ZDF Enterprises realisiert umfangreiche Verkäufe von „The Spying Game: Tales from the Cold War“

The Spying Game: Tales from the Cold War (Filmszene)
©ZDF Enterprises

ZDF Enterprises konnte die 4K-Produktion “The Spying Game: Tales from the Cold War” (3 x 50’) bereits an Foxtel Australia, SVT Sweden, Czech TV, AETN UK für das Afrika südlich der Sahara und Südafrika sowie Discovery für Polen verkaufen.

Der Dreiteiler wurde von der ZDF Digital Medienproduktion in Zusammenarbeit mit ZDF Enterprises für ZDFinfo produziert und die weltweiten Vertriebsrechte liegen bei ZDF Enterprises. Er untersucht wie während des Kalten Krieges, einer Zeit zunehmender Spannungen zwischen Ost und West, die Supermächte Tausende von Spionen mobilisierten, um die Geheimnisse des Feindes zu lüften.Die Dokumentation deckt Absichten und Motivationen der gesellschaftlichen Gegenspieler auf und hinterfragt, inwieweit Spione, Waffenspäher oder Verräter den Kalten Krieg kalt gehalten haben.

Denn sichere Erkenntnisse über die Potenziale des Gegners werden in dieser Zeit überlebenswichtig. Das Wissen um die Anzahl der Kontinentalraketen und ihrer Reichweite ist Milliarden wert. Der Informationshunger verschärft sich mit den Spannungen ab 1958 und die Aufrüstung in der DDR rückt ins Visier westlicher Geheimdienste.

The Spying Game: Tales from the Cold War (Filmszene)
©ZDF Enterprises

“The Spying Game“ macht deutlich, dass es der BND mit seinen Gelegenheitsspionen gegen die hochspezialisierten Militärmissionen schwer hat und die Anforderungen steigen. Denn auch der Einmarsch der Sowjets in Afghanistan 1979 sorgt nicht für Entspannung. Die USA rüsten die Mudschaheddin auf, die NATO schürt in Moskau Befürchtungen, dass das Stabsmanöver „Able Archer“ in Wirklichkeit Auftakt eines nuklearen NATO-Erstschlags ist.

Inhaltlich und bildlich detailgenau analysiert die Produktion die historischen Prozesse, geht offen mit den alltäglichen Gefahren um und beleuchtet die gesellschaftlichen Folgen eines hochkomplexen politischen Zustandes, in dem Geheimdienste unter Hochspannung stehen und permanent mit Verrat gerechnet werden muss. Nicht grundlos und im Ergebnis anders, als man denkt: Denn erst ein Doppelagent trägt dazu bei, die Krise letztlich zu lösen und gefährliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.