breckman
Eric Alperin Antoine
Inhalt
Jean Seberg - Against all Enemies (Filmplakat)Beim Dreh ihres allerersten Films im Jahr 1957, SAINT JOAN von Otto Preminger, spielte die gerade einmal 18-jährige Jean Seberg (Kristen Stewart) die Heilige Jungfrau von Orleans. In der großen finalen Szene auf dem Scheiterhaufen züngeln die Flammen um sie herum auf und das Unfassbare geschieht: Jean steht für einen kurzen Moment tatsächlich in Flammen und erleidet schwere Verbrennungen. Die innerlichen und äußerlichen Narben dieses Ereignisses werden ihr für immer bleiben.

Im Jahr 1968 ist der Schock von einst verdaut. Nachdem Jean Seberg Hollywood nach nur drei Filmen den Rücken gekehrt hat und dem Ruf Jean-Luc Godards nach Frankreich gefolgt ist, wird sie mit ihrem Auftritt in A BOUT DE SOUFFLE („Außer Atem“) als „jolie fille“ an der Seite von Jean-Paul Belmondo zum weiblichen Sinnbild der Nouvelle Vague, zur Stilikone, zum Superstar: Eine moderne Amerikanerin mit keckem Kurzhaarschnitt und dem berühmten lässigen „New York Herald Tribune“-T-Shirt. Sie ist verheiratet mit dem Piloten und Schriftsteller Romain Gary (Yvan Attal), mit dem sie einen Sohn hat. Jean will wieder in den USA Fuß fassen und ein Comeback in Hollywood wagen. Die Unruhen auf den Straßen in Paris im Rahmen der 1968er-Bewegung hat sie wahrgenommen, aber sie lassen sie kalt. Jeans Herz schlägt für die Aktivisten in den USA, die gegen den Vietnamkrieg auf die Straße gehen und sich für Bürgerrechte einsetzen.

Zum Argwohn ihres Agenten freundet sie sich auf dem Flug zurück in die USA mit dem charismatischen Black-Power-Aktivisten Hakim Jamal (Anthony Mackie) an. Als das Flugzeug landet, stellt sie sich auf dem Rollfeld spontan zu Hakim und einer Gruppe schwarz gekleideter Männer aus dem Black Panther-Clan und macht im Blitzlichtgewitter das Friedenszeichen. Eine blonde weiße Frau, die sehr zierlich wirkt in ihrem cremefarbenen Kleid. Ihr Enthusiasmus ist echt, ihre politische Überzeugung genuin. Sie will etwas bewegen, aber sie wirkt auch Fehl am Platze. Und sie ist sich nicht darüber im Klaren, welche fatale Folgen dieser spontane Medienauftritt für sie haben wird. Das FBI, das die schwarzen Revolutionäre und andere wichtige Figuren der Bürgerrechtsbewegung auf Schritt und Tritt beobachtet, wird auf Jean Seberg aufmerksam. Dass sie bereits seit dem 14. Lebensjahr Mitglied der NAACP – eine der ältesten und einflussreichsten schwarzen Bürgerrechtsorganisationen der USA – ist und der Black Panther Party ganz offen Geld spendet, macht sie verdächtig. Dass sie ihre noble Villa in Los Angeles für Veranstaltungen der Revolutionäre zur Verfügung stellt und eine Affäre mit dem verheirateten Jamal beginnt, macht sie brandgefährlich. Und angreifbar.

Jean Seberg - Against all Enemies (Filmszene)
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Von seinem Vorgesetzten (Colm Meaney) erhält der junge FBI-Agent Jack Solomon (Jack O’Connell) derweil den Auftrag, im Rahmen der umstrittenen COINTELPRO-Operation Jean Sebergs Zuhause zu verwanzen und mit seinem erfahrenen und reaktionären Kollegen Carl Kowalski (Vince Vaughn) ein Team von Überwachungsspezialisten zu leiten, das die Schauspielerin rund um die Uhr abhören und kontrollieren soll. Sie wollen so viel Material wie möglich über ihre dubiosen Aktivitäten und ihre geheime Affäre sammeln, um dieser später gezielt gegen die Schauspielerin einzusetzen. Jack wird zum Schatten von Jean. Er folgt ihr pflichtvergessen, aber auch fasziniert, und kann seine Arbeit nach Dienstschluss nicht ablegen, wenn er zu seiner Frau Linette (Margret Qualley) nach Hause kommt. Sie spürt bald, dass etwas nicht stimmt mit ihrem Mann.

Jean befindet sich derweil in einem Zustand zwischen rauschartiger Ekstase und tiefer Depression. Sie spürt, dass ihre Ehe an einem Scheidepunkt angelangt ist und sorgt sich um ihr Kind. Ihre Karriere ist ins Stottern geraten und die wirklich spannenden Rollen, die sie spielen will, scheinen unerreichbar. Mehr und mehr fühlt sie sich entfremdet in ihrem Beruf, ausgenutzt, als Objekt behandelt. Sie ist in einem fragilen Zustand. Und sie spürt, dass sie beobachtet wird. Das Knacken in der Leitung, wenn sie telefoniert, sind die Spuren, die die Agenten hinterlassen, wenn sie die Wanzen in ihren Hotelzimmern anbringen. Jean Seberg droht aufgrund der andauernden Bedrohung von außen zunehmend paranoid zu werden. Als sie bei einem Filmdreh in Mexiko von einer Zufallsbekanntschaft schwanger wird, nutzt das FBI die Gunst der Stunde und spielt der Presse Informationen zu, dass das Kind von Hakim Jamal stammt. Jean verliert den Boden unter den Füßen: Jamal weist sie zurück, seine Frau Dorothy (Zazie Beetz) macht ihr unmissverständlich klar, dass der Kampf der Schwarzen nicht der Kampf der weißen, privilegierten Frau ist. Den FBI-Agenten Jack Solomon plagen derweil erste Zweifel in Bezug auf seine Mission, bis er erkennt, welchen Schaden er bereits in Bezug auf Jean Seberg angerichtet hat…

Kommentar von Benedict Andrews
Jean Seberg - Against all Enemies (Filmszene)
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Ich bin erstmals auf Jean Seberg aufmerksam geworden, als uns mein Französischlehrer an der Highschool im Unterricht AUSSER ATEM zeigte. Ich war hin und weg von dieser Schauspielerin. Sie definierte für mich neu, was Präsenz und Wahrheit auf der Leinwand bedeuten. Erst später erfuhr ich mehr über die Hintergründe ihres außergewöhnlichen, kurzen Lebens und wie sie zum hilflosen Spielball in einem geheimen Krieg des FBI gegen die Bürgerrechtsbewegung in den USA wurde. Wie Johanna von Orleans, die sie für Otto Preminger in ihrem ersten Filmauftritt gespielt hatte, wurde Jean ins Fegefeuer geschickt.

Gerade in der heutigen Zeit besteht für mich die Notwendigkeit, von der höchst illegalen COINTELPRO-Operation des FBI gegen Jean Seberg, den Aktivisten Hakim Jamal und die Black-Power-Bewegung zu erzählen. Fünfzig Jahre später reflektiert Jeans Tragödie ganz unmittelbar unsere gegenwärtige Realität: Der erschütternde Rassismus innerhalb der amerikanischen Politik, die Herausforderung, in Zeiten von Fake News die Wahrheit von der Lüge zu trennen und die Kultur der Massenüberwachung.

Ich hatte nicht das geringste Interesse daran, ein konventionelles Biopic über Jeans Leben zu machen. Ebenso wenig wollte ich einen nostalgischen Lobgesang auf die Sechzigerjahre und Siebzigerjahre des 20. Jahrhunderts anstimmen. Ich wollte so nah wie möglich an Jean herankommen und untersuchen, was tatsächlich mit ihr in den Jahren zwischen 1968 und 1971 geschah. JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES verdichtet Fakten und tatsächliche FBI-Dokumente zu einer fiktiven Geschichte, die Jeans subjektives Erleben nachzuempfinden versucht. Ihr politisches Engagement erlaubt einen Einblick in den Kampf um die Bürgerrechte im Amerika der späten Sechzigerjahre, während Hakims Ehefrau Dorothy anmerkt, dass Jean nicht mehr ist als „eine Touristin“ in ihrer Welt. Ihr Aktivismus ist eine heikle Angelegenheit und wird verkompliziert durch die Tatsache, dass sie eine außereheliche Affäre mit einem schwarzen Aktivisten hatte. Jeans tatsächlicher Beitrag zur Bürgerrechtsbewegung in den USA war eher bescheiden: Sie spendete vor allem Geld und rief andere zur finanziellen Unterstützung der Bewegung auf.

Anders als andere berühmte Persönlichkeiten brüstete sich Jean Seberg nicht mit ihrem politischen Engagement und machte daher kaum Schlagzeilen. Sie wollte etwas bewirken und bewegte sich dazu aus ihrem goldenen Käfig, der von der Filmindustrie definiert wurde, heraus. Für ihre Entscheidung, eine klare politische Haltung einzunehmen, wurde sie rücksichtslos und unfair bestraft. Jean war bei weitem nicht das größte Opfer der COINTELPRO-Kampagne des FBI, die sich durch systematische Belästigung und Verfolgung auszeichnete. Und doch ist Jeans Schicksal eine amerikanische Tragödie: Ihr strahlendes Leben wurde durch die Maschinerie der Staatsüberwachung zerstört.

Jean Seberg - Against all Enemies (Filmszene)
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Am Set von AGAINST ALL ENEMIES wurde mir bewusst, dass jeder Filmdreh auch immer etwas mit Überwachung zu tun hat: Man denke an die vielen Kameras, Mikrophone, Bildschirme, die jede noch so kleine Einzelheit um sie herum einfangen. Das Kino als Kunstform lädt uns dazu ein, tief in eine Materie einzutauchen und nah heranzugehen. Wir werden zu Voyeuren – in Jeans Fall findet sogar eine doppelte Beobachtung seitens der Zuschauer statt, weil wir einer Schauspielerin dabei zusehen, wie sie eine andere Schauspielerin verkörpert. Ein Mensch, der sein Leben ohnehin schon in der Öffentlichkeit führt und nun noch einmal von einer weiteren Kamera eingefangen wird.

In meiner Karriere als Regisseur hatte ich das Privileg, mit außergewöhnlichen Schauspielern zusammenarbeiten zu dürfen. Ich habe aus nächster Nähe mitverfolgt, wie sie ihr Leben für das Publikum ausstellen. Ihre Aufgabe ist es, aus sich selbst heraus das Rohmaterial zu schaffen, mit dem sie auf der Bühne oder auf der Leinwand Wahrheit erschaffen können. Ich bin fasziniert von dem Mut und der Verletzlichkeit, die nötig ist, um an dieser fragilen Grenzstelle zwischen Rolle und Leben zu existieren. Jeans Privatsphäre, entblößt auf der Leinwand und rücksichtslos missachtet vom FBI, ist das Zentrum meines Films.

Die grundlegende Idee der Drehbuchautoren Joe Shrapnel und Anna Waterhouse war es, Jean an der Seite des fiktionalen FBI-Agenten Jack Solomon zu folgen. Woraus der Film seine Spannung erzeugt, ist der Punkt, an dem sich das Leben der beiden Figuren überschneidet. Im Verlauf der Handlung bewegen sie sich Seite an Seite. Sie wissen nichts über die Existenz des jeweils anderen, aber spüren, dass sie nicht allein sind. In dem Augenblick, als ihre schicksalshaften Wege aufeinandertreffen, wird Jack zum Stellvertreter der Zuschauer, durch dessen Augen er erlebt, wie Jean den Boden unter den Füßen verliert. Jack zwingt uns dazu, unsere eigene Rolle als Voyeuristen zu hinterfragen und über die Grenze zwischen Beobachtung, Voyeurismus und Besessenheit nachzudenken, die in JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES immer mehr verschwimmt.

Jean Seberg - Against all Enemies (Filmszene)
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Ich habe in meinem Film versucht, die epische Erzählweise eines Verschwörungsthrillers mit der Verfilmung einer intensiven Liebesgeschichte in Einklang zu bringen. Die Bildsprache von JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES ist beeinflusst von den Meisterwerken der 1970er Jahre, insbesondere Coppolas Meisterwerk THE CONVERSATION („Der Dialog“, 1974) und Alan J. Pakulas Paranoia-Trilogie KLUTE („Klute“, 1971), PARALLAX VIEW („Zeuge einer Verschwörung“, 1974) und ALL THE PRESIDENT’S MEN („Die Unbestechlichen“, 1976). Diese Filme entstanden in einer Zeit politischer Unruhen und Veränderung, die wir heute in einer ähnlichen Art und Weise wieder erleben.

Rachel Morrisons Kamera, Jahmin Assas‘ elegante Räume, Michael Wilkins‘ auserlesene Kostüme und die Raffinesse von Pamela Martins Schnitt verleihen meinem Film einen luxuriösen, romantischen Touch, der Jean Sebergs tatsächlichem Charme und Zauber entsprach. Die besondere L.A.-Einsamkeit in Joan Didions großartigem Roman „Play It As It Lays“ war ein wichtiger Referenzpunkt für mich, wie auch Gena Rowlands ungeschminktes Porträt einer Schauspielerin am Rande des Zusammenbruchs in Cassavetes‘ OPENING NIGHT („Opening Night“, 1977).

Ich wollte keine Schauspielerin für meinen Film, die Jean Seberg einfach nachspielt. Ich brauchte jemanden, der sie verkörpert und gleichzeitig selbst ein Risiko eingeht. Kristen Stewarts Jean ist das Zentrum meines Films und gleichzeitig gefangen im Auge des Sturms. Die Parallelelen zwischen dem Leben von Jean und Kristen sind verblüffend. Beide rückten in sehr jungen Jahren ins Auge der Öffentlichkeit und beiden ist es gelungen, trotz der enormen medialen Aufmerksamkeit zu einer selbstbewussten Persönlichkeit zu werden. Beide Frauen setzen immer alles auf eine Karte, sind gesegnet mit einem strahlenden Anderssein auf der Leinwand und beide gelten als Stilikonen. Wie Jean hat auch Kristen eindrucksvolle Rollen im französischen Kino gespielt und bot damit der Kritik in ihrer Heimat die Stirn. Das Wichtigste für mich ist aber, dass sowohl Kristen, als auch Jean zwei sehr instinktiv handelnde Schauspielerinnen sind. Sie verstecken sich nicht hinter einer Maske, wollen nichts vortäuschen. Und zwingen uns als Betrachter daher dazu, sich mit ihrem wahren Ich auseinanderzusetzen.

JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES ist eine Liebeserklärung an Jean Seberg.

Benedict Andrews, Reykjavik, August 2019

Text via Prokino Filmverleih

Zeitliche Übersicht
13. November 1938

Jean Dorothy Seberg wird in Marshalltown, Iowa, geboren.

1952

Jean Seberg gibt ihr Filmdebüt in SAINT JOAN („Die heilige Johanna“), nachdem sie bei einer Talentsuche von Regisseur Otto Preminger ausgewählt wurde. Ihre Erfahrungen beim Dreh des Films sind aufgrund der fortwährenden, grenzwertigen Behandlung durch Preminger und den gefährlichen Dreh der Szene, in der Johanna auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, sehr schlecht: Jean fängt dabei selbst Feuer und erleidet schwere Verbrennungen. SAINT JOAN ist ein künstlerischer und kommerzieller Flop.

1958

Jean Seberg ehelicht den französischen Anwalt François Moreuil und siedelt nach Frankreich über.

1959

Die Schauspielerin ist mit Peter Sellers in der britischen Filmkomödie THE MOUSE THAT ROARED („Die Maus, die brüllte“) zu sehen.

1960

Jean spielt an der Seite von Jean-Paul Belmondo in Jean-Luc Godards Regiedebüt, A BOUT DE SOUFFLE („Außer Atem“). Der Film wird weltweit zum Kassenerfolg und Jean zur internationalen Stilikone.

1962

Die Schauspielerin heiratet den französischen Piloten, Schriftsteller und Diplomaten Romain Gary. Sie bekommen einen Sohn, Alexandre Diego Gary.

1965-1970

Jean kehrt zurück nach Hollywood, um Filme zu drehen: MOMENT TO MOMENT („Der Schuss“, 1966), A FINE MADNESS („Simon ist nicht zu schlagen“, 1966), PAINT YOUR WAGON („Westwärts zieht der Wind“, 1969). In dieser Zeit unterstützt sie diverse Bürgerrechtsgruppen finanziell. Dazu gehören die NAACP und die Black-Panther-Partei. Dies führt dazu, dass sie ins Visier der COINTELPRO-Operation des FBI gerät.

1969

Beim Dreh von MACHO CALLAHAN im Jahr 1970 wird Jean nach einem One-Night-Stand schwanger. Das FBI nutzt diese Information aus, um die skandalöse Lüge zu verbreiten, dass der Vater ein schwarzer Bürgerrechtsaktivist ist. Die Geschichte wird von der Los Angeles Times, Newsweek und anderen Publikationen aufgegriffen.

1970

Jean bringt eine Frühgeburt zur Welt – das Mädchen stirbt nach drei Tagen.

1976

Jean Seberg spielt ihre letzte Rolle an der Seite von Bruno Ganz und Anne Bennent in Hans W. Geissendörfers Verfilmung des Klassikers DIE WILDENTE von Henrik Ibsen.

8. September 1979

Nachdem sie seit neun Tagen als vermisst galt, wird Jean tot aufgefunden. Ihr verwesender Körper ist in eine Decke gewickelt und liegt auf dem Rücksitz ihres Wagens in der Nähe ihrer Wohnung in Paris. Eine leere Flasche Beruhigungsmittel liegt neben ihr, mit einer handgeschriebenen Notiz auf Französisch: „Vergebt mir. Ich halte meine Nerven nicht mehr länger aus.“

Stab/Crew
Produzent/in: Fred Berger
Produzent/in: Kate Garwood
Produzent/in: Brian Kavanaugh-Jones
Produzent/in: Stephen Hopkins
Produzent/in: Marina Acton
Produzent/in: Alan Ritchson
Produzent/in: Bradley Pilz
Koproduzent/in: David Diliberto
Ausführende/r Produzent/in: Joe Shrapnel
Ausführende/r Produzent/in: Anna Waterhouse
Ausführende/r Produzent/in: Marshal L. Swinton
Ausführende/r Produzent/in: Dan Spilo
Ausführende/r Produzent/in: Philipp W. Shaltz
Ausführende/r Produzent/in: Emilie Georges
Ausführende/r Produzent/in: Naima Abed
Ausführende/r Produzent/in: Peter Touche
Ausführende/r Produzent/in: Stephen Spence
Regie: Benedict Andrews
Drehbuch: Joe Shrapnel
Drehbuch: Anna Waterhouse
Kamera/DoP: Rachel Morrison
Schnitt: Pamela Martin
Musik: Jed Kurzel
Produktionsdesign: Jahmin Assa
künstlerische Leitung: Justin Allen
Setdekoration: Christy McIrwin
Produktionsmanagement: Christopher Miller (Supervisor)
Postproduktion: Emily Eddey (Leitung)
Casting: John Papsidera
Locationmanagement: Jeffrey A. Hunter
Kostümdesign: Michael Wilkinson
Kostüme: Katie L. Murphy (Leitung Set)
Kostüme: Darryl Garcia Jr. (Set)
Kostüme: Coco Dunaway
Maske: Tina Roesler Kerwin (Leitung Make-up)
Maske: Kimberley Spiteri (Leitung Haare)
Maske: Sarah Stamp (Haadesign Kristen Stewart)
Maske: Stacey Panepinto (Make-up Kristen Stewart)
Maske: Koji Ohmura (Make-up Spezialeffekte)
Maske: Debra Schrey (Make-up)
Maske: Lizbeth Williamson (Make-up)
Maske: Caitlin Martini (Make-up)
Maske: Michael Ward (Haare)
Maske: Margarita Pidgeon (Haare)
Ton: Jack Whittaker (Mischung, Supervisor Schnitt)
Ton: Douglas Murray (Supervisor Dialoge, ADR)
Ton: Joel Dougherty (Mischung)
Ton: Bartek Swiatek (Mischung)
Musikabteilung: Henry van Roden (Supervisor)
Musikabteilung: Rachel Hughes (Koordination)
Requisite: Dwayne Grady
Requisite: James Torvinen
Spezialeffekte (Koordination): Chris Brenczewski
Visuelle Effekte (Producer): Adam Pere
Visuelle Effekte (Supervisor): Joshua LaCross
Visuelle Effekte (Koordination): Zach Hamelton
Visuelle Effekte: Chris Wells
Kameraoperator: James Goldman (B-Kamera, Steadicam)
Kameraoperator: Tom Boyd (Unterwasserkamera)
Stuntkoordination: Robert Alonzo
Stuntdouble: Kelly Phelan
beteiligte Firmen
Produktion: Phreaker Films
Produktion: Bradley Pilz Productions
Produktion: Automatik Entertainment
Produktion: Nelly Films
Postproduktion: Média Solution
Postproduktion: Three Point Capital
Visuelle Effekte: Crafty Apes
Soundtrack: Varèse Sarabande
Verleih Deutschland: Prokino Filmverleih
Vertrieb: Studiocanal
gefördert/unterstützt durch: Three Point Capital

Quelle: Prokino Filmverleih, FilmBizNews