Love, Cecil (Filmszene) - Cecil Beaton in seinen Zwanzigern.
Cecil Beaton in seinen Zwanzigern – ©Studiocanal / Courtesy of a Private Collection
Titel: Love, Cecil
Originaltitel: Love, Cecil
Land: USA
Genre: Dokumentarfilm (Filmportrait)
Deutschlandstart: 12.07.2018
Regie: Lisa Immordino Vreeland
Farbe: Farbe, Schwarz-Weiß
Format: 1:1.78, DCP
Ton: 5.1
Laufzeit: 99 Minuten
Budget:
Mit: Rupert Everett (Erzähler), Cecil Beaton, Hamish Bowles, Leslie Caron
FSK: Ohne Altersbeschränkung
sonstiges:
Cast
Protagonisten Rolle
Rupert Everett Erzähler
Cecil Beaton selbst (Archivaufnahmen)
Hamish Bowles
Leslie Caron
David Hockney
Isaac Mizrahi
Peter Eyre
Phillipe Garner
Ray Gurton
Nicky Haslam
Alastair Macaulay
Robin Muir
Hilary Roberts
Sir Roy Strong
Penelope Tree
Hugo Vickers
Tim Walker
Inhalt
Love, Cecil (Filmplakat)Faszinierender Dandy und Jahrhundertfotograf: Cecil Beaton (1904 – 1980) ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, der seiner Zeit weit voraus war.

Ob als Fotograf für die VOGUE oder den britischen Hof, Kostümdesigner oder Innenarchitekt: Beaton war ein absolutes Multitalent und faszinierte diesseits und jenseits des Atlantiks die oberen Zehntausend. Er kleidete Audrey Hepburn ein, porträtierte Marilyn Monroe, Greta Garbo gehörte mit zu seinem engsten Umfeld …

Sein künstlerisches Schaffen prägte Generationen und inspiriert noch heute.

Kurzinfo Cecil Beaton
Love, Cecil (Filmszene) - Cecil Beaton Selbstportrait - Mitte 1930er.
Cecil Beaton Selbstportrait – Mitte 1930er. – ©Studiocanal / Courtesy of the Cecil Beaton Studio Archive at Sotheby’s

Cecil Beaton (1904-1980), dreifacher Oscar-Preisträger, Fotograf, Schriftsteller und Maler, war nicht nur ein brillanter Chronist, sondern auch ein Visionär und künstlerisches Genie seiner Zeit.

Er zählte zu den großen interdisziplinären Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein Sinn für das Visuelle gab einen Stil vor, der kreative Maßstäbe setzte, die auch heute noch mitschwingen und inspirieren. Sein Vermächtnis ist bedeutungsvoll. Seine schöpferische Kraft und Genialität waren von medialer Breite und besaßen eine Ästhetik, die in allen Hauptstädten der Welt populär wurde.

Beaton bereiste die Welt mit Hingabe und schuf in jeder Stadt eine kreative Plattform. Seine Heimatstadt London repräsentierte seine Transformation von einer mittelständigen Kindheit zum Fotografen der Königin. Sein Werk umschloss die kulturelle und intellektuelle Elite Europas, den Zweiten Weltkrieg, die neue Welt Amerika, die königliche Familie und die schwungvollen 1960er Jahre. New York stellte seinen Einstieg in die Modebranche dar. Seine Arbeiten erschienen häufig auf den Seiten der Vogue. Auch heute noch, unter dem strengen Auge von Anna Wintour, wird Beatons Beitrag sehr hoch geschätzt und als Vogue-Insiderarbeit betrachtet. Amerika repräsentierte das zunächst ferne und unantastbare Hollywood – eine Welt nach der, auch Beaton, sich lange Zeit sehnte .Ein Traum ging in Erfüllung als er 1964 zwei Oscars für seine Arbeit an dem Film My Fair Lady (Bestes Szenenbild und Bestes Kostümdesign) gewann.

Love, Cecil (Filmszene) - Cecil Beaton in Ashcombe - 1930er.
Cecil Beaton in Ashcombe – 1930er – ©Studiocanal / Courtesy of a Private Collection

Beatons Blick auf die Welt war stets sehr zeitgemäß. Er sah ihre unendliche Weite und die grenzenlosen Möglichkeiten. Sein glühender Drang nach Erfolg überdeckte seine persönliche Unzufriedenheit. Er fand nie die Liebe und starb schließlich recht einsam. Sein Butler Ray Gurton sagte, dass es drei Beatons in einem gab, und es war immer eine Überraschung zu sehen, wer zum Vorschein kam. Seine schöpferische Kraft und seine ästhetische Vision ließen ihn seine Schwächen überwinden und sich als Vorreiter und Held für die heutige kreative Kunstszene neu erfinden.

Cecil Beaton war auch ein Mann dieses Jahrhunderts. Sein sehr moderner Lebensstil zeigte, dass Kreativität auf mehreren Plattformen und in verschiedenen Ländern möglich ist. Seine künstlerische Vision bestimmte sein Leben und diktierte seine Entscheidungen. Sein wichtiger Einfluss auf die Welt der Fotografie, des Films und der Mode ist auch heute noch spürbar. Noch bevor wir diese Begriffe kannten, war er bereits ein Netzwerker, Blogger und Instagrammer. Beaton war ein Virtuose, der nie damit aufhörte Ideen zu entwickeln. Das ist auch für unsere Zeit eine äußerst faszinierende und gewichtige Lebensgeschichte.

Text via Studiocanal

Stab/Crew
Produzent/in: Lisa Immordino Vreeland
Koproduzent/in: John Northrup
Ausführende/r Produzent/in: Jonathan Gray
Ausführende/r Produzent/in: Mark Lee
Ausführende/r Produzent/in: Jennifer Stockman
Ausführende/r Produzent/in: Debi Wisch
Ausführende/r Produzent/in: Jay Peterson
Ausführende/r Produzent/in: Bobby Kondrat
Ausführende/r Produzent/in: Jack Turner
Ausführende/r Produzent/in: Charles Finch
Ko-Ausführende/r Produzent/in: Nancy & Howard Marks
Associate Producer: Sara Paschall Dodd
Associate Producer: Wendy Fisher
Associate Producer: Ira Resnick
Associate Producer: Gillian Steel
Regie: Lisa Immordino Vreeland
Kamera/DoP: Shane Sigler
Schnitt: Bernadine Colish
Musik: Phil France
beteiligte Firmen
Produktion: Fischio Films
In Zusammenarbeit mit: Sotheby’s
In Zusammenarbeit mit: Matador Content
In Zusammenarbeit mit: Hot & Sunny Productions
Verleih Deutschland: Studiocanal