Mein Bester & Ich (Filmszene)
©STX Financing, NFP marketing & distribution
Titel: Mein Bester & Ich
Originaltitel: The Upside
Land: USA
Genre: Komödie (Tragikomödie), Drama
Kinostart Deutschland: 21.02.2019
Regie: Neil Burger
Farbe: Farbe
Format: 1:1.85, DCP
Ton: Dolby Digital 5.1
Laufzeit: 126 Minuten
Budget: 37.500.000 US Dollar
Mit: Kevin Hart, Bryan Cranston, Nicole Kidman, Julianna Margulies
FSK: ab 6 Jahren
sonstiges: US-Remake der französischen Erfolgskomödie ZIEMLICH BESTE FREUNDE (INTOUCHABLES) aus dem Jahr 2011, die auf der Autobiographie des ehemaligen Pommery-Geschäftsführers Philippe Pozzo di Borgo basiert.
Cast
Darsteller/in Rolle
Kevin Hart Dell Scott
Bryan Cranston Philip Lacasse
Nicole Kidman Yvonne Pendleton
Julianna Margulies Lily
Golshifteh Farahani Maggie
Aja Naomi King Latrice
Suzanne Savoy Charlotte
Tate Donovan Carter Locke
Genieve Angelson Jenny
Michael Quinlan Jack
James Georgiades Police Sergeant
Rachel Christopher Police Officer
Christine Chang Lehrerin
Pia Mechler Kunsthändlerin
Karen Christie-Ward Angela Kowalski
John David Miles The Birdman / Papageno
Inhalt
Mein Bester & Ich (Filmplakat)Der kunstsinnige, querschnittsgelähmte Milliardär Philip (Bryan Cranston) ist auf der Suche nach einem neuen Pfleger. Seine Hausdame Yvonne (Nicole Kidman) ist mehr als irritiert, als in der Bewerberriege plötzlich ein sehr unkonventioneller Kandidat auftaucht.

Dell (Kevin Hart) ist vorbestraft und will sich nur eine Bescheinigung abholen, dass er auf Jobsuche ist. Aber Philip entscheidet spontan, dass Dell trotzdem eine Chance bekommt: Weil er einen ungewöhnlichen Blick auf die Welt hat und seinen potenziellen Boss – im Gegensatz zu Yvonne – nicht wie einen hochsensiblen Pflegefall behandelt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden grundverschiedenen Männer an. Philip blüht sichtlich auf, als Dell ihn auf abenteuerliche Trips mitnimmt. Und auch Dell lässt sich auf Philips Welt ein. Beide werden ziemlich beste Freunde.

Über die Produktion
Mein Bester & Ich (Filmszene)
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Neil Burgers Anspruch an Authentizität ging weit über die Figuren des Films hinaus. Gemeinsam mit Cast und Crew war er entschlossen, dieselbe Sorgfalt auf das Bühnenbild und das Kostümdesign anzuwenden. Ein Schwerpunkt des Films ist beispielsweise das Penthouse in der Park Avenue, das gleichzeitig Philips Wohnsitz und der Ort ist, an dem er seine wertvolle Kunstsammlung präsentiert. Weil Philips Penthouse für den Film so wichtig war, mussten sich Produktionsdesigner Mark Friedberg und Ausstatterin Beth Rubino an strenge Vorgaben halten.

Bereits vor seiner ersten Begegnung mit Burger begann der Arbeitsprozess für Friedberg mit Recherchen und Vorbereitungen. Zum ersten Treffen erschien er mit diversen Ideen für das Bühnenbild. Er hatte zwei gänzlich unterschiedliche Konzepte dafür, wie die Wohnung aussehen könnte. Der erste Vorschlag war im Einklang mit dem Drehbuch und zeigte ein typisches Penthouse der sogenannten Park Avenue-Elite. Das zweite bezog sich auf ein extravagantes Gebäude im trendigen Tribeca-Viertel. Am Ende entschieden sie sich für eine Wohnung, die beide Konzepte vereint: die beide Konzepte vereint: einerseits die Elite-Adresse 740 Park Avenue, andererseits aber eingerichtet im traditionellen Stil dieses Gebäudes, nämlich mit zeitgenössischer Kunst und modernen Möbeln.

Das komplette Set wurde in einer Lagerhalle gebaut. Philips Park Avenue-Penthouse wurde deshalb auf einer Soundbühne errichtet. Das Team baute in ungefähr drei Monaten ein mehr als 600 Quadratmeter großes Apartment, das im Film doppelt so groß wirkt. „Dieses Apartment ist eine der vielen Möglichkeiten, die der Zuschauer hat, um zu erfahren, wer Philip eigentlich ist. Die Architektur war dabei ein wesentlicher Aspekt, aber für mich war sie im Grunde genommen nur die Kulisse für die Kunst“, sagt Friedberg. „Wir haben viel Zeit damit verbracht, Philips Sammlung zu erstellen, denn seine Kunstsammlung ist das, womit er sich am besten ausdrücken kann.“

Mein Bester & Ich (Filmszene)
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Obwohl Friedberg sagt, dass ein Set wie dieses typischerweise viel Farbe beinhalten würde, um den Räumen Struktur zu geben und die verschiedenen Wände zu betonen, beschlossen er und Rubio, einen Teil von Philips unkonventionellem Hang zu Tabubrüchen in seiner Entscheidung durchscheinen zu lassen, sein ganzes Appartment in Schwarzweiß zu halten: mit knallweißen Wänden und einem tiefschwarzen, glänzenden Boden.

„Das bedeutete aber auch, sich für einen starken Kontrast zu entscheiden, einen visuell alles andere als verspielten, sondern graphischen Look für das Gebäude zu wählen, der im Gegensatz steht zu den Erwartungen, die man gemeinhin an ein solches Haus hat“, sagt Friedberg. „Das gab dem Ganzen das nötige Gefühl von Modernität, obwohl das ja ein alter Ort ist.“

Wenn auch das meiste an diesem Penthouse genau diese moderne Atmosphäre ausstrahlt, bei der das Gros der Farben Phillips Kunstwerken spiegelt, so blieb die Bibliothek wiederum dem Flair der alten Welt treu, in der das Gebäude einst entstanden ist. In der Bibliothek werden eher Liebhaberobjekte gezeigt als Gemälde – kostbare Bücher, Da Vinci-Zeichnungen und andere Abbildungen -, während im Rest des Penthouses die Kunstwerke ausgestellt sind, die Philip so mag.

Friedberg war es wichtig, eine Kollektion zusammenzustellen, die nicht nur den aktuellen Marktwert oder die Popularität dieser Kunst widerspiegelt, sondern auch die wahre Persönlichkeit und die individuelle Geschichte, die dahinter stehen. „Wir wollten, dass unser Protagonist Philip quasi Mitspracherecht bei der Art der Gemälde hat, die er aufhängt. Natürlich mussten darunter einige der ganz großen Namen sein, wie Twombly, Motherwell, Turner oder Kandinsky“, sagt Friedberg. „Er hat Gemälde im Wert von zig Millionen Dollar, aber er besitzt sie vor allem, weil er sie liebt. Vielleicht hatte er sie sogar schon, bevor sie diesen Wert erreicht haben.“

Mein Bester & Ich (Filmszene)
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Darüber hinaus umfasst seine Sammlung Kunst von Menschen, die Phillip entweder kennt oder einmal getroffen hat. Bei der Gestaltung seiner Sammlung hatten Friedberg und Rubino viel Spaß daran, eine stimmige Mischung zusammenzustellen aus Kunst auf Museumsniveau, Kunst von Freunden, sich selbst oder ihren Kindern und Werken lokaler Künstler. Die Hauptgalerie gleich im Eingangsbereich, in dem die Party stattfindet, zeigt eine Vielzahl renommierter Künstlerinnen wie Marilyn Minter, Helen Frankenthaler, Kiki Smith, Mary Cassatt, Lee Krasner und Patricia Meyerowitz.

„Das wird im Drehbuch zwar nirgendwo erwähnt und ist auch keine besondere Pointe. Wir dachten, dass Kunst von Frauen etwas sein könnte, für das sich Philip durchaus besonders interessieren würde“, sagte Friedberg.

Neben den Gemälden und Skulpturen dienten auch die Lampen des Penthouses als zusätzliche Kunstwerke. „Da wir es hier mit einer enormen Höhe der Wände zu tun hatten, die man bei einem Film-Set normalerweise nicht hat, kam der Beleuchtung eine ungewöhnliche Bedeutung zu. Das war aber auch eine Gelegenheit für uns, Lampen von Herstellern zu verwenden, die es unbedingt verdienten, im Film gesehen zu werden“, sagt Rubino.

Im Einklang mit Burgers Festhalten an einem realistischen Konzept nutzten Rubino und Friedberg insgesamt recht viele ungewöhnliche Ansätze, um das Set zu bauen und zu dekorieren. Die Bibliothek wurde beispielsweise aus echter Eiche gefertigt und die Kamine, die wirklich funktionsfähig waren, wurden aus Stein und Marmor gebaut. Um ein Schlafzimmer zu kreieren, das die vielen Jahre widerspiegelt, die seit Phillips Unfall vergangen waren, wurden sogar medizinische Berater hinzugezogen.

Abgesehen vom Studio wurde auch an etlichen realen Locations in New York gedreht, darunter der berühmte Hotdog-Laden Gray’s Papaya am Broadway, die Grand Army Plaza an der 59th Street und Fifth Avenue, der Central Park und die Webster Projects in der South Bronx.

Text via Constantin Film

Stab/Crew
Produzent/in: Jason Blumenthal
Produzent/in: Todd Black
Produzent/in: Steve Tisch
Ausführende/r Produzent/in: David J. Bloomfield
Ausführende/r Produzent/in: Milos Brajovic
Ausführende/r Produzent/in: G. Mac Brown
Ausführende/r Produzent/in: Adam Fogelson
Ausführende/r Produzent/in: Andy Mitchell
Ausführende/r Produzent/in: Chris Papavasiliou
Ausführende/r Produzent/in: Zack Schiller
Ausführende/r Produzent/in: Robert Simonds
Regie: Neil Burger
1. Regieassistent/in: Timothy Bird
2. Regieassistent/in: Brad Robinson
Drehbuch: Jon Hartmere
Kamera/DoP: Stuart Dryburgh
Schnitt: Naomi Geraghty
Musik: Rob Simonsen
Casting: Kerry Barden
Casting: Paul Schnee
Produktionsdesign: Mark Friedberg
künstlerische Leitung: Kim Jennings (Supervisor)
künstlerische Leitung: Tom Frohling
Setdekoration: Beth A. Rubino
Setdekoration: William M. Staab
Produktionsmanagement: Lindsay Feldman (Supervisor)
Postproduktion: Stuart Macphee (Supervisor)
Locationmanagement: A.J. Swirz (Koordination)
Locationmanagement: Sam Hutchins
Locationmanscout: Rudi Fischer
Locationmanscout: John Galloway
Locationmanscout: Karen T. Salva
Ton: Paul Urmson (Mischung, Supervisor Schnitt)
Ton: Drew Kunin (Mischung)
Ton: Michael Barry (Mischung)
Ton: Lawrence Zipf (Schnitt Effekte)
Ton: Wyatt Sprague (Schnitt Effekte)
Ton: Jac Rubenstein (Dialogschnitt)
Musikabteilung: Meghan Currier (Koordination)
Kostümdesign: Kasia Walicka-Maimone
Kostüme: Kortney Lawlor (Supervisor)
Kostüme: Teresa Beach (Koordination Kostümabteilung)
Kostüme: Kasey Bazil Young (Kevin Hart)
Kostüme: Kelly L. Brown (Set)
Kostüme: Rita Squitiere (Set)
Kostüme: Francisco Stoll
Kostüme: Liza James
Maske: Don Kozma (Leitung Make-up)
Maske: Bernadette Mazur (Leitung Make-up)
Maske: Frank Barbosa (Leitung Haare)
Maske: Tina Roesler Kerwin (Make-up Nicole Kidman)
Maske: John Clausell (Haare Kevin Hart)
Maske: Diane Heller (Make-up)
Maske: Diane Dixon (Haare)
Requisite: Duke Scoppa
Requisite: William M. Staab
Spezialeffekte (Supervisor): Patrick Edward White
Spezialeffekte (Koordination): Kurt Wunder
Visuelle Effekte (Producer): Danni Henderson
Visuelle Effekte (Supervisor): Eric J. Robertson
Visuelle Effekte (Koordination): Justin Rogers-CdeBaca (Set)
Kameraoperator: Benjamin Semanoff (B-Kamera, Steadicam)
Kameraoperator: Chong K. Pak
Kameraoperator: Jason Aron (Luftaufnahmen)
Kameraoperator: John J. Moers (Dokumentation)
Setfotos: David Lee
Stuntkoordination: G.A. Aguilar
Stuntkoordination: Nick Greece
Stuntkoordination: Peter Epstein (zusätzlich)
Stuntdouble: Samuel J. Paul (Kevin Hart)
beteiligte Firmen
Produktion: Lantern Entertainment
Soundtrack: Sony Masterworks
Verleih Deutschland: Constantin Film
Vertrieb Deutschland: Constantin Film