Deutsch-neuseeländisches Koproduktionstreffen im German Pavillon in Cannes

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Um die Zusammenarbeit von deutschen und neuseeländischen ProduzentInnen zu intensivieren, lud die Filmförderungsanstalt (FFA) in Cannes zum zweiten deutsch-neuseeländischen Koproduktionstreffen ein.

Ziel der Veranstaltung im German Pavillon war es, die im Rahmen des letztjährigen Treffens beim Festival angefangenen Gespräche über Potentiale, Finanzierungen und Möglichkeiten beider Filmländer weiterzuführen und das Netzwerk zwischen deutschen und neuseeländischen Filmschaffenden auszubauen.

Die erste Einladung kam im letzten Jahr von neuseeländischer Seite“, betonte FFA-Vorstand Peter Dinges in seiner Begrüßungsrede und freute sich gleichzeitig über die Gelegenheit, Annabelle Sheehan, die neue Geschäftsführerin der New Zealand Film Commission, kennenzulernen. „Die Begegnung im Jahr 2017 war für uns alle außergewöhnlich inspirierend, so dass wir unbedingt ein zweites Treffen organisieren wollten. Und was ist schon eine Entfernung von 18.000 km, wenn die Filmschaffenden beider Länder signalisieren, dass sie mehr miteinander arbeiten wollen?

Mit dem Projekt WIFE (AT) von Produzent Peter Rommel (Rommel Film) und seinem neuseeländischen Kollegen Alexander Behse (Monsoon Pictures International) gab es auch schon eine konkrete Zusammenarbeit zu verkünden. Die Komödie um ein neuseeländisches und deutsches Ehepaar spielt in Neuseeland und befindet sich in der Phase der Stoffentwicklung. In kleinem Rahmen diskutierten ProduzentInnen aus beiden Ländern anschließend zwei Stunden lang über mögliche gemeinsame Projekte – von deutscher Seite u.a. dabei: Philipp Kreuzer (maze pictures), Viola Fuegen (Match Factory) und Roman Paul (Razor Film), von neuseeländischer Seite u.a. Catherine Fitzgerald (Blueskin Films), Desray Armstrong (Sandy Lane Productions) und Emma Slade (FireFly Films).

Neben der Absicht künftig enger miteinander arbeiten zu wollen, haben beide Förderinstitutionen eine weitere Gemeinsamkeit: ein Jubiläum. Die New Zealand Film Commission feiert in diesem Jahr ihr 40. und die FFA ihr 50. Bestehen. Ein guter Grund und Anlass, das Kennenlernen und Miteinanderarbeiten mit einem großen Geburtstagskuchen zu beginnen.