Tatort Köln – Mordermittlungen in der Nachbarschaft

Tatort Köln: Nachbarn
©WDR/Martin Menke

Nach dem Quotenerfolg „Tanzmariechen“ (10,7 Mio. Zuschauer) folgt am Sonntag, 26. März bereits der nächste Kölner Tatort der Bavaria Fernsehproduktion (Produzentin: Sonja Goslicki) mit dem Titel „Nachbarn“.

Es sollte aussehen wie ein Selbstmord: Mitten in der Nacht wird Werner Holtkamp (Uwe Freyer) von einer Brücke geworfen und von einem Lastwagen erfasst. Doch zu diesem Zeitpunkt war der geschiedene Mittvierziger bereits tot. Er war zu Hause in seinem eigenen Bett erschlagen worden. Die sichergestellten Spuren sind eindeutig. Seine Frau hatte ihn vor Jahren für einen anderen Mann verlassen und die Tochter mitgenommen. Seitdem lebte er allein und zurückgezogen in der Vorstadtsiedlung bei Köln.

Mit seinem Nachbarn Leo Voigt (Werner Wölbern) lieferte er sich jedoch einen erbitterten Streit. Ein Gericht hatte entschieden, dass die Grenze zwischen ihren beiden Grundstücken nicht korrekt gezogen worden war. Seine neu gewonnene Fläche nutzte Holtkamp, um Zypressen zu pflanzen – und brachte Leo Voigt damit nur weiter gegen sich auf. Schon bald entdecken Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) weitere Verbindungen in der Nachbarschaft, die die Bewohner mit aller Macht geheim halten wollen. Denn fast jeder Nachbar scheint ein Motiv zu haben.

Regisseur Torsten C. Fischer inszenierte mit „Nachbarn“ bereits zum siebten Mal einen Kölner Tatort, dieses Mal nach einem Buch von Christoph Wortberg. In Gastrollen agieren – neben Juliane Köhler, Patrick Abozen und Joe Bausch – Claudia Eisinger, Florian Panzner, Julia Brendler, Birge Schade und Stephan Gross-Mann. Von Sonja Goslickis Produktionen für die Bavaria Fernsehproduktion, Niederlassung Köln, werden in diesen Tagen gleich zwei „Tatort“-Folgen ausgestrahlt: am 2. April sendet das Erste ihren nächsten Tatort aus Münster.