Mrs. Taylor's Singing Club (Filmszene)
©Leonine Distribution
Titel: Mrs. Taylor’s Singing Club
Originaltitel:
Land: Großbritannien
Genre: Drama, Komödie
Kinostart Deutschland:
Regie: Peter Cattaneo
Farbe: Farbe
Format: Cinemascope, DCP
Ton: Dolby Digital 5.1
Laufzeit: 113 Minuten
Budget:
Mit: Kristin Scott Thomas, Sharon Horgan, Greg Wise, Jason Flemyng, Emma Lowndes
FSK:
sonstiges:
Cast
Darsteller/in Rolle
Kristin Scott Thomas Kate Taylor
Sharon Horgan Lisa
Greg Wise Richard Taylor
Jason Flemyng Crooks
Emma Lowndes Annie
Gaby French Jess
Lara Rossi Ruby
Amy James-Kelly Sarah
India Ria Amarteifio Frankie
Laura Checkley Maz
Laura Elphinstone Helen
Roxy Faridany Dawn
Robbie Gee Red
Stephen Thompson Stuart
Robert Whitelock Malc
Beverly Longhurst Hilary
Colin Mace Brigadier Groves
Sophie Dix Beatrice
Penny Ryder Rebecca
Inhalt
Mrs. Taylor's Singing Club (Filmplakat)Kate Taylor (Kristin Scott Thomas) ist eine scheinbar perfekte britische Offiziersgattin. Die Ungewissheit, die sie während des Auslandseinsatzes ihres Mannes empfindet, überspielt sie in der Öffentlichkeit mit einem strahlenden Lächeln.

Eine Freizeitgruppe soll sie und die anderen Ehefrauen der Militärbasis auf andere Gedanken bringen, doch Teetrinken und Stricken sind so gar nicht nach Kates Geschmack. Warum nicht lieber einen Chor gründen? Die rebellische Lisa (Sharon Horgan), bisher tonangebend in der Gruppe, kann mit Kates Art und den amateurhaften Gesangsversuchen nicht viel anfangen.

Mit der Zeit lässt sich aber auch Lisa von der Lebensfreude der Frauen anstecken – und so rauft sich das ungleiche Frauenduo zusammen und leitet den Chor gemeinsam. Und schon bald hat die bunte Truppe eine erste Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen…

Kommentar von Peter Cattaneo
Regisseur Peter Cattaneo am Set von Mrs. Taylor's Singing Club.
Regisseur Peter Cattaneo am Set. – ©Leonine Distribution

Ich begann, mich im Jahr 2017 für MRS. TAYLOR’S SINGING CLUB zu engagieren. Ich wollte diese Geschichte unbedingt auf die Leinwand bringen. Außerdem wollte ich gerne einen Film mit Musik und Gesang im Mittelpunkt drehen.

Als ich anfing, mich mit echten Soldatenfrauen zu treffen, wurden schon bald die vielfältigen Themen sichtbar: Eine zersplitterte Gruppe von Frauen, die Freundschaft und Einigkeit erfährt durch Gesang. Frauen, von denen erwartet wird, dass sie sich still verhalten und weitermachen wie bisher, finden ihre Stimme.

Wir haben auf diesem Wege einige ausgesprochen mutige und aufrichtige Frauen kennengelernt. Die persönlichen Geschichten, die sie mit uns geteilt haben, waren erschütternd aber teils auch rasend komisch. Ich war berührt von ihrem bodenständigen Humor und wollte dieses Element unbedingt in den Film einfließen lassen.

Wir haben auf der RMB Catterick (North Yorkshire) gedreht, der Militärbasis, wo der erste Chor von Soldatenfrauen gegründet wurde. Wir haben außerdem Soldaten und ihre Familien als Statisten engagiert. Das erste Treffen des Chors im Jahr 2010 wurde am Originalschauplatz in Kates Haus gedreht.

Was mich vielleicht am meisten fasziniert hat, war die Möglichkeit, einen Film über die emotionale Kraft von Musik und die Katharsis des gemeinsamen Singens zu drehen. Der gesamte Gesang wurde live vor Ort aufgenommen, mit all den Ungenauigkeiten eines Amateurchors, um ein möglichst authentisches akustisches Erlebnis zu erzielen. Das finale Stück wurde vorher geprobt, aber die vorangegangenen Darbietungen nicht, damit die Spontanität nicht verloren ging.

Mrs. Taylor's Singing Club (Filmszene)
©Leonine Distribution

Wir sind hunderte von Stücken durchgegangen, um die passenden für den Chor auszuwählen. Ich wollte Lieder finden, die einen thematischen Bezug hatten, ohne dabei allzu offensichtlich zu sein. Es war faszinierend herauszufinden, welche Genres sich am besten für ein Chorarrangement eigneten. Wir haben Rock und zeitgenössische Popmusik abgegrast, sind aber immer wieder zur Musik der Jugend unserer Protagonistinnen zurückgekehrt, dem Pop der 80er Jahre. Darüber hinaus eigneten sich diese Stücke auch als humorvoller Kontrapunkt zu der Nüchternheit des Militärlebens.

Kate und Lisa bilden das emotionale Rückgrat der Geschichte. Es war ein Vergnügen, mit Kristin und Sharon zu arbeiten. Sie sind beide so talentiert und gleichermaßen in Komödie und Drama zuhause. Ihre sehr unterschiedliche Erscheinung ergänzte sich dabei geradezu perfekt. Am Set gaben sich die zwei ausgesprochen erfindungsreich; sie arbeiteten sich tief in die Emotionen der Szenen ein, dabei Funken sprühend auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Interaktionen humorvoll zu gestalten. Für den Rest der Besetzung war es wichtig, dass die beiden Hauptfiguren klar umrissen waren und im Gedächtnis bleiben würden. Als sich die Darsteller das erste Mal trafen, im Rahmen einer Gesangsprobe, war es, als würde ein Motiv des Films zum Leben erweckt werden: Eine Gruppe von Schauspielerinnen, die sich nie zuvor begegnet waren, unmittelbar verbunden durch die Kraft des Gesangs. Dies ist das am engsten miteinander verbundene Ensemble, mit dem ich je gearbeitet habe, alle haben sich in den Drehpausen unterhalten und Scherze gemacht; auch Monate nach dem Ende der Dreharbeiten sind alle noch im Kontakt miteinander.

Ich hoffe, dass das Publikum mit den Figuren in MRS. TAYLOR’S SINGING CLUB lacht und weint, dass es sich inspiriert fühlt und gut gelaunt ist, nachdem es ein paar der Evergreens gehört hat!

Text via Leonine

Stab/Crew
Produzent/in: Rory Aitken
Produzent/in: Ben Pugh
Produzent/in: Piers Tempest
Koproduzent/in: Miriam Brent
Ausführende/r Produzent/in: Jo Bamford
Ausführende/r Produzent/in: Emma Berkofsky
Ausführende/r Produzent/in: René Besson
Ausführende/r Produzent/in: Hana Canter
Ausführende/r Produzent/in: Liz Gallacher
Ausführende/r Produzent/in: Hugo Grumbar
Ausführende/r Produzent/in: Tim Haslam
Ausführende/r Produzent/in: Joshua Horsfield
Ausführende/r Produzent/in: Zygi Kamasa
Ausführende/r Produzent/in: Nicola Pearcey
Ausführende/r Produzent/in: Stephen Spence
Ausführende/r Produzent/in: Peter Touche
Ausführende/r Produzent/in: Orlando Wood
Regie: Peter Cattaneo
1. Regieassistent/in: Barry Keil
2. Regieassistent/in: Callum Carson
3. Regieassistent/in: Alexandra Beahan
Drehbuch: Rosanne Flynn
Drehbuch: Rachel Tunnard
Kamera/DoP: Hubert Taczanowski
Schnitt: Lesley Walker
Schnitt: Anne Sopel
Musik: Lorne Balfe
Produktionsdesign: John Beard
künstlerische Leitung: Alexandra Toomey
Setdekoration: Kate Guyan
Produktionsmanagement: Claire Campbell
Postproduktion: Scott P. Fraser (Koordination)
Casting: Julie Harkin
Locationmanagement: Charlie Thompson (Supervisor)
Locationmanagement: Rob Deacon
Kostümdesign: Jill Taylor
Kostüme: Tania Chant (Supervisor)
Kostüme: Emma Heath
Maskenbild: Charlotte Hayward
Maske: Nicola Iles
Maske: Vikky Johnston
Ton: Dillon Bennett (Supervisor Schnitt)
Ton: Paul Paragon (Mischung)
Ton: Matthias Schwab (Mischung)
Ton: Davide Favargiotti (Dialogschnitt)
Ton: Adam Horley (Dialogschnitt)
Ton: Gavin Rose (Dialogschnitt)
Ton: Matt Waites (Schnitt Effekte)
Musikabteilung: Liz Gallacher (Supervisor)
Musikabteilung: John W. Chapman (Mischung Score)
Musikabteilung: Rodney Berling (Schnitt Musik)
Requisite: Billy Wilson
Spezialeffekte (Supervisor): Scott MacIntyre
Visuelle Effekte (Producer): Vikram Chadha
Visuelle Effekte (Supervisor): Sebastian Barker
Visuelle Effekte: Florian Obrecht
Setfotos: Aimee Spinks
beteiligte Firmen
Produktion: 42
Produktion: Ingenious Media
Produktion: Koliko Films
In Zusammenarbeit mit: Tempo Productions Limited
Postproduktion: HireWorks
Visuelle Effekte: Automatik VFX
Verleih Deutschland: Leonine Distribution

Quelle: Leonine Distribution, FilmBizNews