Charly Hübner erhält Ernst-Lubitsch-Preis 2018

Charly Hübner in Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (Filmszene)
Charly Hübner in Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt – ©DCM Film Distribution/Gordon Timpen

Der Ernst-Lubitsch-Preis des Clubs der Berliner Filmjournalisten e.V. geht im Jubiläumsjahr an Charly Hübner.

Ausgezeichnet wird damit seine schauspielerische Leistung in der ARD-Degeto-Koproduktion „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“.

Nach dem Urteil der Jury liefert Charly Hübner in „Magical Mystery“ als therapierter Ex-Junkie, der seine alten Techno-Kumpels quer durchs Land chauffiert und dabei wieder zurück ins Leben findet, die „beste komödiantische Leistung im laufenden deutschen Kinojahr“ ab. „ … bewegungsarm wie das Krokodil im Zoo, aber mit vielen kleinen Nuancen, verschmilzt der Schauspieler völlig mit der Figur des lethargischen Losers Karl Schmidt und gewinnt ganz nebenbei die Zuschauerherzen …“, so die Jury weiter.

„Magical Mystery“ entstand nach der Romanvorlage von Sven Regener unter der Regie von Arne Feldhusen und setzt die Geschichte von „Herr Lehmann“ fort, die Leander Haußmann 2002 ebenfalls nach einer Vorlage von Sven Regener inszenierte, von dem auch die Drehbücher zu den beiden Filmen stammen.

Neben Charly Hübner spielen u.a.: Annika Meier, Detlev Buck, Marc Hosemann, Bastian Reiber, Jacob Matschenz, Jan-Peter Kampwirth, Sarah Viktoria Frick, Leon Ullrich, Sarah Bauerett, Maximilian Pekrul, Wieland Schönfelder und Bjarne Mädel.

Produziert wurde „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ von Razor Film (Gerhard Meixner, Roman Paul) in Koproduktion mit BRAINPOOL TV (Jörg Grabosch, Andreas Scheuermann, Tobi Baumann, Andreas Viek, Godehard Wolpers), dem WDR (Nina Klamroth), der ARD Degeto (Claudia Grässel) und ARTE (Andreas Schreitmüller). Unterstützt vom Deutschen Filmförderfonds, der Filmförderungsanstalt, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein sowie der Mitteldeutschen Medienförderung.

Der Ernst-Lubitsch-Preis des Clubs der Berliner Filmjournalisten e.V.

Der Club der Filmjournalisten Berlin vergibt seit 1958 den Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komödiantische Leistung im Deutschen Film. Regisseur Kurt Hoffmann erhielt für seine Inszenierung des Lustspielklassikers „Das Wirtshaus im Spessart“ diese Auszeichnung am 28. Januar 1958 zum ersten Mal. 60 Jahre später existiert der Club immer noch, auch wenn er sich generationsbedingt seitdem immer wieder neu aufgestellt hat und die Tradition von ehrenamtlichen Mitgliedern unter Vorstandsleitung des Filmjournalisten Markus Tschiedert weitergeführt wird.

Die Verleihung des Ernst-Lubitsch-Preises findet am 28. Januar in Berlin statt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen