Zwei Preise für ZDF-Produktionen beim 20. Festival de la Fiction TV

Szene aus "Der Polizist, der Mord und das Kind": Alexander (Joshio Marlon) wagt es, seinen Vater Veljko (Ilir Rexhepi, l.) in der JVA zu besuchen. Carlos (Matthias Koeberlin) begleitet Alexander bei seinem schweren Gang.
Szene aus „Der Polizist, der Mord und das Kind“: Alexander (Joshio Marlon) wagt es, seinen Vater Veljko (Ilir Rexhepi, l.) in der JVA zu besuchen. Carlos (Matthias Koeberlin) begleitet Alexander bei seinem schweren Gang. – ©ZDF, Barbara Bauriedl

In La Rochelle/Frankreich hat das Festival de la Fiction TV zum 20. Mal seine Gewinner gekürt.

Als „Beste Europäische Fiktion“ ist dabei die ZDF-Koproduktion „24 Hours – Two Sides of Crime“ ausgezeichnet worden. In der gleichen Kategorie erhielt der ZDF-Fernsehfilm „Der Polizist, der Mord und das Kind“ den Spezialpreis der Jury.

Die Thriller-Serie „24 Hours – Two Sides of Crime“ thematisiert eine Geiselnahme in Brüssel. In jeder Folge erlebt der Zuschauer die Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel: aus der Sicht der Polizei und Angehörigen oder aus dem Inneren der Bank. Die belgisch-deutsche Koproduktion (Regie: Gilles Coulier, Dries Vos) ist eine Produktion der FBO BVBA und Woestijnvis NV in Koproduktion mit ZDFneo und Telenet. Die Redaktion im ZDF haben Wolfgang Feindt und Annika Schmidt.

„Der Polizist, der Mord und das Kind“ ist ein ZDF-Fernsehfilm nach einer wahren Geschichte: Matthias Koeberlin spielt Opferschutzkommissar Carlos Benede, dessen Leben der elfjährige Alexander (Joshio Marlon) verändert. Der Junge muss miterleben, wie sein Vater seine Mutter ermordet. Carlos Benede begleitet Alexander in der folgenden Zeit, und es gelingt ihm, das Vertrauen des traumatisierten Kindes zu gewinnen. Regie führte Johannes Fabrick nach dem Drehbuch von Dorothee Schön. Die Redaktion im ZDF hat Karina Ulitzsch. In diesem Jahr wurde der ZDF-Fernsehfilm bereits in Monte Carlo mit dem SIGNIS-Preis ausgezeichnet.