Friederike Kempter und Ali Samadi Ahadi in der Amnesty-Jury der Berlinale 2018

Friederike Kempter, Ali Samadi Ahadi, Bettina Müller
v.l.n.r. Friederike Kempter, Ali Samadi Ahadi, Bettina Müller – ©Niklas Vogt, Christof Arnold, Amnesty International

Die Schauspielerin Friederike Kempter („Oh Boy“, „Tschick“) wird gemeinsam mit Regisseur und Filmproduzent Ali Samadi Ahadi („Teheran Tabu“, „Pettersson & Findus“) und Bettina Müller von Amnesty International den Gewinner des Amnesty-Filmpreises 2018 küren.

Die Amnesty-Jury sichtet eine Auswahl von Filmen der Berlinale-Sektionen „Wettbewerb“, „Panorama“, „Forum“ und „Generation“, die auf besondere Weise von den Menschenrechten und deren Schutz erzählen.

Für mich ist ein guter Film in der Lage, mich auf eine Reise mitzunehmen, in der ich mich mit den Protagonisten verbünden und identifizieren kann“, so Ali Samadi Ahadi. „Das Kino hat die Möglichkeit, Themen wie Menschenrechte über die bloße Information hinweg erlebbar und erfahrbar zu machen. Es hat im besten Fall die Kraft, dass man den Kinosaal danach verändert wieder verlässt“, sagt Kempter. Müller ergänzt: „Wichtige Kriterien sind für uns neben den handwerklichen Qualitäten eines Films vor allem seine emotionale Ausdruckskraft und der Mut, auch von solchen Realitäten zu erzählen, die schwer zu ertragen sind.

Der Gewinner des Amnesty International Filmpreises wird am 24. Februar 2018 zum 14. Mal auf der Preisverleihung der unabhängigen Jurys der Berlinale gekürt. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis soll Filmschaffende ermutigen, sich den Menschenrechten zu widmen.

Bisherige Preisträger des Amnesty-Filmpreises der Berlinale sind unter anderem: „La libertad del diablo – Devil’s Freedom“ (2017), „Royahaye Dame Sobh – Starless Dreams“ von Mehrdad Oskouei und „Fuocoammare – Fire at the Sea“ von Gianfranco Rosi (beide 2016), „Tell Spring Not to Come This Year“ von Saeed Taji Farouky und Michael McEvoy (2015) und „Al Midan“ von Jehane Noujaim (2014).