Kerstin Stutterheim zur neuen Rektorin der Kunsthochschule für Medien Köln ernannt

Prof. Dr. Kerstin Stutterheim
Prof. Dr. Kerstin Stutterheim – Foto: c.Trekel, KHM 2020

Prof. Dr. Kerstin Stutterheim wurde im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen von Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen für fünf Jahre zur neuen Rektorin der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) ernannt.

Sie löst ab 1. April 2020 ihren Vorgänger Prof. Dr. Hans Ulrich Reck ab, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Mit der gebürtigen Berlinerin kommt eine international ausgewiesene Netzwerkerin für Film und künstlerische Forschung an die KHM.

Kerstin Stutterheim betrachtet es „als eine große Ehre, in den nächsten Jahren diese besondere Kunsthochschule leiten zu dürfen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen und den Studierenden der KHM, die Interaktion mit den Kölner*innen, den Menschen der Region und darüber hinaus.

Kerstin Stutterheim ist promovierte Film- und Theaterwissenschaftlerin, Professorin, Filmemacherin, Dramaturgin, Autorin. Von 2015 bis zum ihrem Antritt als Rektorin der KHM arbeitete sie als Professorin für Media and Cultural Studies an der Bournemouth University in Großbritannien, wo sie zudem das Research Centre for Film and TV leitete. Von 2006 bis 2015 war sie Professorin für Dramaturgie der audiovisuellen Medien an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und dort Gründungsdirektorin des Instituts für künstlerische Forschung (IKF). Von 2001 bis 2006 wirkte sie als Professorin für Film/Video an der Fakultät für Gestaltung der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Davor war sie als freischaffende Filmemacherin, Produzentin, Künstlerin und Autorin tätig.

Als Gastprofessorin war sie unter anderem an Universitäten in Brasilien, Kanada, USA, Finnland und Litauen eingeladen.

Stutterheim studierte Theaterwissenschaft und kulturelle Kommunikation an der Humboldt-Universität zu Berlin (Diplom 1989), an der sie auch promovierte (1999). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Formen der modernen Filmdramaturgie sowie die Untersuchung medialer Präsentation von Aspekten gesellschaftlicher Relevanz – wie z. B. der Diversität und Gleichstellung. Sie stellte gerade einen im Rahmen eines Forschungsprojektes entstandenen Dokumentarfilm über die mediale Präsentation von paralympischen Athleten in Großbritannien fertig. Und gegenwärtig leitet sie die internationale Forschungsinitiative Worlds of Storytelling.

Sie ist unter anderem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG Dok), der Deutschen Filmakademie und der Forschungsinitiativen Screenwriting Research Network (SRN), der Stanley Kubrick Appreciation Society sowie Gutachterin der British Academy/UNESCO UK.

Quelle: Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)