Robin Hood (2018) - Filmszene
©Studiocanal, Larry Horricks
Titel: Robin Hood
Originaltitel: Robin Hood
Land: USA
Genre: Abenteuerfilm, Actionfilm
Deutschlandstart: 10.01.2019
Regie: Otto Bathurst
Farbe: Farbe
Format: 1:2.39, DCP
Ton: Dolby Digital 5.1, 7.1, Dolby Atmos
Laufzeit: 116 Minuten
Budget: 100.000.000 US Dollar
Mit: Taron Egerton, Jamie Foxx, Jamie Dornan, Eve Hewson
FSK: ab 12 Jahren
sonstiges:
Cast
Darsteller/in Rolle
Taron Egerton Robin of Loxley (Robin Hood)
Jamie Foxx Little John
Jamie Dornan Will Scarlett
Eve Hewson Lady Marian
Ben Mendelsohn Sheriff von Nottingham
Tim Minchin Bruder Tuck
Paul Anderson Sir Guy von Gisbourne
F. Murray Abraham Kardinal
Cornelius Booth Lord Pembroke
Scot Greenan Clayton
Lara Rossi Evelyn
Kevin Griffiths Tom
Catriona Temple Penny
Björn Bengtsson Kreuzritter Tydon
Nick Wittman Kreuzritter Morant
Inhalt
Robin Hood (2018) - FilmplakatDer junge Robin (Taron Egerton) lebt zufrieden und glücklich in seinem edlen Anwesen in Nottingham. Er ist hoch angesehen und schwer verliebt – in Lady Marian (Eve Hewson). Als England jedoch zu den Kreuzzügen ruft, zieht der pflichtbewusste Lord in den Krieg nach Syrien. Die zutiefst besorgte Marian verspricht, auf ihn zu warten.

Doch es kommt alles anders. In Syrien wird Robin in blutige Metzeleien und brachiale Kämpfe verwickelt. Schon bald plagen ihn erste Zweifel, ob er sich wirklich für eine gerechte Sache einsetzt. Als sein Vorgesetzter willkürlich einen jungen Mauren hinrichten lassen will, geht er mutig dazwischen. Er kann den Tod des Jungen zwar nicht verhindern, macht durch sein gewissenhaftes Eingreifen aber den niedergeschmetterten Vater (Jamie Foxx) auf sich aufmerksam, einen stolzen und tapferen Sarazenenkrieger.

Für Robin ist der Krieg vorbei, doch er hat seine Spuren hinterlassen. Traumatisiert kehrt er nach Jahren in seine Heimat zurück, wo ihn der nächste Schock erwartet. Das Nottingham, das er kannte, gibt es nicht mehr – sein altes Leben auch nicht. Die Machteliten leben auf Kosten des geknechteten Volkes im Luxus. Robin wurde enteignet und für tot erklärt, woraufhin Marian eine neue Liebe gefunden hat: Will Scarlet (Jamie Dornan), ein aufstrebender Politiker, der sich für die Rechte der Armen einsetzt. Robin ist am Boden zerstört, fühlt sich ausgenutzt, betrogen.

Robin Hood (2018) - Filmszene
©Studiocanal, Larry Horricks

Doch dann hält ihn ein geheimnisvoller Fremder an. Es ist der Sarazenenkrieger aus Syrien, der sich nach England geschmuggelt hat, um Rache für seinen Sohn zu nehmen und Robin die Augen für die schreiende Ungerechtigkeit und Korruption öffnet, die in Nottingham herrscht. Die Kreuzzüge dienen nur dazu, den Reichen noch mehr Reichtum und Macht zu verschaffen, die Soldaten werden sinn- und gewissenlos geopfert. Anfangs ist Robin dem Fremden gegenüber misstrauisch, doch er erkennt, dass ihn und Little John, wie er schon bald genannt wird, mehr verbindet als trennt.

Beide wollen den Krieg der Reichen gegen die Armut stoppen, die Unterdrückung beenden. John bringt Robin die Kampf- und Schießkünste seines Volkes bei und weiß, dass man die Eliten am härtesten trifft, indem man ihnen ihr Geld abnimmt. Robin beginnt ein gefährliches Doppelleben: Tagsüber mischt er sich als Lord von Locksley in die besseren Kreise, die er nachts als mysteriöser, mit Kapuze getarnter The Hood ausraubt. Die Beute verteilt er unter den Armen, die am Stadtrand in Slums hausen und sich in den angrenzenden Minen zu Tode schuften. Seine edlen Taten machen schnell die Runde, in Nottingham tauchen erste Kapuzen als Symbol des Widerstands auf.

Das gefällt dem Sheriff von Nottingham (Ben Mendelsohn) überhaupt nicht. Der sadistische Despot, der Kontakte in höchste Kirchenkreise pflegt und das Volk brutal ausbeutet, sieht seine Macht in Gefahr. Wer ist der geheimnisvolle Dieb? Er ahnt nicht, dass er direkt vor ihm sitzt. Robin hat sich sein Vertrauen erschlichen, sogar ein Kopfgeld auf sich selbst ausgesetzt und bekämpft das System von innen. So erfährt er immer, wo am meisten zu holen ist und schlägt dann zu. Auch Marian hat er mittlerweile wiedergetroffen, beide empfinden noch etwas füreinander und nähern sich langsam wieder an, was Will skeptisch beobachtet.

Robin Hood (2018) - Filmszene
©Studiocanal, Larry Horricks

Und Robin ist nicht der Einzige, der sich heimlich auf die Seite der Unterdrückten stellt. Auch Bruder Tuck (Tim Minchin), ein alter Freund der Familie Locksley, gibt sich dem Sheriff und der machthabenden Kirche loyal, gehört aber zum Kreis der Widerstandsbewegung, mit der Will und Marian die bestehenden Machtverhältnisse ändern wollen. Da stoßen sie auf eine unglaubliche Verschwörung: Der Sheriff und der Kardinal (F. Murray Abraham) planen, den König zu stürzen. Ein gigantischer Geld- und Goldtransport, für den der Sheriff gnadenlos die Minen plündern lässt, soll in Kürze Nottingham verlassen. Das ist der große Überfall, auf den Robin und John gewartet haben…

Während die Vorbereitungen laufen, heizt sich die Stimmung gegen die Willkürherrschaft in der Stadt immer weiter auf und die Situation spitzt sich zu. Kämpfe brechen aus, in deren Verlauf John gefangengenommen und vom Sheriff gefoltert wird, damit er die Identität von The Hood verrät. Robin spürt, dass die Zeit gekommen ist, sein Geheimnis zu lüften, und gibt sich zu erkennen. Er führt die Unterdrückten als Robin Hood in eine Revolution, wie sie Nottingham noch nie gesehen hat…

Stab/Crew
Produzent/in: Leonardo DiCaprio
Produzent/in: Jennifer Davisson
Ausführende/r Produzent/in: Joby Harold
Ausführende/r Produzent/in: Basil Iwanyk
Ausführende/r Produzent/in: Edward L. McDonnell
Ausführende/r Produzent/in: Tory Tunnell
Ausführende/r Produzent/in: E. Bennett Walsh
Line Producer: Diego Zanco
Associate Producer: Connor DeSha
Regie: Otto Bathurst
Drehbuch: Ben Chandler
Drehbuch: David James Kelly
Kamera/DoP: George Steel
Schnitt: Joe Hutshing
Schnitt: Chris Barwell
Musik: Joseph Trapanese
Casting: Deborah Aquila
Casting: Zsolt Csutak
Casting: Ronna Kress
Casting: Debbie McWilliams
Casting: Tricia Wood
Produktionsdesign: Jean-Vincent Puzos
künstlerische Leitung: Marc Homes (Supervisor)
Tondesign: Stephen P. Robinson
Tondesign: David Werntz
Tondesign: Peter Staubli
Ton: Karen Baker Landers (Supervisor Schnitt)
Ton: Daniel Saxlid (Supervisor Dialoge)
Kostümdesign: Julian Day
Maske: Felicity Bowring (Leitung Make-up)
Maske: Francesco Alberico (Leitung Haare)
Maske: Fabienne Robineau (Supervisor Make-up)
Maske: Julie Dartnell (Make-up und Haare Taron Egerton)
Spezialeffekte (Supervisor): Paul Stephenson
Spezialeffekte (Koordination): Balazs Boross
Visuelle Effekte (Producer): Gavin Gregory
Visuelle Effekte (Producer): Janet Muswell
Visuelle Effekte (Supervisor): Simon Stanley-Clamp
Visuelle Effekte (Koordination): Csilla Dalton
Visuelle Effekte (Koordination): Simona De Angelis
Visuelle Effekte (Koordination): Gareth Pearce
Visuelle Effekte (Koordination): Michelle Rose
Kameraoperator: P.K. Munson (A-Kamera)
Kameraoperator: László Bille (B-Kamera)
Kameraoperator: András Khin (C-Kamera)
Kameraoperator: Ádám Fillenz
Kameraoperator: Denis Garnier (Frankreich)
Setfotos: Larry D. Horricks
beteiligte Firmen
Produktion: Summit Entertainment
Produktion: Appian Way
Produktion: Safehouse Pictures
Produktion: Thunder Road Pictures
Produktion: Pixoloid Studios (Konzeptentwicklung)
Postproduktion: Trevanna Post
Spezialeffekte: Cinesite
Spezialeffekte: Lola Visual Effects
Spezialeffekte: Peerless Camera Company
Spezialeffekte: Plowman Craven & Associates
Spezialeffekte: Nvizage
Spezialeffekte: Lidar Lounge
Visuelle Effekte: BlueBolt
Visuelle Effekte: Goodbye Kansas Studios
Soundtrack: Sony Classical
Verleih Deutschland: Studiocanal