„Pelikan Blut“ mit Nina Hoss im Dreh

Pelikan Blut (Drehstartfoto 08.2018) - Prodzentin Verena Gräfe-Höft, Hauptdarstellerin Nina Hoss, Regisseurin Katrin Gebbe und die Darsteller Katerina Lipovska, Adelia Ocleppo, Kameramann Moritz Schultheiß und die Koproduzentin Mila Voinikova
Prodzentin Verena Gräfe-Höft, Hauptdarstellerin Nina Hoss, Regisseurin Katrin Gebbe und die Darsteller Katerina Lipovska, Adelia Ocleppo, Kameramann Moritz Schultheiß und die Koproduzentin Mila Voinikova – ©SWR, Juna Film

„Pelikan Blut“ entsteht als internationale Koproduktion der Junafilm mit Miramar Film, dem SWR und ARTE und wird seit dem 13. August in Bulgarien gedreht. Nina Hoss spielt in Katrin Gebbes zweitem Kinofilm eine alleinerziehende Mutter, die bereit ist, Grenzen zu sprengen, um ihre Adoptivtochter zu retten. In weiteren Rollen stehen Murathan Muslu, Sophie Pfennigstorf, Justine Hirschfeld, Yana Marinova, Dimitar Banenkin, Sebastian Rudolph und die beiden Kinderdarsteller Katerina Limovska und Adelia-Constance Giovanni Ocleppo vor der Kamera von Moritz Schultheiß.

Über „Pelikan Blut“

Pferdetrainerin Wiebke (45) adoptiert die fünfjährige Raya aus Bulgarien. Bald merkt sie, dass das Mädchen Schwierigkeiten hat, zwischenmenschliche Regeln zu akzeptieren, und nicht fähig ist, emotionale Bindungen aufzubauen. Mit ihrem eskalierenden Verhalten bringt Raya sich und andere in Gefahr. Darunter leidet besonders die neunjährige Adoptivschwester Nicola. Als ein Neurologe erklärt, dass Raya vermutlich ihr Leben lang krank sein wird, muss Wiebke entscheiden, ob sie be-reit ist, das Mädchen bei sich zu behalten. Und damit womöglich Nicolas Wohlbefinden zu riskieren. Um eine Lösung für dieses Dilemma zu finden, beginnt Wiebke eine fragwürdige Behandlung, die die Menschen um sie herum als Grenzüberschreitung empfinden. Ihr Verhalten wird zur Herausfor-derung, vor allem für Benedict, ihre heimliche Liebesaffäre. Je mehr Wiebke sich isoliert, desto besessener ist sie von dem Gedanken, Raya heilen zu wollen – koste es was es wolle. Ein ungewöhnliches Opfer scheint schließlich die einzige Lösung zu sein.

„Pelikan Blut“ wird produziert von Verena Gräfe-Höft, Junafilm, und Mila Voinikova, Miramar Film. Die Redaktion liegt bei Katharina Dufner, SWR, und Isabelle Amann, ARTE. Der Film wird gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, BKM, DFFF und Eurimages. Der Kinostart im Verleih der DCM ist für 2019 geplant, Weltvertrieb ist Films Boutique. Gedreht wird bis Mitte Oktober 2018 in Bulgarien.