Drehstart für Tragikomödie „Now or never“

Now or never (Drehstartfoto 10.2018) - v.l.n.r.: Sebastian Jehkul, Till Butterbach, Rüdiger Heinze (Produzent) Michael Pink, Tinka Fürst, Gerd Schneider (Regisseur), Dominik Berg (Kamera), Johannes Allmayer
v.l.n.r.: Sebastian Jehkul, Till Butterbach, Rüdiger Heinze (Produzent) Michael Pink, Tinka Fürst, Gerd Schneider (Regisseur), Dominik Berg (Kamera), Johannes Allmayer – ©SWR, Zum Goldenen Lamm Filmproduktion

Rebecca hat einen Tumor und will selbstbestimmt sterben. Und zwar jetzt. Oder – vielleicht doch lieber noch nicht gleich?

Im letzten Augenblick überredet die junge Frau ihren Sterbehelfer Henry, sie zu einem Wunderheiler in die Berge zu fahren …

Die Tragikomödie „Now or never“ (Arbeitstitel) kreist um das Sterben, das Leben und die Zeit dazwischen. Das Drehbuch dazu schrieb Belo Schwarz nach einer Idee von Rüdiger Heinze. In der Regie von Gerd Schneider spielen Tinka Fürst und Michael Pink die Hauptrollen. Gedreht wird voraussichtlich bis 9.11. 2018 in Tirol.

In weiteren Rollen stehen u. a Johannes Allmayer und Sebastian Jehkuhl vor der Kamera von Dominik Berg. „Now or never“ (Arbeitstitel) wird von der Zum Goldenen Lamm Filmproduktion im Auftrag des SWR für Das Erste produziert. Produzenten sind Rüdiger Heinze und Stefan Sporbert, die Redaktion liegt bei Brigitte Dithard.

Roadtrip in die Berge

Henry ist meistens verkatert, noch öfter mies gelaunt und als Sterbehelfer eher eine Zumutung. Seine Fürsorglichkeit den Klienten gegenüber ist unter sehr sehr viel rauer Schale verborgen. Rebecca wiederum ist gutaussehend, provozierend, jung und hat einen Hirntumor. Sie ist Henrys neueste Klientin und erklärt es zu seiner Aufgabe, sie an ihrem letzten Abend zu einer richtig wilden Feier zu begleiten. Als Henry am nächsten Tag ihr Sterben einleiten will, hat Rebecca es sich anders überlegt. Der Tod soll warten, stattdessen will sie zu einem Wunderheiler in irgendeinem Bergdorf, und Henry soll sie dorthin bringen. Ablehnen ist zwecklos, Rebecca hat ja nichts zu verlieren und setzt sich rabiat durch. Gefolgt von Henrys Kollegen Benno und Rebeccas Ehemann Daniel – von dessen Existenz sie Henry natürlich nichts erzählt hat – starten sie einen aberwitzigen Trip voller absurder Begegnungen, die Henry mehr mitnehmen als er ahnen konnte. Je länger sie unterwegs sind, desto mehr zeigt sich: Beide sind getrieben davon, etwas nachzuholen, was sich nicht nachholen lässt. Aber vielleicht hilft ein Wunderheiler auch bei der Suche nach Versöhnung mit dem Leben.