Produzentenallianz begrüßt Verabschiedung der EU-Richtlinie für Audiovisuelle Mediendienste

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Die nach dem EU-Parlament nun auch vom EU-Ministerrat verabschiedete Richtlinie für Audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) wird – insbesondere aufgrund ihrer Regelungen zur EU-Quote für Streamingdienste sowie zur Filmabgabe durch ausländische Anbieter – von der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) ausdrücklich begrüßt.

Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz:

„Dass Video-on-Demand-Anbieter nach der neuen EU-Richtlinie mindestens 30 Prozent europäische Filme in ihr Programm aufnehmen müssen, ist nicht nur ein wichtiges Signal, sondern auch eine dringend notwendige Maßnahme, um den deutschen und europäischen Film im internationalen Wettbewerb zu stärken und die kulturelle Vielfalt in Europa zu sichern. Auch die neue Regelung, dass zukünftig auch im Ausland ansässige Video-on-Demand-Anbieter zur Filmabgabe herangezogen werden können, wenn sie Inhalte auf dem deutschen Markt anbieten, sorgt für faire Wettbewerbsverhältnisse in Europa und trägt dazu bei, die Finanzierung der FFA abzusichern. Nun hoffen wir auf effiziente einheitliche Kontrollmechanismen.“

Die neue AVMD-Richtlinie, die wie bisher für die Rundfunkanstalten gilt, wird nun auf Video-on-Demand- und Video-Sharing-Plattformen sowie Videoplattformen mit Live-Streaming ausgeweitet.