Artist-in-Residence-Programm für palästinensische Filmemacher gestartet

Artist-in-Residence-Programm für palästinensische Filmemacher gestartet - v.l.n.r. Suha Araf (Regisseurin), Teresa Hoefert de Turégano (Medienboard), Hanna Atallah (Filmlab Palestine), Muayad Alayan (Regisseur)
v.l.n.r. Suha Araf (Regisseurin), Teresa Hoefert de Turégano (Medienboard), Hanna Atallah (Filmlab Palestine), Muayad Alayan (Regisseur) – Foto: Medienboard Berlin-Brandenburg

Die Hauptstadtregion erweitert ihr Artist-in-Residence-Programm. Wie das Medienboard und das Filmlab Palestine bekannt gaben, hat ab 2017 jeweils ein palästinensischer Filmemacher die Möglichkeit, 3 Monate lang in Berlin zu arbeiten und zu netzwerken.

Die Initiative wurde anlässlich der Palestine Days of Cinema verkündet. Mit der Berlin Film Residency von Medienboard und Filmlab Palestine, das 2014 als Non-Profit-Organisation ins Leben gerufen wurde, können palästinensische Filmemacher Berliner Film-Luft schnuppern und in der Kreativmetropole an ihren Portfolios arbeiten. In dem 3-monatigen Stipendium sind Reisekosten, Unterbringung und ein monatliches Taschengeld enthalten. Organisiert wird die „Berlin 24/7“-Residency mit Unterstützung des Nipkow-Programms, das auch andere Medienboard-geförderte Artist-in-Residence-Programme betreut.

Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus:

„Wir freuen uns, dass palästinensische Filmemacher als Artist-in-Residence nach Berlin kommen. Das ist eine weitere Bereicherung der internationalen Filmszene. Unser Dank geht an das Nipkow-Programm und das Filmlab Palestine, ohne die das Programm nicht möglich wäre!“

Hanna Atallah, Artistic Director Filmlab Palestine:

„For Filmlab Palestine that has been growing a hub for people in film art, culture and industry, it is a pleasure to cooperate with Medienboard in an international artist-in-residence programme. The Berlin capital region provides great opportunities and professional grounding for Palestinean filmmakers to develop their skills and gain new artistic ideas.“

Neben den Berlin-Stipendien, die das Medienboard bereits für Filmemacher aus Tel Aviv, Hongkong, Mumbai, Paris, Guanajuato und Toronto fördert, ist dies das 7. Programm, das ausländischen Regisseuren und Autoren den professionellen Austausch ermöglicht.